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Gustav Augspurg

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Datei:Lehe Altes Rathaus.jpg
Leher Rathaus

Gustav Augspurg (* 19. Juli 1837 in Winsen, Königreich Hannover; † 9. November 1906 in Lehe, Provinz Hannover) war ein deutscher Rechtsanwalt und Bürgermeister.

Leben[Bearbeiten]

Augspurgs Eltern waren Gustav Ludwig Christoph Augspurg (* 4. November 1797 in Hoya) und Clara Franziska Pauline geb. Isenbart.<ref name="online-ofb">genealogy.net</ref> Der Vater war Advokat am Obergericht Lüneburg.<ref name="Ernestinum27" /> Nachdem er Michaelis 1858 am Ernestinum Celle das Abitur bestanden hatte, studierte Gustav Augspurg an der Georg-August-Universität Göttingen Rechtswissenschaft.<ref name="Ernestinum27">27. Jahresbericht über das Gymnasium der Stadt Celle. Celle 1859, S. 32.</ref> 1859 wurde er im Corps Hildeso-Guestphalia recipiert.<ref>Kösener Corpslisten 1960, 44/58.</ref> Als Inaktiver wechselte er an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 1869 ließ er sich als Advokat in Soltau nieder. Im April desselben Jahres heiratete er Marie Anna Bente (* 1846).<ref name="online-ofb"/> 1884 wurde er als Nachfolger von Gustav Fels Bürgermeister von Lehe. Er bekleidete das Amt über 22 Jahre bis zu seinem Tod im Alter von 69 Jahren. Sein Nachfolger war Theodor Johannes Schmiedel.<ref>Gemeindevorsteher, Bürgermeister und Stadtdirektoren vor 1945 (bremerhaven.de)</ref> Nach Gustav Augspurg ist die Augspurgstraße in Lehe benannt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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