Zum Inhalt springen

Gullfoss

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gullfoss

Datei:Gullfoss, Suðurland, Islandia, 2014-08-16, DD 123.JPG
Der Gullfoss mit erster (links oben) und zweiter (unten) Fallstufe

Der Gullfoss mit erster (links oben) und zweiter (unten) Fallstufe

Koordinaten 64° 19′ 33,6″ N, 20° 7′ 15,6″ WKoordinaten: 64° 19′ 33,6″ N, 20° 7′ 15,6″ W
 {{#coordinates:64,326|−20,121|primary
dim=229 globe= name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. region=IS-8 type=waterbody
  }}
Ort Suðurland, Island
Höhe Vorlage:NurWennZahl
Breite 229 m
Anzahl der Fallstufen 2
Fluss Hvítá

Der Gullfoss [<templatestyles src="IPA/styles.css" />'kʏtl̥ˌfɔsː] (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. = „Gold“, foss = „Wasserfall“) ist ein Wasserfall des Flusses Hvítá im Haukadalur im Süden Islands. Der Fluss Hvítá bildet die Gemeindegrenze zwischen Hrunamannahreppur und Bláskógabyggð.

„Gullni hringurinn“: Goldener Ring[Bearbeiten]

Der Wasserfall gehört mit Þingvellir und den benachbarten Geysiren zum sogenannten Gullni hringurinn (Golden Circle, deutsch wörtlich: „Goldener Ring“ oder „Goldene Rundfahrt“) der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Islands.

Wichtigste Daten[Bearbeiten]

Seine durchschnittliche Wasserführung beträgt etwa 109 m3/s, im Sommer etwa 130 m3/s. Der größte bisher gemessene Abfluss betrug 2000 m3/s.

Der Wasserfall besteht aus zwei Stufen, von denen die erste 11 m und die zweite 21 m Höhe besitzt. Diese beiden Kaskaden stehen etwa rechtwinklig zueinander.

Von der zweiten Stufe stürzt das Wasser in eine Schlucht, die vom Wasserfall bis zur Verbreiterung zum Tal 2,5 km lang ist und eine Tiefe von 70 Metern erreicht. Die Wasser der Hvítá und nicht zuletzt die bisweilen auftretenden Gletscherläufe haben diese Schlucht seit der Eiszeit vor 10.000 Jahren um durchschnittlich 25 cm im Jahr ausgefräst.

Zwei Gletscherläufe im 20. Jahrhundert sind bekannt, 1930 und 1948. Bei diesen wurde die Schlucht völlig mit Wasser gefüllt, so dass die niedrigere Wasserfallstufe zeitweilig darunter verschwand.<ref>T. Einarsson, H. Magnússon (Hrsg.): Íslandshandbókin. Náttúra, saga og sérkenni. 2. bindi. Örn og Örlygur, Reykjavík 1989, S. 792 f. </ref>

Sigríður Tómasdóttir und die Rettung des Gullfoss[Bearbeiten]

Dass es diesen Wasserfall noch gibt, ist dem Einsatz von Sigríður Tómasdóttir vom nahegelegenen Hof Brattholt zu verdanken, die um 1920 gegen den Bau eines Elektrizitätswerks am Wasserfall anging. Eine englische Gesellschaft hatte den Wasserfall gepachtet, um einen Staudamm zu errichten und Elektrizität zu erzeugen. Nach jahrelangem Rechtsstreit mit Hilfe des Rechtsanwalts und späteren Präsidenten von Island Sveinn Björnsson, als alle Anstrengungen hoffnungslos erschienen und Sigríður mit dem Suizid in den Fluten drohte, konnte der Vertrag schließlich aufgrund einer zu spät gezahlten Pacht aufgelöst werden und ging zurück an den isländischen Staat. Daran erinnert eine Hinweistafel aus Stein in der Nähe des Wasserfalles.<ref> [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Nordic Adventure Travel, 2011, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 14. Oktober 2011; (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Ein Projekt von 1977, das 2444 Gigawattstunden pro Jahr Strom hätte liefern sollen und drei Viertel der Wassermenge abgezweigt hätte, wurde ebenfalls abgelehnt.

Der Wasserfall gehört nach wie vor dem isländischen Staat. Er steht seit 1979 unter Naturschutz.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Friðlýst svæði: Suðurland, Gullfoss. (Memento des Vorlage:Referrer vom 5. November 2016 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot Umhverdisstofnun; abgerufen am 4. September 2012.</ref>

Verkehr[Bearbeiten]

Der Gullfoss ist über die Straße 35, Biskupstungnabraut [[Biskupstungnabraut|Vorlage:RSIGN/IS]], zu erreichen, die ab hier als Kjalvegur [[Kjalvegur|Vorlage:RSIGN/IS]] weiter nach Norden führt.

Bilder[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Gullfoss – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>

Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung