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HC Bozen

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HCB Südtirol Alperia
Größte Erfolge
Vereinsinformationen
Geschichte HC Bozen (seit 1933)
Standort Bozen, Südtirol
Spitzname Foxes
Vereinsfarben rot, weiß
Liga ICE Hockey League
Spielstätte Sparkasse Arena
Kapazität ca. 7.200 Plätze
Geschäftsführer Dieter Knoll
Cheftrainer vakant
Kapitän Daniel Frank
Saison 2024/25 3. Platz (Hauptrunde), Halbfinale

Der HC Bozen (ital.: HC Bolzano) ist ein italienischer Eishockeyverein aus Bozen in Südtirol, der in der österreichischen ICE Hockey League spielt.

Der Verein ist 19-facher italienischer Meister und damit auch italienischer Rekordmeister, zudem konnte der Klub dreimal die Coppa Italia, den Pokalwettbewerb der italienischen Liga, gewinnen. Ebenso gewann der HC Bozen drei Mal die Supercoppa Italiana. Zu den größten internationalen Erfolgen gehören der Gewinn der Alpenliga in der Saison 1993/1994 und des Sechs-Nationen-Turniers<ref name="6NT" />, auch Europäischer Ligacup<ref name="6NT" /> genannt, im Jahr 1994.

Seine Heimspiele trägt der HC Bozen in der 7.200 Zuschauer fassenden Mehrzweckhalle „Sparkasse Arena“ (früher Eiswelle, ital. Palaonda) aus, auch der Frauen-Eishockeyverein EV Bozen Eagles Südtirol ist hier zu Hause.

Geschichte[Bearbeiten]

Der HC Bozen wurde im Jahr 1933 gegründet und trug in den ersten zwanzig Jahren seine Heimspiele auf einer Natureisbahn in der Nähe des Bozner Bahnhofes aus. Erst 1953 übersiedelte der Club in die Bozner Messehalle, womit erstmals Kunsteis zur Verfügung stand. Elf der insgesamt neunzehn italienischen Meistertitel wurden dort gewonnen, ehe die Mannschaft 1994 die für die Eishockey-Weltmeisterschaft der Gruppe A neu errichtete Eiswelle bezog. Zur selben Zeit nahm die Mannschaft auch an der Alpenliga teil, einem internationalen Eishockeywettbewerb, an dem auch Mannschaften aus Slowenien und Österreich beteiligt waren. Neben einem Meister- und drei Vizemeistertiteln in diesem Bewerb konnte die Mannschaft auch sieben weitere italienische Titel gewinnen, den letzten davon im Jahr 2012. Dazu kam der dreimalige Gewinn der Coppa Italia, des Pokalwettbewerbs der italienischen Liga. Weitere Erfolge waren drei Gewinne der Supercoppa Italiana und des Sechs-Nationen-Turniers, auch Europäischer Ligacup genannt, im Jahr 1994.<ref name="6NT" />

Im Jahr 2013 bewarb sich der HC Bozen um die Aufnahme in die österreichische Erste Bank Eishockey Liga (EBEL), nachdem frühere Anträge ein ums andere Mal am Widerstand des italienischen Eishockeyverbandes gescheitert waren. Die chaotischen Verhältnisse im italienischen Eishockey ebneten dem Club jedoch den Weg zu einer Teilnahme, da kurz zuvor ein Großteil der Clubs aus der zweiten Spielklasse zur Teilnahme an der ebenfalls supranationalen Inter-National-League freigegeben worden war.<ref>Aufnahme von HC Bozen in EBEL ist fix</ref>

