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Großherzogtum Oldenburg

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Großherzogtum Oldenburg
Wappen Flagge
Wappen des Großherzogtums Oldenburg Flagge Oldenburgs 1829 bis 1902 1829 bis 1902<ref>vgl.: GROẞHERZOGLICH OLDENBURGISCHE STAATSFLAGGE 1829–1902. In: Jörgen Welp, Manfred Furchert: Historische Wappen und Flaggen des Oldenburger Landes von der Grafenzeit bis zum Freistaat (= Manfred Furchert: Oldenburgisches Wappenbuch. Bd. 2) (= Veröffentlichungen der Oldenburgischen Landschaft. Bd. 15). Isensee, Oldenburg 2013, ISBN 978-3-89995-991-8, S. 86 (dort mit großem oldenburgischen Staatswappen auf dem Schnittpunkt des Kreuzes)</ref>

Flagge seit 1902 seit 1902<ref>vgl.: OLDENBURGISCHE LANDESFLAGGE seit 1902. In: Jörgen Welp, Manfred Furchert: Historische Wappen und Flaggen des Oldenburger Landes von der Grafenzeit bis zum Freistaat (= Manfred Furchert: Oldenburgisches Wappenbuch. Bd. 2) (= Veröffentlichungen der Oldenburgischen Landschaft. Bd. 15). Isensee, Oldenburg 2013, ISBN 978-3-89995-991-8, S. 90</ref>

Lage im Deutschen Reich
Lage des Großherzogtums Oldenburg im Deutschen Kaiserreich
Landeshauptstadt Oldenburg (Oldb)
Regierungsform Monarchie
Staatsoberhaupt Großherzog (Titel geführt ab 1829)
Dynastie Haus Oldenburg
Bestehen 1815–1918
Fläche 6427 km² (1910)
Einwohner 314.778 (1871)
Bevölkerungsdichte 85 Einwohner/km²
Entstanden aus Hochstift Lübeck, Herzogtum Oldenburg, Grafschaft Delmenhorst, Herrschaft Jever, Niederstift Münster (tlw.)
Aufgegangen in Freistaat Oldenburg
Hymne Heil dir, o Oldenburg
Stimmen im Bundesrat 1 Stimme
Kfz-Kennzeichen O I, O II, O III

Das Großherzogtum Oldenburg war ein durch den Wiener Kongress 1815 errichtetes Territorium mit den Landesteilen Herzogtum Oldenburg, Fürstentum Lübeck und Fürstentum Birkenfeld.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Das Großherzogtum war Mitglied des Deutschen Bundes. Im Deutschen Krieg 1866 stand es an der Seite Preußens und trat dem Norddeutschen Bund bei. Danach war es ein Gliedstaat des Deutschen Kaiserreichs. Am 11. November 1918 dankte der Großherzog ab und es entstand der Freistaat Oldenburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Nordwestdeutschland 1911. Hannover und Oldenburg.jpg
Nordwestdeutschland 1911: Hannover und Oldenburg

Restitution des Herzogtums und Erhebung zum Großherzogtum[Bearbeiten]

Nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft und der sogenannten Oldenburgischen Franzosenzeit kehrte Herzog Peter Friedrich Ludwig 1814 aus dem Exil in sein Land zurück. Auf dem Wiener Kongress 1815 folgte die Erhebung zum Großherzogtum, Peter Friedrich Ludwig nahm den Titel aber zeit seines Lebens nicht an.

Im Zuge der Neuordnung Europas erhielt Oldenburg neben dem bereits bestehenden Fürstentum Lübeck eine weitere Exklave, das Fürstentum Birkenfeld an der Nahe, wodurch das Großherzogtum fortan aus drei geographisch getrennten Landesteilen bestand.

Im Jahr 1818 wurde zudem die seit 1793 unter russischer Verwaltung stehende Herrschaft Jever vom russischen Zaren Alexander I., einem nahen Verwandten des oldenburgischen Hauses, an Oldenburg zurückgegeben.

