Gunniopsis
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| Datei:Gunniopsis intermedia (8693024176).jpg | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Gunniopsis | ||||||||||||
| Pax |
Gunniopsis ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Mittagsblumengewächse (Aizoaceae). Der botanische Name der Gattung ehrt den australischen Botaniker und Politiker Ronald Campbell Gunn (1808–1881).<ref name="Burkhardt2018" />
Beschreibung[Bearbeiten]
Die Arten der Gattung Gunniopsis wachsen als einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen, deren Basis bei einigen Arten holzig ist, oder als holzige Sträucher. Die gegenständigen Laubblätter sind an ihrer Basis frei oder miteinander verwachsen, die Blasenzellen treten mehr oder weniger hervor.
Die Blüten erscheinen aufgrund der blattförmigen Brakteen oft als Einzelblüten, die jedoch tatsächlich in einem gelegentlich auch sehr großen zymosen Blütenstand zusammenstehen. Ihr Perigon ist vierzipflig. Die Perigonzipfel sind an der Basis miteinander verwachsen oder frei. Die 4 bis 30 Staubblätter stehen in vier Gruppen oder verschiedenen Wirteln zusammen. Der Pollen ist gepunktet und mit niedrigen verstreuten Dörnchen besetzt, der Fruchtknoten ist mittel- oder oberständig. Die Kapselfrüchte sind vierfächrig. Die Quellleisten befinden sich lateral an den Klappen, die beim ersten Öffnen häufig in insgesamt acht Teile zerfallen. Die Früchte enthalten eiförmige bis fast kreisrunde, glatte oder gemusterte Samen.
Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]
Die Gattung Gunniopsis ist in trockenen Gebieten im Süden Australiens verbreitet.
Die Erstbeschreibung der Gattung erfolgte 1889 durch Ferdinand Albin Pax.<ref>Heinrich Gustav Adolf Engler, Karl Anton Eugen Prantl (Hrsg.): Die Natürlichen Pflanzenfamilien nebst ihren Gattungen und wichtigeren Arten, insbesondere den Nutzpflanzen. Teil 3, Abteilung 1b, 1889, S. 44 (online).</ref> Ihre Typusart ist Gunniopsis septifraga. Nach Heidrun Hartmann (2017) umfasst die Gattung Gunniopsis folgende Arten:<ref>Heidrun E. K. Hartmann (Hrsg.): Illustrated Handbook of Succulent Plants: Aizoaceae. 2. Auflage. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2017, ISBN 978-3-662-49260-4, S. 653–658, doi:10.1007/978-3-662-49260-4_65.</ref>
- Gunniopsis calcarea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Chinnock
- Gunniopsis calva Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Chinnock
- Gunniopsis divisa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Chinnock
- Gunniopsis glabra Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Luehm. ex Ewart) C.A.Gardner
- Gunniopsis intermedia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Diels
- Gunniopsis kochii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(R.Wagner) Chinnock
- Gunniopsis papillata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Chinnock
- Gunniopsis propinqua Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Chinnock
- Gunniopsis quadrifida Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(F.Muell.) Pax
- Gunniopsis rodwayi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Ewart) C.A.Gardner
- Gunniopsis rubra Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Chinnock
- Gunniopsis septifraga Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(F.Muell.) Chinnock
- Gunniopsis tenuifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Chinnock
- Gunniopsis zygophylloides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(F.Muell.) Diels
Nachweise[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Heidrun E. K. Hartmann (Hrsg.): Illustrated Handbook of Succulent Plants: Aizoaceae F-Z. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg/New York 2001, ISBN 3-540-41723-0, S. 48.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Burkhardt2018">Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition. Teil I und II. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5, doi:10.3372/epolist2018.</ref> </references>