Für die Teilnahme an der EBEL wurde unter der Führung von Sportdirektor Dieter Knoll und Cheftrainer Tom Pokel ein völlig neues Team zusammengestellt, um in der gegenüber der italienischen Liga stärkeren EBEL konkurrenzfähig zu sein. Bei der Kaderplanung wurden auch einige sogenannte Italo-Kanadier berücksichtigt, also kanadische Spieler mit italienischen Wurzeln. In der EBEL trat der HC Bozen in seiner ersten Saison als HCB Südtirol auf. Bozen schaffte es erst im letzten Augenblick, einen Kader aufs Eis zu bringen. Das Budget der Weißroten war ein Viertel oder gar ein Fünftel von jenem der österreichischen Spitzenklubs. Allgemein wurde damit gerechnet, dass der HCB Südtirol abgeschlagen in der unteren Tabellenhälfte landen würde. Doch dann sicherte sich die Mannschaft gleich im ersten Jahr sensationell den Meistertitel (Sieg in der Overtime im entscheidenden fünften Match in Salzburg). Damit gewann zum ersten Mal ein Team, das nicht in Österreich beheimatet ist, die Meisterschaft. Auch in den folgenden vier Spielsaisonen erreichte der HCB Südtirol immer wenigstens das Viertelfinale. In der Spielzeit 2017/18 konnte dann sogar der zweite Titel eingefahren werden, nachdem man in der Regular Season lange Zeit am letzten Platz gestanden und sich erst im letzten Spiel der Zwischenrunde für die Playoffs qualifiziert hatte. Meister dieses Erfolges waren der Finne Kai Suikkanen, der ab Dezember das Traineramt übernahm, und sein Landsmann Pekka Tuokkola, der ebenfalls in der laufenden Saison zu den Füchsen wechselte, um deren Tor zu hüten.

Die Zuschauerzahlen in der heimischen Sparkasse Arena stiegen konstant an; zuletzt lag der Schnitt in der regular season über 3.000 - für italienische Verhältnisse ein mehr als beachtliches Ergebnis.

Hauptsponsor des Clubs war über viele Jahre die Supermarkt-Kette Interspar und die Brauerei Forst, seit der Saison 2015/2016 ist die Alperia AG neuer Hauptsponsor. i Neben der Kampfmannschaft betreibt der Club auch diverse Nachwuchsteams. Entgegen der in der EBEL geltenden Regelungen nimmt jedoch keine Mannschaft an der Erste Bank Young Stars League und der Erste Bank Juniors League teil.

Mannschaft[Bearbeiten]

Farmteamregelung[Bearbeiten]

Bis August 2010 war der HC Eppan Pirates aus der italienischen Serie A2 das Farmteam des HC Bozen, ehe der HC Eppan die Kooperation beendete.<ref>HC Bozen antwortet auf die Kritik des HC Eppan – Hockey Club Bozen. In: hcb.net. 29. August 2010, abgerufen am 11. Oktober 2019.</ref> Am 22. September des gleichen Jahres wurde die Zusammenarbeit mit dem HC Eppan erneut gestartet.<ref>HC Bozen beginnt Meisterschaft in Klobenstein – Hockey Club Bozen. In: hcb.net. 23. September 2010, abgerufen am 11. Oktober 2019.</ref>

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Datei:HC Bolzano - SV Renon 6-2 (30 dic 2006).jpg
Im Spiel gegen den SV Ritten, 30. Dezember 2006

Trainer[Bearbeiten]