Nach dem Tode Peter Friedrich Ludwigs 1829 übernahm sein Sohn Paul Friedrich August die Regierung und führte nun offiziell den Titel Großherzog.

Konstitutionelle Monarchie[Bearbeiten]

Im Zuge der Deutschen Revolution trat am 28. Februar 1849 das Staatsgrundgesetz, die erste oldenburgische Verfassung, in Kraft. Es wurde bereits 1852 wieder revidiert. Nach dem Beitritt zum Deutsch-Österreichischen Postverein wurden am 5. Januar 1852 die ersten Briefmarken des Großherzogtums Oldenburg ausgegeben. Diese hatten allerdings im Fürstentum Birkenfeld keine Gültigkeit, denn dieses wurde postalisch von Preußen verwaltet. 1853 wurde Nikolaus Friedrich Peter Großherzog von Oldenburg. Unter seiner Regierung wurde 1854 die Herrschaft Kniphausen zurück erworben.

Datei:Fahne der Konstitution.jpg
Fahne der Konstitution, angefertigt für die Verabschiedung des Staatsgrundgesetzes Oldenburg an 11. März 1849 (Landesmuseum Kunst und Kultur Oldenburg)

1854 trat Oldenburg dem Deutschen Zollverein bei. Zu Beginn des Jahres 1864 wurde in Oldenburg mit dem Verein zur Pflege verwundeter Krieger die zweite nationale Rotkreuz-Gesellschaft der Geschichte gegründet, die Schirmherrschaft über den Verein übernahm Nikolaus Friedrich Peter.

Einigungskriege und Deutsches Reich[Bearbeiten]

Datei:Oldenburg stamp 17.jpg
Historische Briefmarke des Groß­herzogtums Oldenburg

Im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 war Oldenburg neutral – die Neutralität wurde jedoch von den preußischen Truppen verletzt (siehe Erstürmung des Schwartauer Schlagbaumes).

Im Deutschen Krieg 1866 kämpften Oldenburgische Truppen auf Seiten Preußens gegen Österreich und das Königreich Hannover. Als Teil der Oldenburgisch-Hanseatischen Brigade, die unter der Führung des oldenburgischen Generals Ludwig von Weltzien stand, beteiligten sich oldenburgische Einheiten am Mainfeldzug.<ref>[1] Straßennamen erinnern an Krieg Abgerufen am 24. August 2016.</ref>

Oldenburg trat 1867 dem Norddeutschen Bund bei und gab 1868 sein eigenes Postregal auf.

Das Oldenburgische Infanterie-Regiment Nr. 91 und das Oldenburgische Dragoner-Regiment Nr. 19 nahmen am Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871 teil, an dessen Ende die Gründung des Deutschen Reichs stand.

Als Teil des Deutschen Reichs nahm das Großherzogtum Oldenburg 1914–1918 am Ersten Weltkrieg teil. An dessen Ende musste der letzte Großherzog Friedrich August im Zuge der Novemberrevolution 1918 auf den Thron verzichten. Seinen Lebensabend verbrachte er im Schloss Rastede.

Verwaltung[Bearbeiten]

Datei:Karte-Oldenburg.png
Herzogtum Oldenburg
Datei:Karte-Oldenburg-Ex.png
Fürstentümer Lübeck und Birkenfeld

Im Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Herzogtum Oldenburg bestand 1814–1858 die folgende Verwaltungsgliederung:<ref>Oldenburgischer Staats-Kalender 1824, S. 166 ff.Vorlage:WartungsURL</ref>

