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Gurnigel

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Gurnigelpass
Datei:Gurnigel.jpg
Auf der Gurnigelstrasse (Kanton Bern) kurz vor der Wasserscheidi; im Hintergrund links der Gantrisch (von Norden)
Auf der Gurnigelstrasse (Kanton Bern) kurz vor der Wasserscheidi; im Hintergrund links der Gantrisch (von Norden)
Himmels­richtung Nordost Südwest
Passhöhe Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.
Kanton Bern
Talorte Dürrbach Sangernboden
Ausbau Passstrasse
Erbaut 1920er-Jahre
Profil
Länge Vorlage:FormatNumDef Vorlage:FormatNumDef
Anstieg Vorlage:FormatNumDef Vorlage:FormatNumDef
Ø-Steigung Vorlage:FormatNumDef Vorlage:FormatNumDef
Max. Steigung Vorlage:FormatNumDef % Vorlage:FormatNumDef %
Datei:Profil Gurnigelpass.png
Karte (Bern)
Koordinaten 601080 / 175801Koordinaten: 46° 44′ 0″ N, 7° 27′ 10″ O; CH1903: 601080 / 175801
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Der Gurnigel ist ein markanter Hügelzug am Nordrand der Freiburger Alpen und ein Pass im Kanton Bern in der Schweiz.

Der Hügel[Bearbeiten]

Der von weither sichtbare Obere Gurnigel (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.) trägt einen der ältesten Namen der Region, der auf das lateinische corniculum «Hörnchen» zurückgeführt wird. Als Aussichtspunkt war der Gurnigel schon im 19. Jahrhundert bei den Kurgästen des Gurnigelbades beliebt, und verschiedene Künstler zeichneten Panoramen von dort aus. Der Obere Gurnigel ist nur zu Fuss in rund einer halben Stunde von der Passstrasse beim Berghaus (Vorlage:Höhe/Fmt m) aus via Gurnigelberghütte (Vorlage:Höhe/Fmt m) erreichbar.

Weitere Erhebungen des Hügelzuges sind das Selibüel (Vorlage:Höhe/Fmt m) und der Zigerhubel (Vorlage:Höhe/Fmt m). Gegen Nordwesten senkt sich der Hügelzug zum Schwarzwasser, gegen Südosten zur Gürbe. Im Süden bildet die Wasserscheidi (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.) den Übergang zur Stockhornkette. Der Gurnigel ist Teil der Gantrischregion.

Der Gurnigel besteht aus schiefrigem Flyschgestein.

Die Bezeichnung Gurnigelberg wird selten verwendet.

Pass[Bearbeiten]

Die über den Hügelzug führende Strasse beginnt im Weiler Dürrbach (Vorlage:Höhe/Fmt m) bei Riggisberg. Etwa auf halber Höhe liegt das einst weitherum bekannte Hotel Gurnigelbad (Vorlage:Höhe/Fmt m). Dieser Teil der Strasse ist der älteste und wurde 1872 auf Initiative des damaligen Hotelbesitzers Johann Jakob Hauser ausgebaut.

In den 1920er-Jahren erfolgte der weitere Ausbau über Berghaus (Vorlage:Höhe/Fmt m), Stierenhütte (Passhöhe Vorlage:Höhe/Fmt m) und die so genannte Wasserscheidi (Vorlage:Höhe/Fmt m) zur Unteren Gantrischhütte (Vorlage:Höhe/Fmt m). Etwas unterhalb derselben verzweigt sich die Strasse Richtung Schwefelbergbad (Vorlage:Höhe/Fmt m) und Sangernboden (Vorlage:Höhe/Fmt m) einerseits und Richtung Schwarzenbühl (Vorlage:Höhe/Fmt m) andererseits. Die Strecke zum Schwarzenbühl ist eine ausgesprochene Höhenstrasse.

Der Gurnigel ist ein ganzjähriges Ausflugsziel. Ein «Töfftreff» bei der unteren Gantrischhütte lockt Motorradfahrende an.

Im Winter sind auf der Wasserscheidi sowie beim Hotel Gurnigelbad je ein Skilift in Betrieb. In der ganzen Region werden Langlaufloipen gespurt. Jährlich führen Amateurastronomen auf dem Pass eine oder mehrere Himmelsbeobachtungsnächte durch.

Auf der Wasserscheidi im Grenzgebiet der Gemeinden Riggisberg, Rüeggisberg (Exklave) und Rüschegg unterhält die Schweizer Armee verschiedene Panzerschiessplätze, was gelegentlich zu Konflikten mit dem Tourismus führt.

Datei:Gurnigel-Passstrasse mit Motorradfahrer.jpg
Passstrasse zwischen dem Gurnigel Bad und dem Gurnigel Berghaus als beliebte Strecke bei Motorradfahrern
Datei:Gurnigel Passstrasse Undere Laas.jpg
Die Passstrasse nahe Rüti bei Riggisberg beim Undere Laas

Bergrennen Gurnigel[Bearbeiten]

Im September findet jeweils das Bergrennen Gurnigel für Motorfahrzeuge statt. Die Rennen wurden von 1910 bis 1931 auf der damaligen Kiesstrasse durchgeführt und 1968 auf der inzwischen asphaltierten Strecke wieder aufgenommen. Die kurvenreiche Rennstrecke beginnt in Dürrbach (<span title=" Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden.">Lage

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  }}), sie ist 3734 m lang mit einer Höhendifferenz von 314 m.

Gestartet wird in verschiedenen Kategorien für Autos und Motorräder. Der Anlass zog früher bis zu 20.000 Zuschauer an, heute noch rund 10.400.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackVorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden., abgerufen am 28. Mai 2012</ref><ref>52. Bergrennen Gurnigel 9. + 10. September 2023</ref> Der Streckenrekord wurde 2024 durch Robin Faustini auf einem formelfreien Rennwagen Gruppe E2 aufgestellt; die Zeit von 1'38,79 Minuten ergibt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 136 km/h.<ref>Neuer Rekord auf 3734 Metern Bergstrecke. In: Berner Zeitung, 8. September 2024.</ref> 2020 und 2021 wurden die Rennen wegen der COVID-19-Pandemie abgesagt und 2026 wegen der Waldbrandgefahr infolge der Dürre und Hitze in Europa<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>.

Le Gurnigel[Bearbeiten]

Le Gurnigel ist die französische Bezeichnung für das Gebiet. Diesen Namen trägt übrigens auch eine Hofsiedlung am nördlichen Abhang des Mont d’Amin im Kanton Neuenburg.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Gurnigel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Befahrbare Alpenpässe

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