Gustav Pomaroli
Gustav Pomaroli (* 29. Mai 1884 in Winklern, Kärnten; † 23. November 1961 in Villach, Kärnten) war ein österreichischer Lehrer, Autor und Politiker (SDAP/SPÖ).
Biographie[Bearbeiten]
Nach Besuch der Volksschule absolvierte Gustav Pomaroli die Oberrealschule in Graz, an der er im Jahr 1903 maturierte. Danach studierte er Mathematik und Geometrie. 1909 legte er die Lehramtsprüfung ab, 1912 wurde er promoviert. Bereits 1910 fand er Anstellung als Lehrer für Mathematik und Darstellende Geometrie am Gymnasium in Villach. In diesem Beruf war er bis 1945 als Gymnasialprofessor tätig. 1935 erhielt er den Berufstitel Studienrat.<ref>Pomaroli Gustav,. Abgerufen am 18. April 2025.</ref>
1916 publizierte er das im Wiener Verlag Deuticke veröffentlichte Sachbuch Übungsbuch der darstellenden Geometrie für Realgymnasien. Es erschien in zwei Bänden. 1931 war er Mitautor des Bildbandes Die Stadt Villach, das im Deutschen Kommunal-Verlag herausgegeben wurde.
Seine politische Karriere begann Pomaroli in Villach: von 1920 bis 1933 war er Bürgermeister der Kärtener Gemeinde.<ref>Magistrat der Stadt Villach (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch der Stadt Villach. 2014, S. 2 (villach.at).</ref><ref>Villacher Nachrichten. Zur Bürgermeisterwahl. In: Freie Stimmen. Deutsche Kärntner Landes-Zeitung / Freie Stimmen. Süddeutsch-alpenländisches Tagblatt. Deutsche Kärntner Landeszeitung, 12. November 1920, S. 4 (online bei ANNO).</ref> Die von dem Rechtsanwalt Ludwig Aichelberg stammende Idee einer Seilbahn auf die Kanzelhöhe wurde von Bürgermeister Gustav Pomaroli unterstützt, von Luis Zuegg projektiert und 1928 umgesetzt.<ref>kaernten ORF at red: Gerlitzen-Kanzelbahn: Vision eines Anwalts. 30. Juni 2020, abgerufen am 18. April 2025.</ref>
1927 wurde Pomarolier für die SDAP zum Abgeordneten im Kärntner Landtag gewählt. Im Januar 1931 wurde er für die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Deutschösterreichs (SDAP), dem Vorläufer der heutigen SPÖ, in den Bundesrat entsandt. Dort war Pomaroli bis zum Verbot der SDAP nach den Februarkämpfen 1934 und dem freiwilligen Anschluss Österreichs an Nazideutschland tätig.
Schriften[Bearbeiten]
- Analytische Darstellung der Durchmesser von Raumkurven III. Ordnung. Dissertation, Universität Graz, 1912 (handschriftlich)
Weblinks[Bearbeiten]
- Gustav Pomaroli auf der Website des österreichischen Parlaments
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Otto Stage | Bürgermeister von Villach 1920–1933 | Hans Piesch |
Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.
Vorlage:Navigationsleiste Abgeordnete zum 14. Kärntner LandtagVorlage:Navigationsleiste Abgeordnete zum 13. Kärntner LandtagVorlage:Navigationsleiste Abgeordnete zum 12. Kärntner Landtag
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pomaroli, Gustav |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Lehrer, Autor und Politiker (SPÖ), Landtagsabgeordneter, Mitglied des Bundesrates |
| GEBURTSDATUM | 29. Mai 1884 |
| GEBURTSORT | Winklern, Kärnten |
| STERBEDATUM | 23. November 1961 |
| STERBEORT | Villach, Kärnten |
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Mitglied des österreichischen Bundesrates aus Kärnten
- Landtagsabgeordneter (Kärnten, Erste Republik)
- Bürgermeister (Villach)
- Gymnasiallehrer (Kärnten)
- SPÖ-Mitglied
- Österreicher
- Geboren 1884
- Gestorben 1961
- Mann