1853 wurde das Jadegebiet aus dem Amt Jever herausgelöst und an Preußen abgetreten. Im Jadegebiet entstand in der Folgezeit die Stadt Wilhelmshaven. Im Jahre 1858<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 2. Theil, S. 3 ff.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> wurde im Herzogtum eine umfangreiche Verwaltungsreform durchgeführt. Varel wurde amtsfreie Stadt I. Klasse. Das Amt Zwischenahn ging im Amt Westerstede auf, das Amt Ganderkesee im Amt Delmenhorst, das Amt Bockhorn im Amt Varel und das Amt Rastede im Amt Oldenburg. Die Ämter Minsen, Tettens und Kniphausen kamen zum Amt Jever. Die Ämter Burhave und Abbehausen wurden zum Amt Stollhamm zusammengeschlossen. Das Amt Ovelgönne trat an die Stelle des Amtes Rodenkirchen. Die Einteilung in Kreise und Herrschaften wurde nicht fortgeführt. 1868 wurde das Amt Rastede auf die Ämter Varel und Oldenburg aufgeteilt. 1871 wurde das Amt Steinfeld in das Amt Damme eingegliedert. Bei einer erneuten Gebietsreform wurde 1879 die Anzahl der Ämter weiter reduziert. Das Amt Löningen wurde in das Amt Cloppenburg eingegliedert sowie das Amt Damme ins Amt Vechta. Aus dem Amt Stollhamm wurde das Amt Butjadingen und das Amt Berne kam zum Amt Elsfleth. Die Ämter Landwürden und Ovelgönne zum Amt Brake.

Im Jahre 1902 wurde aus drei Gemeinden des Amtes Jever das neue Amt Rüstringen gebildet. Die Stadt Delmenhorst schied 1903 aus dem Amt Delmenhorst aus und wurde amtsfreie Stadt I. Klasse. Der Landesteil Oldenburg des Großherzogtums besaß somit zuletzt die folgende Gebietseinteilung:<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Gemeindeverzeichnis 1900Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2025-03-18;.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>

Städte I. Klasse (Amtsfreie Städte)

Ämter

  • Brake
  • Butjadingen
  • Cloppenburg
  • Delmenhorst
  • Elsfleth
  • Friesoythe
  • Jever
  • Oldenburg
  • Rüstringen
  • Varel
  • Vechta
  • Westerstede
  • Wildeshausen

Im Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Fürstentum Birkenfeld bestanden die drei Ämter

1868 wurden die Ämter im Fürstentum Birkenfeld aufgehoben.

Datei:Grenzstein Oldenburg Lübeck.jpg
Alter Grenzstein des Fürstentums Lübeck an der heutigen Grenze der Kreise Ostholstein und Segeberg an der B432.

Im Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.Fürstentum Lübeck bestanden

Seit 1843 gab es nur noch die Ämter Eutin und Schwartau. 1866 kam das bis dahin holsteinische Amt Ahrensbök zum Fürstentum Lübeck. Die Ämter im Fürstentum Lübeck wurden 1868 aufgehoben.

Für die Gerichtsorganisation siehe Gerichte im Großherzogtum Oldenburg.

Verwaltungsgliederung mit Einwohnerzahlen 1871<ref>Volkszählung 1871.</ref>

Landesteil Einwohner 1871
Fürstentum Birkenfeld 36.128
Amt Einwohner 1871
Birkenfeld 9.730
Nohfelden 8.899
Oberstein 17.499
Landesteil Einwohner 1871
Fürstentum Lübeck 34.353
Stadt Einwohner 1871
Eutin 3.700
Amt Einwohner 1871
Ahrensbök 7.887
Eutin 10.425
Schwartau 12.341
Landesteil Einwohner 1871
Herzogtum Oldenburg 244.297
Städte I. Klasse Einwohner 1871
Jever 4.721
Oldenburg (Oldenbg.) 14.928
Varel 4.858
Amt Einwohner 1871
Berne 7.859
Brake Unterweser 7.765
Cloppenburg 10.420
Damme 14.062
Delmenhorst 18.449
Elsfleth 8.064
Friesoythe 9.636
Jever 22.584
Landwürden 1.492
Löningen 11.164
Oldenburg 27.082
Ovelgönne 8.696
Stollhamm 12.494
Varel 16.984
Vechta 17.229
Westerstede 17.709
Wildeshausen 8.100

