Griesenberg
| Griesenberg | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | Vorlage:CHE2 | |||||
| Kanton: | Datei:Wappen Thurgau matt.svg Thurgau (TG) | |||||
| Bezirk: | Weinfelden | |||||
| Politische Gemeinde: | Amlikon-Bissegg | |||||
| Postleitzahl: | 8514 (Amlikon-Bissegg) | |||||
| frühere BFS-Nr.: | 4883 | |||||
| Koordinaten: | 718447 / 269998
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| Höhe: | Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M. | |||||
| Höhenbereich: | 406–581 m ü. M. | |||||
| Fläche: | 6,53 km²<ref name="Areal" /> | |||||
| Einwohner: | 352 (1990)<ref name="Einwohner">André Salathé: Vorlage:Str replace. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Vorlage:HLS-Hinweis</ref> | |||||
| Einwohnerdichte: | Vorlage:Str replace Einw. pro km² | |||||
| Karte | ||||||
Griesenberg ist ein Weiler<ref name="Orte TG" /> der Gemeinde Amlikon-Bissegg im Bezirk Weinfelden des Kantons Thurgau in der Schweiz und eine ehemalige Ortsgemeinde in der damaligen Munizipalgemeinde Amlikon. Am 1. Januar 1995 fusionierte Griesenberg mit den Ortsgemeinden Amlikon, Bissegg und Strohwilen zur politischen Gemeinde Amlikon-Bissegg.
Geographie[Bearbeiten]
Die weitläufige Ortsgemeinde Griesenberg auf dem Wellenberg umfasst die Weiler Altenburg, Bänikon, Fimmelsberg (1228 als Vilmarsperc urkundlich erwähnt), Holzhof, Leutmerken und Tümpfel sowie weitere Siedlungen.<ref name="Einwohner" />
Geschichte[Bearbeiten]
Das 1256 erstmals erwähnte Griessinberc war ein alter St. Galler Klosterbesitz, der im Hochmittelalter den Freiherren von Bussnang unterstand. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts wurde die westliche Hälfte des Bussnanger Einflussbereichs eine selbstständige Herrschaft. Deren Verwaltungszentrum war die Burg Alt-Griesenberg
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}}<ref name="fundestellen">Vorlage:Toter Link/CoreListe der archäologischen Fundstellen. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.. Suche im Internet Archive)Vorlage:Toter Link/archivebot Auf der Webseite des Amts für Raumentwicklung des Kantons Thurgau, Juni 2009 (PDF; 0,1 MB)</ref>, nach deren Zerstörung 1289 durch die Habsburger Neu-Griesenberg
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Nach dem Tod des letzten Sprosses des Geschlechts, Lütold von Griesenberg, kam die Herrschaft 1325 an dessen Tochter Adelheid. 1367 musste sie zwischenzeitlich den Brüdern Harzer aus Konstanz verpfändet werden, bevor sie Adelheids Tochter aus erster Ehe, Clementia, 1397 dem Konstanzer Bürger Konrad von Hoff verkaufte. Im 15. und frühen 16. Jahrhundert gelangte sie in den Besitz verschiedener Familien, bis sie 1529 der Konstanzer Bürger Heinrich von Ulm erwarb. Dessen Nachkommen veräusserten sie 1759 der Stadt Luzern. Diese wiederum fand 1793 in Wolf Dreyfus einen Käufer. Über Karl Anton Kraft, österreichischer Oberamtmann zu Stockach, kam der Besitz 1795 an die Zürcher Familie Schulthess. Eine Gerichtsoffnung von 1475, die 1605 erneuert wurde, bestimmte die Rechte der Herrschaftsleute.<ref name="Einwohner" /> 1791 wurde die Gemeinde Griesenberg gegründet und 1749 die Gemeinde Benikon, die sich 1813 mit Griesenberg zusammenschloss.<ref name="Geschichte">Vorlage:Toter Link/CoreAusführliche Geschichte. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.. Suche im Internet Archive)Vorlage:Toter Link/archivebot Auf der Webseite der Gemeinde Amlikon-Bissegg, abgerufen am 29. November 2019</ref>
Kirchlich war Griesenberg Leutmerken unterstellt, das 1529 reformiert wurde.<ref name="Einwohner" /> 1548 floh der Konstanzer Reformator Ambrosius Blarer nach Leutmerken, wo er 1548 und 1563 als evangelischer Pfarrer wirkte.<ref>Verena Baumer-Müller: Vorlage:Str replace. In: Historisches Lexikon der Schweiz.</ref> Die Kirche Leutmerken wurde bereits im Jahr 814 erstmals erwähnt.<ref name="Geschichte" /> Mit der Konversion des Gerichtsherrn Marx von Ulm 1607 setzte die Gegenreformation ein.<ref name="Einwohner" />
Bis ins 19. Jahrhundert herrschte Kornbau vor, dann Vieh- und Milchwirtschaft sowie Feldobstbau. Der Holzhof, ab 1858 im Besitz der Familie Wartmann, ist eine der Wiegen des Schweizer Tilsiters, der seit ca. 1893 produziert wird.<ref name="Einwohner" /> 1934 wurde die Strasse in Bänikon mit einem Abfallölbelag versehen.<ref name="Geschichte" />
Bevölkerung[Bearbeiten]
| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 1990 | 2000 | 2010 | 2018 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ortsgemeinde | 500 | 438 | 397 | 352 | |||
| Weiler Griesenberg | 20 | 19 | 15 | ||||
| Bänikon | 118 | 121 | 105 | ||||
| Fimmelsberg | 43 | 49 | 42 | ||||
| Quelle | <ref name="Einwohner" /> | <ref name="Statistik2005" /> | <ref name="Orte TG" /> | <ref name="Siedlungen TG" /> | |||
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
- Otto Wartmann (1890–1959): Thurgauer Grossratspräsident und Nationalrat (BGB, 1935–1959); Käser in Holzhof, brachte den Tilsiter Käse in die Schweiz<ref name="Chronik"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. ( des Vorlage:Referrer vom 28. August 2018 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot Herausgegeben vom Organisationskommittee «1200 Jahre Leutmerken», c/o Gemeindeverwaltung Amlikon-Bissegg. Abgerufen am 29. November 2019.</ref>
- Bruno Haag, wohnhaft in Leutmerken: Thurgauer Grossratspräsident (1992)<ref name="Chronik" />
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Die paritätische Kirche Leutmerken wurde erstmals 1275 erwähnt.<ref name="Chronik" /> Griesenberg und der Weiler Leutmerken sind im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgeführt. Die folgenden Gebäude zählen zu den geschützten Kulturgütern, wobei sich in Griesenberg am ehemaligen Verwaltungsgebäude, Schlossstrasse 14–18, eine rekonstruierte mittelalterliche Trülle<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>, ein so genanntes Drehhäuschen erhalten hat.
-
Paritätische Kirche St. Peter und Paul Leutmerken
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Katholische Kapelle Maria am hohen Wege in Fimmelsberg
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Haus mit Trülle an der Schlossstrasse 14–18 in Griesenberg
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Eschikofer Brücke über die Thur
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Ehemaliges Restaurant Biene in Maltbach
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Weiler Kreuz an der Strasse Bissegg–Griesenberg
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Areal"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. ( vom 12. April 2016 im Internet Archive; PDF)</ref> <ref name="Statistik2005">Vorlage:Orte TG 2000</ref> <ref name="Orte TG">Vorlage:Orte TG 2018</ref> <ref name="Siedlungen TG">Vorlage:Siedlungen TG 2018</ref> </references>
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