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Guy Drut

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Guy Drut (* 6. Dezember 1950 in Oignies) ist ein französischer Olympiasieger in der Leichtathletik und Politiker.

Drut war einer der weltbesten Hürdensprinter der 1970er Jahre. 1970 bei den Halleneuropameisterschaften in Wien gewann er im 60-Meter-Hürdenlauf Bronze und 1972 in Grenoble Gold über 50 Meter Hürden. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München gewann er über 110 Meter Hürden in 13,34 Sekunden die Silbermedaille hinter Rodney Milburn aus den USA. Der Europameister von 1974 in Rom gewann dann bei den Olympischen Spielen 1976 in Montréal die Goldmedaille in 13,30 Sekunden. 1981 bei den Halleneuropameisterschaften in Grenoble gewann er im 50-Meter-Hürdenlauf Bronze

Von 1974 bis 1976 wurde er dreimal von der Sportzeitung L’Équipe zu Frankreichs Sportler des Jahres („Champion des champions“) gewählt.

Von 1996 bis 2005 war Guy Drut Mitglied des IOC. In jenem Jahr verurteilte ihn ein französisches Gericht zu einer auf Bewährung ausgesetzten Haftstrafe von 15 Monaten, da er Gelder für die Vertretung politischer Interessen angenommen hatte. Infolgedessen suspendierte ihn das IOC zeitweise. In einer umstrittenen Aktion amnestierte ihn Präsident Jacques Chirac bereits 2006.

Politik[Bearbeiten]

Nach seiner aktiven Laufbahn engagierte Drut sich politisch und amtierte als Jugend- und Sportminister in der konservativen Regierung von Alain Juppé von 1995 bis 1997. 2002 wurde er als Abgeordneter der Union pour un mouvement populaire im Département Seine-et-Marne in die Nationalversammlung gewählt und gehörte dem Parlament bis 2007 an. Ihm folgte als Abgeordneter Franck Riester.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Guy Drut – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Vorlage:Klappleiste/Anfang 1896: Vereinigte Staaten 44Datei:Flag of the United States (1891-1896).svg Thomas Curtis | 1900: Vereinigte Staaten 45 Alvin Kraenzlein | 1904: Vereinigte Staaten 45 Fred Schule | Zwischenspiele 1906: Vereinigte Staaten 45 Robert Leavitt | 1908: Vereinigte Staaten 46Datei:Flag of the United States (1908-1912).svg Forrest Smithson | 1912: Vereinigte Staaten 48 Fred Kelly | 1920: Kanada 1868Datei:Canadian Red Ensign (1868-1921).svg Earl Thomson | 1924: Vereinigte Staaten 48 Daniel Kinsey | 1928: Kanada 1921[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Sidney Atkinson | 1932: Vereinigte Staaten 48 George Saling | 1936: Vereinigte Staaten 48 Forrest Towns | 1948: Vereinigte Staaten 48 William Porter | 1952: Vereinigte Staaten 48 Harrison Dillard | 1956: Vereinigte Staaten 48 Lee Calhoun | 1960: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lee Calhoun | 1964: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hayes Jones | 1968: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Willie Davenport | 1972: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rod Milburn | 1976: FrankreichFrankreich Guy Drut | 1980: Deutschland Demokratische Republik 1949 Thomas Munkelt | 1984: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Roger Kingdom | 1988: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Roger Kingdom | 1992: Kanada Mark McKoy | 1996: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Allen Johnson | 2000: Kuba Anier García | 2004: China Volksrepublik Liu Xiang | 2008: Kuba Dayron Robles | 2012: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Aries Merritt | 2016: Jamaika Omar McLeod | 2020: Jamaika Hansle Parchment | 2024: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Grant Holloway

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