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen ist ein quergeteilter Schild, oben gespalten, unten durch eine aufsteigende Spitze gespalten. Im ersten Feld sind zwei rote Querbalken in Gold (Oldenburg), im zweiten in Blau ein schwebendes goldenes Kreuz (Delmenhorst), im dritten im blauen Feld ein schwebendes mit der Bischofsmütze bedecktes goldenes Kreuz (Fürstentum Lübeck), im vierten ein rot und weiß geschachtes Feld (Birkenfeld), in der Spitze im blauen Feld ein goldener gekrönter Löwe (Jever).

Die Landesfarben sind blau-rot, die Flagge ist blau mit einem roten Kreuz.

Regierende Herzöge und Großherzöge (Gottorp)[Bearbeiten]

Name Herrschaft Bemerkungen
Peter I. (Peter Friedrich Ludwig) (restituiert) 1813–1829 seit 1785 bereits Prinzregent, seit 1823 selbst Herzog, seit 1815 de jure Großherzog
August I. (Paul Friedrich August) 1829–1853 Annahme des Großherzogstitels
Peter II. (Nikolaus Friedrich Peter) 1853–1900
Friedrich August 1900–1918 Abdankung als Monarch, jedoch weiterhin Oberhaupt des Hauses Oldenburg

Staatsminister des Großherzogtums Oldenburg[Bearbeiten]

Die Leitung der Regierung erfolgt durch das Staatsministerium. Die drei Minister wurden durch den Großherzog ernannt und entlassen. Regierungschef ist der Präsident des Gesamtministeriums. Das Staatsministerium leitet die Verwaltung im Herzogtum Oldenburg unmittelbar und in den beiden Fürstentümern über lokale Verwaltungen.

Name Amtszeit
Karl Ludwig Friedrich Josef von Brandenstein (1760–1847) 12.10.1814 – 30.06.1842
Günther Heinrich Freiherr von Berg (1765–1843) 01.07.1842 – 09.09.1843
Wilhelm Ernst Freiherr von Beaulieu-Marconnay (1786–1859) 09.09.1843 – 01.08.1848
Johann Heinrich Jakob Schloifer (1790–1867) 01.08.1848 – 13.08.1849
Christian Diedrich von Buttel (1801–1878) 13.08.1849 – 01.05.1851
Peter Friedrich Ludwig Freiherr von Rössing (1805–1874) 01.05.1851 – 23.06.1874
Karl von Berg (1810–1894) 23.06.1874 – 01.10.1876
Friedrich Andreas Ruhstrat (1818–1896) 01.10.1876 – 14.03.1890
Günther Jansen (1831–1914) 14.03.1890 – 19.08.1900
Wilhelm Friedrich Willich (1846–1917) 19.08.1900 – 17.08.1908
Friedrich Julius Heinrich Ruhstrat (1854–1916) 17.08.1908 – 03.01.1916
Franz Friedrich Paul Ruhstrat (1859–1935) 03.01.1916 – 06.11.1918

Parteien[Bearbeiten]

Das Großherzogtum war eine Hochburg des Liberalismus. Die Bildung politischer Parteien im 19. Jahrhundert wurde geprägt durch die Teilung des Landes in zwei kulturell und konfessionell sehr unterschiedliche Gebiete, den protestantischen Norden mit starkem Liberalismus und den katholischen Süden mit einer starken Zentrumspartei. Der Oldenburgische Landtag war kein starkes Parlament und wurde bis zur Wahlrechtsreform 1909/1911 nur indirekt gewählt, so dass die Parteienkonkurrenz sich stärker auf die Reichstagswahlen fokussierte.

