Groß Luja
Groß Luja Łojow Stadt Spremberg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(267)&title=Gro%C3%9F+Luja 51° 36′ N, 14° 26′ O
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| Höhe: | 110 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 7,79 km² | |||||
| Einwohner: | 267 (1. Jan. 2024)<ref>Einwohner am 01.01.2024. (PDF; 428 KB) Stadt Spremberg, abgerufen am 25. Januar 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 34 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 31. Dezember 2002 | |||||
| Postleitzahl: | 03130 | |||||
| Vorwahl: | 03563 | |||||
Groß Luja, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), ist ein Ortsteil<ref>Auflistung als Ortsteil von Spremberg / Grodk im Kommunalverzeichnis Brandenburg. Abgerufen am 7. Mai 2026.</ref> der Stadt Spremberg im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße.
Lage und Erreichbarkeit[Bearbeiten]
Groß Luja liegt ungefähr acht Kilometer nordöstlich der Stadt Spremberg und ist über die L48 mit ihr verbunden.
Geschichte[Bearbeiten]
Groß Luja wurde 1346 erstmals als Loyow in Urkunden erwähnt. Die Ortsgründung wurde jedoch offiziell auf das Jahr 1495 vom Meißner Bischof abgeändert, nachdem ihm überarbeitete Unterlagen vorgelegt wurden. Von sorbischen Siedlern gegründet, zählt Groß Luja zu den ältesten Siedlungen der Region Spremberg. Der sorbische Ortsname Łojow weist auf eine lehmige und sumpfige Gegend hin. Der Namenszusatz „Groß“ dient der Unterscheidung zum nahegelegenen Klein Loitz. „Loitz“ ist die eingedeutschte Version des sorbischen Wortes „Luja“.<ref>Reinhard E. Fischer: Die Ortsnamen der Länder Brandenburg und Berlin: Alter – Herkunft – Bedeutung. be.bra Wissenschaft, 2005, S. 107 und 110.</ref>
Laut Arnošt Muka lebten im Jahr 1879 in Groß Luja knapp 250 Einwohner, wobei fünf zugezogene Familien die sorbische Sprache nicht beherrschten. Die ortsgebürtigen Kinder sprachen sowohl untereinander als auch in der Familie Sorbisch, der Schulunterricht wurde jedoch überwiegend in deutscher Sprache gehalten. Im Jahr 1884 lebten in Groß Luja 266 Einwohner, davon waren 246 Sorben und 20 Deutsche. Gottesdienste fanden in den 1880er Jahren sowohl in deutscher als auch in sorbischer Sprache statt.<ref>Arnošt Muka: Statistik der Lausitzer Sorben. Deutsch von Robert Lorenz. Domowina-Verlag, Bautzen 2019, S. 90–92.</ref>
Ursprünglich landwirtschaftlich geprägt, ist der Ortsteil heute eine reine Wohngegend.<ref>Stadt Spremberg. In: stadt.vps.spremberg.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. April 2015; abgerufen am 3. April 2015. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Ortsteile:
Cantdorf (Konopotna) |
Graustein (Syjk) |
Groß Luja (Łojow) |
Haidemühl (Gózdź) |
Hornow (Lěšće) |
Lieskau (Lěsk) |
Schönheide (Prašyjca) |
Schwarze Pumpe (Carna Plumpa) |
Sellessen (Zelezna) |
Terpe (Terpje) |
Trattendorf (Dubrawa) |
Türkendorf (Zakrjow) |
Wadelsdorf (Zakrjejc) |
Weskow (Wjaska)
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Ort im sorbischen Siedlungsgebiet
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2018-04
- Ort in der Niederlausitz
- Ort im Landkreis Spree-Neiße
- Geographie (Spremberg)
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Spree-Neiße)
- Ersterwähnung 1346
- Gemeindeauflösung 2002