Quellen: sonice.it<ref>sonice.it: Trainer des HC Bozen</ref>; bhsa.it<ref>bhsa.it: @1@2Vorlage:Toter Link/www.bhsa.itBHSA – The Badger’s Hockey Stats Archive (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Zeit Trainer
1948–1950 Ungarn Sandor Ott
1953/54 Tschechoslowakei Milan Matouš
1962–1965 Kanada und Italien Carmine Tucci
1967–1969 Tschechoslowakei Alois Cetkovský
1969–1972 Tschechoslowakei Bohuslav Rejda
1972–1974 ItalienItalien Gino Camin, Kanada Gérard Morin
1974/75 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Sandy Archer
1975/76 Kanada Jack Holmes
1976–1979 SchwedenSchweden Gösta Johansson
1979–1981 Kanada Jack Holmes
1981–1983 Tschechoslowakei Jaroslav Pavlů
1983/84 DeutschlandDeutschland Anton Waldmann
1984–1989 Kanada Ron Chipperfield
1989–1991 Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Rudi Hiti
1991 Kanada Bernie Johnston
1991–1994 Kanada Ron Ivany
1994–1996 Kanada und Italien Bob Manno
1996/97 ItalienItalien Adolf Insam
1997/98 ItalienItalien Roberto Varotto, Polen Czesław Panek
1998/99 SchwedenSchweden Kent Johansson
1999/2000 DeutschlandDeutschland Bernd Haake
2000/01 Polen Czesław Panek
2001/02 Kanada Tom Coolen, ItalienItalien Robert Oberrauch
2002/03 Kanada Ron Kennedy
2003/04 RusslandRussland Michail Wassiljew
2004/05 Schweiz Riccardo Fuhrer, Kanada und Italien Bruno Zarrillo
2005/06 SchwedenSchweden Johan Strömwall
2006/07 SchwedenSchweden John Slettvoll, ItalienItalien Stefan Mair Kanada Doug McKay, SchwedenSchweden Morgan Samuelsson
2007/08 Finnland Jari Helle, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jamie Dumont, Kanada Doug McKay
2008/09 Finnland Jari Helle
2009/10 Kanada und Deutschland Jamie Bartman, Finnland Jari Helle
2010–2012 ItalienItalien Adolf Insam
2012/13 Kanada Brian McCutcheon
2013/14 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Pokel
2014/15 Kanada Mario Simioni, Kanada Don MacAdam
2015–2017 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Pokel
2017 Kanada und Italien Pat Curcio
2017–2019 Finnland Kai Suikkanen
2019–2020 Kanada Clayton Beddoes
2020/21 Kanada Greg Ireland
2021 Kanada Doug Mason<ref>Doug Mason ist der neue Head Coach der Foxes - Fabio Armani bleibt Assistant. 17. August 2021, abgerufen am 19. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2021–2022 Kanada Greg Ireland
2022–2023 USA und Kanada Glen Hanlon
2023 SchwedenSchweden Niklas Sundblad
2023–2025 USA und Kanada Glen Hanlon
2025 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kurt Kleinendorst
2025–2026 Kanada Doug Shedden

Saisonbilanz in der Erste Bank Eishockey Liga[Bearbeiten]

Die folgende Tabelle gibt die Bilanz des Clubs für dessen Spielzeiten in der Erste Bank Eishockey Liga wieder. Berücksichtigt wurden alle Vorrunden- und Zwischenrunden Spiele exklusive der Bonuspunkte.

Saison SP S N SNV/P NNV/P T GT TVH Punkte Rang Playoffs
2013/14 54 31 15 8 162 148 +14 70 2 Viertelfinal-Sieg gegen Fehérvár AV19 (4:0)
Halbfinal-Sieg gegen den EC VSV (3:1)
Final-Sieg gegen den EC Red Bull Salzburg (3:2)
2014/15 54 28 23 3 156 147 +9 59 7 Viertelfinal-Out gegen den EHC Linz (3:4)
2015/16 54 24 19 6 5 158 143 +15 89Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1 4 Viertelfinal-Out gegen den EHC Linz (2:4)
2016/17 54 24 21 3 6 165 168 −3 85Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1 6 Viertelfinal-Sieg gegen den EHC Linz (4:1)
Halbfinal-Out gegen die Vienna Capitals (0:4)
2017/18 54 20 23 6 5 155 141 +14 79Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1 8 Viertelfinal-Sieg gegen den EC-KAC (4:2)
Halbfinal-Sieg gegen die Vienna Capitals (4:1)
Final-Sieg gegen den EC Red Bull Salzburg (4:3)
Summe 270 127 101 15 27 796 747 +49 382

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1 
Ab der Saison 2015/16 gilt die 3-Punkte-Regel

Spielstätte[Bearbeiten]

Heimstätte des Clubs ist die 1994 in der Bozner Industriezone erbaute Mehrzweckhalle namens Sparkasse Arena (früher Eiswelle, ital. Palaonda). Sie fasst insgesamt 7.200 Zuschauer. Neben dem HC Bozen ist auch der Frauen-Eishockeyclub HC Eagles Bozen dort zu Hause.

