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HC Kriens-Luzern

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HC Kriens-Luzern

Logo der 1. Mannschaft
Voller Name Handballclub Kriens-Luzern
Spitzname(n) Kriens
Gegründet 1966
Halle Pilatus Arena
Plätze 4060 Plätze
Präsident Schweiz Hanspeter Würmli
Geschäftsführer Lukas Troxler
Trainer Andy Schmid
Liga Handball League
2025/26
Rang Meister
Nat. Cup Achtelfinal
Website hckriens-luzern.ch
Heim
Auswärts
Größte Erfolge
National Schweizer Meister:
2026
Cupsieger:
2023, 2025

Der Handballclub Kriens-Luzern (HCKL) ist ein Schweizer Handballverein aus Kriens bei Luzern, der 1966 gegründet wurde. Der Leistungssport wurde im Jahr 2009 in die HC Kriens-Luzern AG ausgegliedert. Mit der SG Pilatus-Handball verfügt der Verein zudem über eine Nachwuchsförderungs-Organisation, die zusammen mit den Partnervereinen BSV Borba Luzern und TV Horw geführt wird.

Geschichte[Bearbeiten]

Der HC Kriens-Luzern war lange Zeit ein Verein, der sich in der Schweizer Handball-Szene einen hervorragenden Namen machte durch ausgezeichnete Nachwuchsarbeit. Mit dem Spitzenteam wollte der Anschluss an die nationale Spitze aber nicht gelingen. Immer wieder zog es talentierte junge Handballer aus dem Verein zu den grossen Teams in der Nachbarschaft, die damals sportlich weitaus bessere Perspektiven bieten konnten, was wiederum dem HC Kriens-Luzern die Chancen verbaute, sich diese selber zu erarbeiten.

Diesen gordischen Knoten durchschnitt der Verein mit einem enorm breiten Umfeld im Jahr 2006. Damals gelang der Aufstieg in die Nationalliga B (2. Spielklasse), ein Jahr später der direkte Aufstieg in die Nationalliga A (damals Swiss Handball League genannt, seit 2021 Quickline Handball League). Ironischerweise profitierte der HC Kriens-Luzern damals vom Rückzug der SG Zentralschweiz, eines der Nachbarvereine. Dieser hatte sich wegen fehlender wirtschaftlicher Grundlagen zum Rückzug aus der Nationalliga A entschlossen.

Mit dem erstmaligen Aufstieg in die Nationalliga A schafften die Krienser Handballer den Durchbruch. Nach einem ersten harten Jahr tastete sich der Verein Schritt für Schritt an die nationale Spitze heran. Nach dem Schweizer Rolf Dobler (welcher seit 2008 das Team leitete)<ref>NLA: Rolf Dobler muss Kriens-Luzern verlassen - Handball Schweiz. Abgerufen am 31. Mai 2026.</ref> übernahm der Däne Torben Winther ab der Saison 2010/11. Mit ihm gelang im Jahr 2011 erstmals die Qualifikation für den Europacup und dort der Einzug in den Viertelfinal.

Der deutsche Europameister Heiko Grimm übernahm zur Saison 2013/14 die Leitung des Teams. Seither arbeitet der Verein mit der klaren Zielvorgabe, ein Team mit Perspektiven und sehr grossem Bezug zur Schweiz aufzubauen. Im Sommer 2014 qualifizierte sich das Team erneut für den Europacup und schaffte den Einzug in die inzwischen wieder eingeführten Playoffs der besten vier Teams der Liga. Mit dem jüngsten Team der Finalrunde und dem höchsten Anteil an Schweizer Spielern sowie einer sehr starken Verwurzelung in der Region setzte der HC Kriens-Luzern erfolgreich eine Entwicklung in Gang für den Handball in der Zentralschweiz.

Grimm wurde zur Saison 2018/19 vom Kroaten Goran Perkovac abgelöst.<ref>Goran Perkovac wird neuer Trainer der NLA-Handballer. HC Kriens-Luzern, 23. November 2017.</ref> Nachdem am 22. März 2022 die Trennung per Ende Saison bekanntgegeben wurde, beendete der HCKL die Zusammenarbeit mit Goran Perkovac am 26. April 2022 aufgrund des ausbleibenden sportlichen Erfolgs per sofort.<ref>Kriens-Luzern und Goran Perkovac trennen sich per sofort - Handball Schweiz. Abgerufen am 31. Mai 2026.</ref> Bis Ende Saison 2021/22 übernahm der bisherige Co-Trainer Thomas Zimmermann. Mit ihm gewann der HC Kriens-Luzern in dieser Saison erstmals den Schweizer Cup durch ein 32:30 im Final gegen die Kadetten Schaffhausen.