Der protestantische Norden – das Stammland und die Exklaven Birkenfeld und Lübeck – wählte weit überwiegend liberal, entweder linksliberal (Freisinnige, Fortschrittspartei) oder nationalliberal, wobei sich die Nationalliberale Partei teilweise eng mit dem Bund der Landwirte (BdL) alliierte, der im benachbarten Preußen eigentlich die Hausmacht der Deutschkonservativen Partei war. Die Konservativen spielten jedoch im Großherzogtum praktisch keine Rolle, da auch Mittelstand, Landwirte und Grundeigentümer liberal eingestellt waren, Adel und Offizierskorps politisch nur begrenzt wirkten. Bei Reichstagswahlen gewannen in der Regel die Kandidaten des linksliberalen Freisinns die beiden nördlichen Wahlkreise des Landes. Die Industrialisierung und Urbanisierung des Landes waren eher schwach, weshalb Arbeiterparteien einen schwierigen Start hatten. Die sozialen Verhältnisse in Oldenburg waren weniger konfliktreich als anderswo. In den Industrieorten am Jadebusen und an der Wesermündung wurde die Sozialdemokratie jedoch Schritt für Schritt erfolgreicher, bis sie bei den Reichstagswahlen 1912 rund 33 Prozent der Stimmen im Großherzogtum gewann. Der Süden, also der Raum Vechta und Cloppenburg, der vor 1815 dem Bistum Münster zugerechnet wurde, war weit überwiegend katholisch. In diesem Milieu bildete sich ein organisierter politischer Katholizismus heraus, der ab 1870 zur Dominanz der Zentrumspartei führte. Bei Wahlen verzichteten die anderen Parteien oft darauf, überhaupt Kandidaten aufzustellen. Dennoch war die Wahlbeteiligung stets überdurchschnittlich hoch, weil die katholische Bevölkerung mit dem Wahlgang demonstrativ ihre Überzeugung kundtun wollte. Bei Reichstagswahlen gewann das Zentrum immer den 3. oldenburgischen Wahlkreis, der allerdings auch das protestantische, industriell und damit sozialdemokratische Delmenhorst umfasste.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Währung[Bearbeiten]

Die Währung in Oldenburg nach 1815 und bis 1857 war der Reichstaler à 72 Groten à 5 Schwaren, 1857–1873 der Taler à 30 Groschen à 12 Pfennige (auch weiterhin Schwaren genannt).<ref>Oldenburg (1820-1914), abgerufen am 19. Februar 2014.</ref>

1873 bekam das Deutsche Reich und damit auch Oldenburg die Mark als Einheitswährung. Ein bisheriger Taler war 3 Mark wert.

