Gustav Cleemann
Gustav Cleemann (* 16. Septemberjul. / 28. September 1858greg. in Riga, Gouvernement Livland, Russisches Kaiserreich; † 30. Mai 1919 in Riga), mit vollem Namen Gustav Bernhard Christian Cleemann, lettisch Gustavs Bernhards Kristians Klēmanis, war ein deutsch-baltischer Pastor. Er gilt als evangelischer Bekenner und ist auf dem Rigaer Märtyrerstein verzeichnet.
Die Datumsangaben in diesem Artikel richten sich, wenn nicht anders angegeben, für den Zeitraum bis 1918 nach dem julianischen Kalender.
Leben[Bearbeiten]
Jugend und Ausbildung[Bearbeiten]
Viele der Vorfahren Gustav Cleemanns seit dem 17. Jahrhundert waren bereits Geistliche. Sein Vater Gustav Cleemann war Notar am Rigaer Wettgericht.
Gustav Cleemann der Jüngere besuchte die Frommsche Elementarschule und von 1869 bis 1877 das Gouvernementsgymnasium in Riga, das er mit dem Abitur abschloss. Danach studierte er von 1878 bis 1885 Theologie an der Kaiserlichen Universität Dorpat. Am 15. September 1882 trat er dem Theologischen Verein Dorpat bei. Außerdem war er Mitglied der „Fraternitas Dorpatensis“, unter anderem als Senior. Sein theologisches Wissen galt als gründlich. 1885 bestand er die Prüfungen vor dem Konsistorium in Riga. Im selben Jahr verbrachte er sein Probejahr bei Pastor Grimm in Üxküll in Livland.
Er wurde am Sonntag, dem 17. Novemberjul. / 29. November 1885greg., in der Rigaer St. Jakobikirche von Generalsuperintendent Girgensohn zum Hilfsprediger ordiniert.<ref>Universität Dorpat. in der Rigaschen Zeitung, Nr. 36, 13. Februar 1886, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Amtsjubiläum. in der Rigaschen Zeitung, Nr. 264, 16. November 1910, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Im selben Festakt erfolgte die Ordination Ernst Fromhold-Treus.<ref>Inland. in der Libauschen Zeitung, Nr. 272, 20. November 1885, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Das Gewissen genoss bei Cleemann höchsten Stellenwert. Er richtete es an der Bibel aus. Zunächst, von 1885 bis 1886 war er Pastor-Adjunkt in Üxküll. Am 1. Juli 1886 heiratete er Olga Elisabeth Bernsdorff.
Pastor in Pinkenhof und St. Annen[Bearbeiten]
Vom 27. Juli 1886 bis 1906 war Gustav Cleemann Pastor der Patrimonialpfarre in Pinkenhof und St. Annen bei Riga.<ref>Lokales. in der Rigaschen Zeitung, Nr. 15, 20. Januar 1914, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Seine Amtseinführung wurde von Superintendent Gähtgens, Konsistorialassessor Pastor Hartmann und Oberpastor Poelchau durchgeführt. Der Patron wurde dabei durch den Ratsherrn W. Lange vertreten.<ref>In Pinkenhof. in der Rigaschen Zeitung, Nr. 169, 28. Juli 1886, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Am 30. November 1890 trat Gustav Cleemann gemeinsam mit Alfred Geist der literärisch-praktischen Bürgerverbindung bei.<ref>Aus den Protokollen der Allgemeinen Versammlungen der literärisch-praktischen Bürgerverbindung in den Rigaschen Stadtblättern, Nr. 51, 20. Dezember 1890, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Geist|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Am 10. Februar 1893 trat er der Gesellschaft für Geschichte und Altertumskunde der Ostseeprovinzen Russlands in Riga bei<ref>Lokales. in der Düna-Zeitung, Nr. 43, 23. Februar 1893, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> und am 8. Dezember 1904 der Lettisch-Literärischen Gesellschaft,<ref>Inland. in der Düna-Zeitung, Nr. 280, 9. Dezember 1904, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> der auch der 1905 ermordete Pastor Karl Schilling, der 1906 ermordete Propst Ludwig Zimmermann, die 1919 von Bolschewiki hingerichteten Geistlichen Hans Bielenstein, Alexander Bernewitz, Xaver Marnitz, Arnold von Rutkowski, Paul Fromhold-Treu, Christoph Strautmann, Karl Schlau, Eberhard Savary, Eugen Scheuermann und Wilhelm Gilbert sowie der im Gefängnis der Bolschewiki gestorbene Pastor Erwin Gross angehörten beziehungsweise angehört hatten. Die Gesellschaft widmete sich der Erforschung der lettischen Sprache, Folklore und Kultur. Sie wurde überwiegend von deutsch-baltischen Pastoren und Intellektuellen getragen. Für die Letten selbst war eine höhere Bildung zur Zeit der kaiserlich-russischen Vorherrschaft noch kaum zugänglich, ihre Kultur führte ein Schattendasein.
