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Gwabl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Gwabl (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
Katastralgemeinde Gwabl
Gwabl (Österreich)
Gwabl (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Lienz (LZ), Tirol
Pol. Gemeinde Ainet
Koordinaten 46° 52′ 59″ N, 12° 40′ 21″ OKoordinaten: 46° 52′ 59″ N, 12° 40′ 21″ O
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  }}f1
Höhe 984 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Postleitzahl 9951f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 16765
Katastralgemeindenummer 85014
Zählsprengel/ -bezirk Ainet (70702 000)
Bild
Blick von Schlaiten auf Gwabl
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Gwabl ist eine Streusiedlung und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Ainet. Die Ortschaft liegt hoch über dem Iseltal an den Südabhängen der Schobergruppe im Bezirk Lienz in Tirol, Österreich und hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand )<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gebäude der Ortschaft Gwabl verteilen sich verstreut über die Abhänge des Lassniger Bichl und des Zutruger Kreuz. Die Ortschaft umfasst die Hofstellen Außersteiner, Badstuber, Eder, Frotschnig, Innersteiner, Jester, Köfele, Mittermair, Obermair, Rainer, Thaler und Untermair, in deren Mitte sich die Katholische Filialkirche Maria-Heimsuchung befindet. Zu Gwabl zählen auch die Einzellage Gussenstall, die Hochschoberhütte sowie die Almen Außersteinerede, Ederalm, Innersteineralm, Leibnitzalm, Mittermairalm, Ochsenwaldhütte, Raineralm, Thaleralm und Untermairgscherz.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ortsname Gwabl wurde 1206 urkundlich als in monte Quabel erwähnt. Die Herkunft des Namens ist nicht eindeutig belegbar.<ref>Hubert Bergmann: Slawisches im Namengut der Osttiroler Gemeinden Ainet und Schlaiten. Verlag Edition Praesens, Wien 2005, S. 186 (Beihefte zur Österreichischen Namensforschung; Band 5)</ref>

Gwabl war bis 1939 eine eigenständige Gemeinde. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurden die Gemeinden Ainet, Gwabl und Schlaiten zur Gemeinde Ainet vereinigt. Während die Gemeinde Schlaiten 1949 wieder seine Unabhängigkeit zurückerlangte, verblieben Gwabl und Alkus bei Ainet. Gwabl bestand 1890 aus 18 Häusern mit 139 Bewohnern.<ref>k. k. statistische Central-Commission (Hrsg.): Special-Orts-Repertorium von Tirol. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. Wien 1893</ref> Bis 1923 erhöhte sich die Zahl der Gebäude auf 27, während die Einwohnerzahl auf 123 sank.<ref>Bundesamt für Statistik (Hrsg.): Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 7. März 1923. Wien 1930, S. Tir. 4</ref> 2001 umfasste die Fraktion 25 Gebäude mit 25 Haushalte und 118 Einwohner. Es bestanden 17 land- und forstwirtschaftliche Betriebsstätten.<ref>Österreichisches Statistisches Zentralamt (Hrsg.): Ortsverzeichnis 1981. Tirol. Wien 1984, S. 122</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:Gwabl, Kath.Filialkirche Maria-Heimsuchung.JPG
Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Gwabl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />