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Gwen Ifill

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Datei:Gwen Ifill - PBS NewsHour.jpg
Gwen Ifill (2012)

Gwendolyn L. „Gwen“ Ifill (* 29. September 1955 in New York City, New York; † 14. November 2016 in Washington, D.C.<ref>Kelsey Sutton, Hadas Gold: Gwen Ifill dies at age 61. politico.com, 14. November 2016, abgerufen am 19. November 2016 (englisch).</ref>) war eine US-amerikanische Journalistin, Fernseh-Moderatorin und Autorin.

Leben[Bearbeiten]

Ifill wurde als fünftes Kind der Eheleute Eleanor und Oliver Urdill Ifill in Jamaica, einem Stadtteil von Queens, geboren. Ihr Vater war Prediger in der African Methodist Episcopal Church, der – die Familie stammte ursprünglich aus Barbados – aus Panama kommend in die Vereinigten Staaten einwanderte. Die Mutter stammte ebenfalls aus Barbados.<ref name="biography">Gwen Ifill Biography. The Biography Channel, 15. November 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 14. November 2016; abgerufen am 19. November 2016.</ref><ref>Carol Brennan: Black Biography: Gwen Ifill. Gale Contemporary Black Biography, 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. November 2012; abgerufen am 19. November 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="NYT">Yamiche Alcindor: Thousands of mourners celebrate Gwen Ifill’s tenacity and grace. In: The New York Times. 19. November 2016, abgerufen am 20. November 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bedingt durch die Arbeit des Vaters wuchs Ifill in verschiedenen Bundesstaaten auf. Sie lebte u. a. in Pennsylvania, Massachusetts und New York.<ref>Claire Suddath: Debate Moderator Gwen Ifill. Time, 2. Oktober 2008, abgerufen am 19. November 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Ifill besuchte das Simmons College in Boston und schloss 1977 mit einem Bachelor of Arts in Kommunikationswissenschaften ab.<ref>Gwen Ifill in der Notable Names Database, abgerufen am 19. November 2016 (englisch)</ref>

Ifill starb im Alter von 61 Jahren in einem Washingtoner Hospiz an den Folgen eines Endometriumkarzinoms.<ref name="NYT" /><ref name="NYT2">Sam Roberts: Gwen Ifill, political reporter and co-anchor of ‘PBS NewsHour,’ dies at 61. In: The New York Times. 14. November 2016, abgerufen am 20. November 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten]

Ifill arbeitete zuerst als Journalistin für die Zeitungen Boston Herald, Baltimore Evening Sun, Washington Post und New York Times.<ref name="biography" /><ref name="NYT" /> Bei der New York Times war sie zeitweise für die Berichterstattung des Weißen Hauses verantwortlich und begleitete 1992 die Präsidentschaftskandidatur von Bill Clinton. Durch Vermittlung von Tim Russert begann 1999 ihre Fernsehkarriere als Reporterin für den Sender NBC, wo sie für den Kongress zuständig war. Seit 1999 und bis zu ihrem Tod arbeitete sie für den nicht-kommerziellen TV-Sender PBS.<ref name="NYT" /> Dort war sie zuerst Moderatorin und Chefredakteurin des wöchentlichen politischen Fernsehmagazins Washington Week. Später übernahm sie zusammen mit Judy Woodruff als Co-Moderatorin und Co-Chefredakteurin die tägliche Hauptnachrichtensendung PBS NewsHour.<ref name="NYT" /> Sie moderierte die Vizepräsidentschaftsdebatten 2004 und 2008, sowie 2015 eine der zahlreichen Präsidentschaftsdebatten von Hillary Clinton und Bernie Sanders.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Ifill wurde 2006 in die American Academy of Arts and Sciences gewählt.

Werke[Bearbeiten]

  • Gwen Ifill: The Breakthrough. Politics and Race in the Age of Obama. Doubleday, New York 2009, ISBN 978-0-385-52501-5 (Google Books).

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Gwen Ifill – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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