Gottesdienste hielt Cleemann in deutscher und lettischer Sprache, allerdings hatte er bei seinen Predigten große Schwierigkeiten mit der Aussprache des Lettischen, was ihn sehr belastete.
In der Urlaubszeit hielt er Strand-Gottesdienste ab.<ref>Locales. in der Düna-Zeitung, Nr. 151, 8. Juli 1894, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann Pastor|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Locales. in der Düna-Zeitung, Nr. 157, 15. Juli 1894, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Locales. in der Düna-Zeitung, Nr. 180, 12. August 1894, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Locales. in der Düna-Zeitung, Nr. 168, 28. Juli 1895, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Pastor Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Locales. in der Rigaschen Rundschau, Nr. 169, 29. Juli 1895, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Pastor Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Locales. in der Düna-Zeitung, Nr. 149, 5. Juli 1896, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann Pastor|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Locales. in der Düna-Zeitung, Nr. 160, 18. Juli 1897, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann Pastor|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Locales. in der Düna-Zeitung, Nr. 179, 13. August 1899, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann Pastor|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Locales. in der Rigaschen Rundschau, Nr. 140, 23. Juni 1895, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Pastor Cleemann Pastor|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Gottesdienste am Strande. in der Rigaschen Rundschau, Nr. 163, 21. Juli 1900, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann Pastor|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Strandgottesdienste. in der Düna-Zeitung, Nr. 154, 10. Juli 1904, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann Pastor|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Im Dezember 1905 teilten Delegierte einer neuen Gemeindeverwaltung Cleemann seine Entlassung mit.<ref>Pastor Cleemann in Pinkenhof in der Düna-Zeitung, Nr. 270, 9. Dezember 1905, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Pastor in Riga[Bearbeiten]
Ab 1907 war Gustav Cleemann Pastor des deutschen Teils der Rigaer Jesus-Gemeinde, womit seine Sprachschwierigkeiten mit dem Lettischen zu seiner Freude nicht mehr relevant waren, da er nun in seiner Muttersprache predigen konnte. Am 1. Januar 1907 hielt er in der Jesuskirche seine Präsentationspredigt, kommissarisch übernahm er die Gemeinde sofort, noch vor seiner offiziellen Amtseinführung, da sein Vorgänger, Pastor Poelchau, bereits an die Petrikirche gewechselt war und keine Lücke entstehen sollte.<ref>In der Jesuskirche in der Rigaschen Rundschau, Nr. 4, 5. Januar 1907, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann Pastor Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Er bemühte sich um die Aufbauarbeit an seiner Gemeinde, die ihm allerdings nicht leicht fiel. Es lag in seiner Natur, zunächst sorgfältig zu planen, bevor er in Aktion trat. Vorher musste er zahlreiche Hemmungen und Bedenken überwinden. Wenn er sich aber erst einmal zu einer Tätigkeit durchgerungen hatte, führte er diese gründlich, vollständig und gewissenhaft durch.
Für längere Zeit war Cleemann auch Religionslehrer an der Stadttöchterschule.