Für die Teilnahme an der EBEL wurden dem HC Bozen diverse Auflagen übergeben, die eine geringfügige Modernisierung (Lichtverhältnisse für TV-Übertragungen u. Ä.) notwendig machten.<ref>„Servus-TV“ begutachtet Eiswelle – Hockey Club Bozen. In: hcb.net. 4. September 2011, abgerufen am 11. Oktober 2019.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: HC Bozen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Vereine

HC Bozen (ITA) • Ferencvárosi TC (HUN) • Graz 99ers • HC Innsbruck • EC KAC • EHC Linz • Milano HC (ITA) • HK Olimpija (SVN) • HC Pustertal (ITA) • EC Red Bull Salzburg • Fehérvár AV19 (HUN) • EC VSV • Vienna Capitals • Pioneers Vorarlberg

Spielzeiten
Staatsmeisterschaft

1922/23 • 1923/24 • 1924/25 • 1925/26 • 1926/27 • 1927/28 • 1928/29 • 1929/30 • 1930/31 • 1931/32 • 1932/33 • 1933/34 • 1934/35 • 1935/36 • 1936/37 • 1937/38 – 1945/46 • 1946/47 • 1947/48

Nationalliga

1948/49 • 1949/50 • 1950/51 • 1951/52 • 1952/53 • 1953/54 • 1954/55 • 1955/56 • 1956/57 • 1957/58 • 1958/59 • 1959/60 • 1960/61 • 1961/62 • 1962/63 • 1963/64 • 1964/65

Bundesliga

1965/66 • 1966/67 • 1967/68 • 1968/69 • 1969/70 • 1970/71 • 1971/72 • 1972/73 • 1973/74 • 1974/75 • 1975/76 • 1976/77 • 1977/78 • 1978/79 • 1979/80 • 1980/81 • 1981/82 • 1982/83 • 1983/84 • 1984/85 • 1985/86 • 1986/87 • 1987/88 • 1988/89 • 1989/90 • 1990/91 • 1991/92 • 1992/93 • 1993/94 • 1994/95 • 1995/96 • 1996/97 • 1997/98 • 1998/99 • 1999/2000 • 2000/01 • 2001/02 • 2002/03

EBEL

2003/04 • 2004/05 • 2005/06 • 2006/07 • 2007/08 • 2008/09 • 2009/10 • 2010/11 • 2011/12 • 2012/13 • 2013/14 • 2014/15 • 2015/16 • 2016/17 • 2017/18 • 2018/19 • 2019/20

ICE HL

2020/21 • 2021/22 • 2022/23 • 2023/24 • 2024/25 • 2025/26 • 2026/27

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Vorlage:Klappleiste/Anfang Vereine:
OsterreichÖsterreich EC KAC | EC VSV | VEU Feldkirch | Kapfenberger SV | EC Graz | EHC Lustenau | EK Zell am See | EV Innsbruck | CE Wien

Slowenien HK Jesenice | HDD Olimpija Ljubljana | HK Bled

ItalienItalien HC Bozen | WSV Sterzing Broncos | HC Meran | Asiago Hockey | SG Cortina | HC Alleghe | SHC Fassa | EV Bruneck | HC Devils Milano | HC Milano Saima | HC Milano 24 | AS Varese | HC Gherdëina | HC Courmaosta | HC Fiemme Cavalese | USG Zoldo

Spielzeiten:
1991/92 | 1992/93 | 1993/94 | – | 1995/96 | 1996/97 | 1997/98 | 1998/99 Vorlage:Klappleiste/Ende

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