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Gymnasium Ismaning

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Gymnasium Ismaning
Die frühere Fernmeldeschule als möglicher Standort des Gymnasiums
Schulform Gymnasium
Schulnummer 0366
Gründung 2017
Adresse Seidl-Kreuz-Weg 11
85737 Ismaning
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 13′ 33″ N, 11° 41′ 3″ OKoordinaten: 48° 13′ 33″ N, 11° 41′ 3″ O
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Träger Zweckverband für das staatliche Gymnasium in Ismaning
Schüler 866 (Schuljahr 2025/26)<ref name="Schuldatenbank">Gymnasium Ismaning in der Schuldatenbank des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und KultusVorlage:Abrufdatum</ref>
Lehrkräfte 57 (Schuljahr 2025/26)<ref name="Schuldatenbank" />
Leitung Markus Martini<ref name="Schulleitung">Schulleitung. In: gymnasiumismaning.de. Abgerufen am 8. Oktober 2022.</ref>
Website gymnasiumismaning.de

Das Gymnasium Ismaning ist als sprachliches und wirtschaftswissenschaftliches Gymnasium eine weiterführende Schule in Ismaning nördlich von München.

Entwicklung[Bearbeiten]

Das Gymnasium startete mit Vorläuferklassen in Containern neben der Realschule Ismaning als Teil des Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching. Am 1. August 2017 erlangte die Schule ihre Selbständigkeit und konnte am 12. September 2017 ihren regulären Schul-Betrieb im eigenen Schulgebäude am Seidl-Kreuz-Weg starten. Der Standort wurde durch den Kreistag des Landkreises München im Juni 2012 beschlossen, die Zweckvereinbarung zur Finanzierung durch die Gemeinde Ismaning und den Landkreis München im November 2012 geschlossen<ref>Gemeinde Ismaning: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Niederschrift (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/rathaus.ismaning.de zur Gemeinderatssitzung am 29. November 2012</ref> und die Errichtung durch das Kultusministerium im Juli 2013 genehmigt.<ref>Gemeinde Ismaning: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Kurzbericht (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/rathaus.ismaning.de des Bürgermeisters zur Bürgerversammlung am 6. Januar 2014</ref> Die Schule hat eine wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung in Kombination mit einem sprachlichen Zweig.<ref>Münchner Merkur: Es wird ein Wirtschaftsgymnasium in Münchner Merkur Online vom 13. Oktober 2013.</ref>

Bedarfsprognose[Bearbeiten]

Ismaning ist seit 1971 Mitglied im Zweckverband für das Werner-Heisenberg-Gymnasium in der Nachbargemeinde Garching, dem seinerzeit ersten Gymnasium im nördlichen Landkreis München. Obwohl im ursprünglichen Einzugsgebiet weitere Gymnasien erbaut wurden – so das Carl-Orff-Gymnasium in Unterschleißheim und das Oskar-Maria-Graf-Gymnasium in Neufahrn – zeichnete sich 2008 wegen der hohen Bevölkerungszuwanderung und den überdurchschnittlichen gymnasialen Übertrittsquoten im Ballungsraum München der Bedarf für mindestens ein weiteres Gymnasium ab. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Garchinger Gymnasium rund 1000 Schüler, davon 430 aus Garching, 330 aus Ismaning, 90 aus Unterföhring und 150 als Gastschüler aus München oder anderen Gemeinden.<ref>Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München: Schulbedarfsplanung Landkreis München, Simulation Gymnasium nordöstlicher Landkreis München von 2010</ref> Der Ismaninger Gemeinderat bestimmte im September 2009 ein gemeindeeigenes Grundstück als möglichen Standort und fasste im November 2010 den Absichtsbeschluss, ein Gymnasium im Rahmen einer Zweckvereinbarung gemeinsam mit dem Landkreis München und nach Möglichkeit den Nachbargemeinden zu errichten. Im Dezember 2010 schuf sie die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen.<ref>Gemeinde Ismaning: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Niederschrift (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/rathaus.ismaning.de zur Gemeinderatssitzung am 5. Juli 2012 (Sachstandsbericht).</ref>

Standortentscheidung[Bearbeiten]