Zu Neujahr spendete er regelmäßig für einen guten Zweck.<ref>Neujahr 1908. in der Düna-Zeitung, Nr. 1, 2. Januar 1908, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Pastor Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Neujahr 1908. in der Rigaschen Zeitung, Nr. 302, 31. Dezember 1907, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Pastor Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Neujahr 1909. in der Rigaschen Zeitung, Nr. 303, 31. Dezember 1908, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Pastor Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Neujahr 1909. in der Düna-Zeitung, Nr. 303, 31. Dezember 1908, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Pastor Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Neujahr 1910. in der Düna-Zeitung, Nr. 302, 31. Dezember 1909, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Pastor Cleemann Cleemann Cleemann Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Neujahr 1911. in der Rigaschen Zeitung, Nr. 302, 31. Dezember 1910, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Pastor Cleemann Cleemann Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Neujahr 1912. in der Rigaschen Zeitung, Nr. 302, 31. Dezember 1911, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann Cleemann Pastor Cleemann Cleemann Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Neujahr 1914. in der Rigaschen Zeitung, Nr. 301, 31. Dezember 1913, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann Pastor Cleemann Cleemann Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Mehrmals leitete er einen Missionsleseabend.<ref>Der nächste Missionsleseabend in der Düna-Zeitung, Nr. 46, 23. Februar 1908, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref><ref>Der nächste Missionsleseabend in der Rigaschen Zeitung, Nr. 248, 25. Oktober 1908, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Während des Ersten Weltkrieges kam Cleemann unverändert seiner Arbeit nach.
Am Dienstag, dem 15. Januar 1918, hielt er beim Pastorenabend im St. Petri-Kirchenhaus einen Vortrag über die Religion der Patriarchen.<ref>Der Pastorenabend. in der Rigaschen Zeitung, Nr. 10, 12. Januar 1918, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Pastor Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. April 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Auch während des Lettischen Unabhängigkeitskrieges blieb Gustav Cleemann bei seiner Gemeinde und kam seiner Arbeit nach, bis er, verhaftet im April 1919, mit seiner Frau von Bolschewiki für längere Zeit als Geisel in der Zitadelle inhaftiert wurde. Der Pastor rechnete diese Zeit zur schönsten Zeit seines Lebens, bezeichnete sie als Quelle reichen Segens und meinte:
„Ich habe nie meinen Gott und Herrn so nahe gefühlt.“
Gustav und Olga Cleemann infizierten sich in der Haft mit Fleckfieber.
Am 22. Mai 1919 wurde Riga durch die Baltische Landeswehr erobert. Die Söhne Cleemanns, die der Landeswehr angehörten, befreiten ihre Eltern und eine Schwester aus dem Gefängnis, so dass sie zurückkehren konnten. Nur acht Tage danach starb Gustav Cleemann an seiner Krankheit.<ref>Kirchliche Chronik. im Ev.-Luth. Kirchenblatt für die deutschen Gemeinden Lettlands, Nr. 18, 28. April 1939, online unter Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Cleemann|issueType:P ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., darüber ein Artikel von Gustav Cleemann aus dem Jahre 1912</ref>
Am 2. Juni 1919 erlag auch seine Frau dem Fleckfieber. Am 4. Juni wurden beide gemeinsam bestattet. Die Trauerfeier fand in der Neuen Kirchhofskapelle statt. Die Aufschrift auf der Tafel auf seinem Grab war charakteristisch für ihn und lautete: „Apostg. 24, 16. Ich übe mich zu haben ein unverletzt Gewissen allenthalben, beides, gegen Gott und die Menschen.“ (Siehe Vorlage:Bibel/Link)
Literatur[Bearbeiten]
- Alfred Seeberg: Album des Theologischen Vereins zu Dorpat-Jurjew, Theologischer Verein, Dorpat-Jurjew 1905, S. 63, Nr. 144
- Nachruf Pastor Gustav Cleemann †. in der Rigaschen Zeitung, Nr. 10, 5. Juni 1919, online unter Cleemann Gustav Cleemann|issueType:P
- Oskar Schabert: Baltisches Märtyrerbuch. Furche-Verlag, Berlin 1926, S. 179f. (Digitalisat, der Bericht basiert auf den Aufzeichnungen eines Sohnes Gustav Cleemanns, Pastor Gustav Cleemann)
- Theologischer Verein: Nachtrag zum Album des Theologischen Vereins zu Dorpat, C. Mattiesen, Dorpat 1929, S. 43, Nr. 144
- Harald Schultze und Andreas Kurschat (Herausgeber): „Ihr Ende schaut an…“ – Evangelische Märtyrer des 20. Jahrhunderts. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2006, ISBN 978-3-374-02370-7, Teil II, Abschnitt Russisches Reich/Baltikum. S. 526.