Zur Saison 2022/23 übernahm der Slowake Peter Kukučka das Team. Mit ihm gewann der HC Kriens-Luzern 2023 erstmals den Schweizer Cup durch ein 32:30 im Final gegen die Kadetten Schaffhausen. Gegen die gleiche Mannschaft verlor das Team den Play-off-Final. Auch dieser wurde erstmals in der Geschichte erreicht. In der Saison 2023/24 wurde erneut das Finale erreicht und unterlag wieder gegen den gleichen Gegner.

Der Kroate Željko Musa, welcher 2023 als Spieler zum HCKL gekommen ist, war Cheftrainer in der Saison 2024/25<ref>Der neue Cheftrainer des HC Kriens-Luzern heisst Željko Musa. HC Kriens-Luzern, 6. März 2024, abgerufen am 13. Oktober 2024.</ref>. Mit ihm wiederholte das Team den Erfolg den Schweizer Cup zu gewinnen gegen Wacker Thun mit einem 33:32.<ref>Zweimal Krimi: Spono Eagles und Kriens-Luzern sind Cupsieger. In: srf.sport. 1. März 2025, abgerufen am 5. März 2025.</ref> Nach gegenseitigem Einverständnis wurde der Vertrag nach einem Jahr wieder aufgelöst.<ref>HC Kriens-Luzern verpflichtet Marc Bader - Handball Schweiz. Abgerufen am 31. Mai 2026.</ref>

Zur Saison 2025/26 übernahm mit einem Zweijahresvertrag erneut Thomas Zimmermann die Mannschaft (dieses Mal als Cheftrainer).<ref>Nati-Assistenztrainer Thomas Zimmermann neuer Chef-Trainer des HC Kriens-Luzern - Handball Schweiz. Abgerufen am 31. Mai 2026.</ref> Mit ihm wurde die Mannschaft erstmals Schweizer Meister.

Seit der Saison 2026/27 ist der aktuelle Trainer der Schweizer Männer-Handballnationalmannschaft Andy Schmid gleichzeitig auch Cheftrainer des HC Kriens-Luzern. Er führt dies als Doppelmandat mit einer Ausnahmeregelung des Schweizerischen Handball-Verbands aus. Bei Terminkonflikten wird das Nationaltraineramt als Priorität gewertet.<ref>Der Nationaltrainer übernimmt zusätzlich einen Handball-Club. 30. März 2026, abgerufen am 31. Mai 2026.</ref> Zum ersten Mal der Geschichte spielt das Team in der EHF Champions League.<ref>Der HC Kriens-Luzern spielt nächste Saison in der Königsklasse - Handball Schweiz. Abgerufen am 27. Juni 2026.</ref> Der bisherige Cheftrainer Thomas Zimmermann bleibt dem Club als Assistenztrainer mit einem Vertrag bis 2029 erhalten.<ref>Stephan Santschi: Kriens-Luzern schlägt Wacker Thun 31:26 trotz Schwächephase. 2. September 2026, abgerufen am 4. September 2026.</ref>

Kader Saison 2026/27[Bearbeiten]

(Stand: 13. August 2026)

Nr. Nat. Name Geburtsdatum Grösse Position
Tor
1 Kroatien Moreno Car 1996 188 TH
16 Schweiz Lou Wey 2008 199 TH
56 KroatienOsterreichÖsterreich Kristian Pilipović 1994 191 TH
Feld
4 Schweiz Wyatt Aellen 2005 192 FR
5 Schweiz Ben Zimmermann 2009 170 FL
9 Schweiz Valentin Wolfisberg 2004 180 RM
10 Schweiz Quentin Fuchs 2008 188 RR
14 SerbienDatei:Flag of Serbia.svg Marko Milosavljević 1998 201 RL
15 Schweiz Moritz Oertli 2001 187 RM
17 DeutschlandDeutschland Jerome Müller 1996 186 RR
19 Schweiz Nils Epp 2007 180 FR
21 Schweiz Ramon Schlumpf 1998 186 FL
22 Kroatien Marin Šipić 1996 192 KL
24 Schweiz Marc Bader 2001 198 KL
25 Schweiz Jonas Schelker 1999 184 RM
26 OsterreichÖsterreich Lukas Herburger 2002 198 KL
49 DeutschlandDeutschland Justin Müller 1995 185 RM
50 Schweiz Till Theiler 2008 192 FL
53 OsterreichÖsterreich Mykola Bilyk 1996 198 RL
57 Schweiz Ammar Idrizi 2001 183 FR

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten]

Nachwuchs[Bearbeiten]

Die Nachwuchs-Teams der SG Pilatus Handball erreichen parallel grosse Erfolge und erkämpfen sich immer wieder nationale Nachwuchstitel auf verschiedenen Leistungsstufen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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