Neben Ismaning bewarb sich auch die Nachbargemeinde Unterföhring um das geplante Gymnasium. Die Entscheidung war im Vorfeld politisch umstritten: Unterföhring machte geltend, dass es trotz rund 10.000 Einwohnern bislang keine weiterführende Bildungseinrichtung beheimatete und das Schülerpotential am Standort Unterföhring größer sei, weil mit Gastschülern aus der nahen Landeshauptstadt München gerechnet werden könne. Dagegen verwies Ismaning darauf, dass es als deutlich einwohnerstärkere Gemeinde den größten Schüleranteil stellen werde. Beide stützten sich dabei auf die Berechnungen in der Schulbedarfsplanung des Planungsverbands Äußerer Wirtschaftsraum München, der in einer aktualisierten Prognose für 2018 ein Schülerpotential von rund 1500 Schülern erwartete, mit allerdings je nach Standort verändertem Einzugsgebiet. Damit ergab die Prognose auch den absehbaren Bedarf für ein weiteres zusätzliches Gymnasium, weil mit einem bis 2024 erwarteten Anstieg des Schülerpotentials auf knapp 1700 Schüler und dann acht Klassenzüge die landesübliche Mindestgröße doppelt erreicht würde.<ref>Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München: Schulbedarfsplanung Landkreis München, Simulation Gymnasium nordöstlicher Landkreis München, Aktualisierung von 2011.</ref>

Die Kreistagsfraktionen von SPD, FDP und Grünen – die über die Mehrheit der Kreistagsmandate verfügten – unterstützten eine Ansiedlung in Unterföhring, die von CSU und Freien Wählern den Standort Ismaning. Am 25. Juni 2012 entschied sich der Kreistag mit 30 zu 29 Stimmen schließlich für Ismaning. Die Entscheidung fiel entgegen den eigentlichen Fraktionsmehrheiten aus, weil einige Kreisräte der Abstimmung ferngeblieben waren und die beiden Ismaninger Kreisräte der SPD von der Fraktionslinie abwichen. Der Kreistag erklärte gleichzeitig die Absicht, eventuell ein weiteres Gymnasium in Unterföhring zu errichten.<ref>Rafael Sala: Nackenschlag für Unterföhring: Ismaning bekommt Gymnasium in Münchner Merkur Online vom 25. Juni 2012.</ref>

Finanzierung und Projektfortschritt[Bearbeiten]

Für das Gymnasium werden Baukosten von 30 bis 40 Millionen Euro erwartet.<ref>Guido Verstegen: Optimistischer Zeitplan für ein neusprachliches Gymnasium in Münchner Merkur Online vom 22. Juli 2013</ref> Nach einer Zweckvereinbarung zwischen der Gemeinde Ismaning und dem Landkreis München wird 30 Prozent davon der Landkreis übernehmen. Der spätere Sachaufwand wird vollständig vom Landkreis getragen, der Personalaufwand vom Freistaat Bayern.<ref>Regierung von Oberbayern: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Oberbayerisches Amtsblatt (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.regierung.oberbayern.bayern.de vom 18. Oktober 2013, Bekanntmachung der Zweckvereinbarung vom November 2012</ref> Die ursprünglich erwartete Gründung eines Zweckverbands gemeinsam mit Garching und Unterföhring kam nach der Kontroverse um den Standort nicht zustande.<ref>Münchner Merkur: Ismaning baut Gymnasium im Alleingang in Münchner Merkur Online vom 19. Oktober 2012</ref> Im November 2013 berief der Ismaninger Gemeinderat eine baubegleitende Kommission zur Vorbereitung eines Architektenwettbewerbs.<ref>Mark Lubkowitz: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Baubegleitende Kommission für Gymnasium Ismaning bestellt (Memento des Vorlage:IconExternal vom 18. Januar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ismaninger.de, Ismaninger.de vom 13. November 2013</ref>

Nachdem Ende 2013 bekannt wurde, dass die Deutsche Telekom die 1992 in Ismaning erbaute Fernmeldeschule München verkaufen und bis 2018 räumen will, beschloss der Gemeinderat, einen Ankauf und Umbau des Gebäudes für das Gymnasium zu prüfen.<ref>Geniale Lösung für das neue Gymnasium ist soviel wert wie ein Sechser im Lotto, Münchner Merkur vom 7. Februar 2014</ref>

Angebote[Bearbeiten]

Im Rahmen des Methodenlernens unterrichtet das Gymnasium in der 5. Klasse Lernen lernen. In Kooperation mit der Musikschule Ismaning bietet es als Nachmittagsangebot die Möglichkeit, ein Blasinstrument zu erlernen. Es hat eine Theater-AG und fährt mit den Skiklassen der Stufe 6 regelmäßig auf Skifreizeiten.

Förderverein[Bearbeiten]

Am 15. Februar 2017 wurde von Eltern einiger Schüler des Gymnasiums und von weiteren öffentlichen Personen der gemeinnützige Förderverein „Freunde und Förderer des Gymnasiums Ismaning e.V.“ (FFGI) gegründet, mit dem Ziel, das Gymnasium Ismaning in diversen Bereichen finanziell zu unterstützen.<ref>Gründungsversammlung – FFG Ismaning. In: FFG Ismaning. 16. Februar 2017 (ffg-ismaning.de [abgerufen am 8. März 2018]).</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Gymnasium Ismaning – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gymnasien im Landkreis München

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