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Gottfried Böse: Das Großherzogtum Oldenburg. Topographisch-statistische Beschreibung desselben. 1863. (Neudruck: Wenner, Osnabrück 1979, ISBN 3-87898-147-3).
  • Albrecht Eckhardt, Heinrich Schmidt (Hrsg.): Geschichte des Landes Oldenburg. Ein Handbuch. Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Holzberg, Oldenburg 1987. ISBN 3-87358-285-6.
  • Jörg Michael Henneberg, Horst-Günter Lucke (Hrsg.): Geschichte des Oldenburger Landes. Herzogtum, Großherzogtum, Freistaat. Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Aschendorff, Münster 2014. ISBN 978-3-402-12942-5.
  • Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden. Online.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Grand Duchy of Oldenburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Datei:Flag of the Kingdom of Prussia (1803-1892).svg Preußen (ab 1834) (mit den zugehörigen Gebieten: Datei:Flagge Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha (1826-1911).svg Anhalt-Bernburg (1834–1863), Datei:Flagge Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha (1826-1911).svg Anhalt-Dessau (1834–1863), Datei:Flagge Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha (1826-1911).svg Anhalt-Köthen (1834–1847), Datei:Flagge Herzogtum Anhalt.svg Anhalt (ab 1863), Datei:Flag of Germany (3-2 aspect ratio).svg Waldeck (ab 1834), Datei:Flagge Fürstentum Lippe.svg Lippe (ab 1841), Datei:Flag of Lauenburg.svg Lauenburg (1865–1876), Datei:Flag of Schleswig-Holstein.svg Schleswig-Holstein (ab 1867)) | Datei:Flagge Großherzogtum Hessen ohne Wappen.svg Hessen-Darmstadt (ab 1834) | Datei:Flag of Hesse.svg Hessen-Kassel (1834–1866) | Datei:Hessen HG flag.svg Hessen-Homburg (1835–1866) | Datei:Flag of Bavaria (striped).svg Bayern (ab 1834) | Datei:Flagge Königreich Württemberg.svg Württemberg (ab 1834) (mit den zugehörigen Gebieten: Datei:Flag of Hohenzollern-Hechingen and Sigmaringen.png Hohenzollern-Hechingen (1834–1850), Datei:Flag of Hohenzollern-Hechingen and Sigmaringen.png Hohenzollern-Sigmaringen (1834–1850)) | Datei:Flagge Königreich Sachsen (1815-1918).svg Sachsen (ab 1834) | Zoll- und Handelsverein der Thüringischen Staaten (ab 1834) (mit den zugehörigen Gebieten: Datei:Flagge Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach (1813-1897).svg Sachsen-Weimar-Eisenach (ab 1834), Datei:Flagge Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha (1826-1911).svg Sachsen-Altenburg (ab 1834), Datei:Flagge Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha (1826-1911).svg Sachsen-Meiningen (ab 1834), Datei:Flagge Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha (1826-1911).svg Sachsen-Coburg und Gotha (ab 1834), Datei:Flagge Fürstentümer Schwarzburg.svg Schwarzburg-Rudolstadt (ab 1834), Datei:Flagge Fürstentümer Schwarzburg.svg Schwarzburg-Sondershausen (ab 1834), Datei:Flagge Fürstentum Reuß ältere Linie.svg Reuß-Greiz (ab 1834), Datei:Flagge Fürstentum Reuß jüngere Linie.svg Reuß jüngerer Linie (ab 1848), Datei:Flagge Fürstentum Reuß jüngere Linie.svg Reuß-Schleiz (1834–1848), Datei:Flagge Fürstentum Reuß jüngere Linie.svg Reuß-Lobenstein und Ebersdorf (1834–1848)) | Datei:Flagge Großherzogtum Baden (1871-1891).svg Baden (ab 1835) | Datei:Flagge Herzogtum Nassau (1806-1866).svg Nassau (1835–1866) | Datei:Flag of the Free City of Frankfurt.svg Frankfurt (1836–1866) | Datei:Flagge Herzogtum Braunschweig.svg Braunschweig (ab 1841) | Datei:Flag of Luxembourg.svg Luxemburg (ab 1842) | Datei:Flag of Hanover 1837-1866.svg Hannover (1854–1866) (mit den zugehörigen Gebieten: Datei:Flagge Fürstentum Schaumburg-Lippe.svg Schaumburg-Lippe (ab 1854)) | Datei:Civil flag of Oldenburg.svg Oldenburg (ab 1854) | Datei:Flag of Hamburg.svg Hamburg (ab 1888) | Datei:Flag of Bremen.svg Bremen (ab 1888) | Datei:Flag of the Free City of Lübeck.svg Lübeck (ab 1868) | Datei:Dienstflagge Elsaß-Lothringen Kaiserreich.svg Elsaß-Lothringen (ab 1871) | Datei:Flagge Großherzogtümer Mecklenburg.svg Mecklenburg-Strelitz (ab 1867) | Datei:Flagge Großherzogtümer Mecklenburg.svg Mecklenburg-Schwerin (ab 1867)

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