Guido Huonder
Guido Huonder (* 16. Juli 1942 in Chur; † 6. August 2013 in Wien) war ein Schweizer Theaterregisseur und Theaterleiter.
Leben[Bearbeiten]
Huonder besuchte zunächst das Lehrerseminar in Zug und arbeitete dann als Lehrer.<ref name="DS">Schweizer Theaterregisseur Guido Huonder gestorben in: Der Standard, 7. August 2013</ref> Später studierte er an den Universitäten in Zürich und Freiburg Philosophie, Kunstgeschichte und Theologie.<ref name="DS" /> Nach einer ersten Tätigkeit als Regieassistent von 1967 bis 1970 und ab 1968 auch als dramaturgischer Mitarbeiter am Schauspielhaus Zürich, wirkte er als Regieassistent u. a. in Stuttgart und Frankfurt.<ref name="DS" />
Als Regisseur inszenierte er unter anderem an der Städtischen Bühne Heidelberg, an den Vereinigten Bühnen Graz, an den Städtischen Bühnen Bielefeld, an den Städtischen Bühnen Dortmund und am Landestheater Württemberg-Hohenzollern in Tübingen.<ref name="DS" /> Später folgten Engagements als Oberspielleiter des Schauspiels am Ulmer Theater (1979) und als Schauspieldirektor am Theater Dortmund (1985).<ref name="DS" />
Ab 1991 war er für zwei Spielzeiten Intendant am Hans Otto Theater Potsdam.<ref>Heidi Jäger: Ein richtiges Theatervieh. In: Potsdamer Neueste Nachrichten, 8. August 2013.</ref> Im Anschluss übernahm er Gastinszenierungen an verschiedenen deutschen, österreichischen und schweizerischen Bühnen.<ref name="DS" />
2009 wurde bei ihm ein Karzinom im Rückennerv diagnostiziert, weshalb er eine erneute Bewerbung als Schauspielchef an den Dortmunder Bühnen zurückzog.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Regisseur Guido Huonder ist tot. ( des Vorlage:IconExternal vom 13. August 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Ruhrnachrichten, 7. August 2013.</ref> Huonder, der seit 2003 in Wien lebte, verstarb dort am 6. August 2013.<ref name="DS" />
Theater (Regie)[Bearbeiten]
- 1988 : George Tabori, Mein Kampf, offizielle deutsche Erstaufführung (Theater Dortmund)
- 1992: Oleg Jurjew: Kleiner Pogrom im Bahnhofsbuffet (Hans Otto Theater Potsdam)
- 1993: George Tabori: Der Großinquisitor (Hans Otto Theater Potsdam)
Literatur[Bearbeiten]
- Thomas Blubacher: Guido Huonder. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 2, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 891.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Huonder, Guido |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Theaterregisseur und Theaterleiter |
| GEBURTSDATUM | 16. Juli 1942 |
| GEBURTSORT | Chur |
| STERBEDATUM | 6. August 2013 |
| STERBEORT | Wien |