- Karlis Beldavs: Macitaji, kas nave gaja, Luterisma mantojuma fonds, Riga 2010, ISBN 978-9984-753-56-0, S. 42–44, mit Porträtfoto, PDF unter [1] (lettisch)
Weblinks[Bearbeiten]
- Nekropole.info (lettisch)
- Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Russland. 1914.
- Porträtfoto Gustav Cleemanns (ganz unten, ganz links)
- Porträtfoto Olga Elisabeth Cleemanns (mittlere Reihe, ganz rechts)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Baltische Todesopfer kommunistisch motivierter Gewalt und christliche Märtyrer, getötet in den Jahren 1905–1907 und 1918–1920
Im ENK aufgeführt: Ludwig Zimmermann | Walther Paucker | Traugott Hahn | Xaver Marnitz | Marie Schlieps | Karl Schlau | Marion von Klot
Orthodoxe Heilige: Platon Kulbusch | Michael Bleive | Nikolai Stefanowitsch Beschanizki
Weitere Märtyrer von 1905 bis 1907: Jānis Līcis | Karl Schilling | Albert Grühn | Wilhelm Taurit | Julius Busch
1. Welle 1918/19: Heinrich Leonhard Adolphi | Ludwig Johannes Tschischko | Adam Jende
2. Welle 1918/19, Estländer: Carl Immanuel Philipp Hesse | Moritz Wilhelm Paul Schwartz
2. Welle 1918/19, Kurländer: Hans Bielenstein | Alexander Bernewitz | Karl Moltrecht | Arnold von Rutkowski | Christoph Strautmann | Paul Wachtsmuth
2. Welle 1918/19, Livländer: Wilhelm Grüner | Heinrich Bosse | Eugen Berg | Theodor Scheinpflug | Paul Fromhold-Treu | Edgar Haßmann | Richard Alexander Georg Wühner
22. Mai 1919: Hermann Bergengruen | Erhard Doebler | August Eckhardt | Theodor Hoffmann | Eberhard Savary | Eugen Scheuermann | Theodor Taube | Ernst Fromhold-Treu
Nach dem Sturm: Konstantin Uhder | Wilhelm Gilbert
Bekenner: Arthur Walter | Wilhelm Kaspar | Eduard Paul Benedict Frese | Gustav Cleemann | Peter Rosenberg | Oskar Bidder | Alfred Geist | Erwin Gross
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Cleemann, Gustav |
| ALTERNATIVNAMEN | Cleemann, Gustav Bernhard Christian (vollständiger Name); Klēmanis, Gustavs Bernhards Kristians |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsch-baltischer Pastor |
| GEBURTSDATUM | 28. September 1858 |
| GEBURTSORT | Riga, Gouvernement Livland, Russisches Kaiserreich |
| STERBEDATUM | 30. Mai 1919 |
| STERBEORT | Riga, Lettische SPR |
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- Bekenner
- Lutherischer Geistlicher (19. Jahrhundert)
- Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)
- Geisel
- Deutsch-Balte
- Person (Gouvernement Livland)
- Person des Christentums (Riga)
- Mitglied des Theologischen Vereins zu Dorpat
- Mitglied der Lettisch-literärischen Gesellschaft
- Mitglied der Gesellschaft für Geschichte und Altertumskunde der Ostseeprovinzen Russlands
- Deutscher
- Geboren 1858
- Gestorben 1919
- Mann