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Haarth

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Haarth
Gemeinde Untersiemau
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(441)&title=Haarth 50° 13′ N, 10° 58′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(441) 50° 13′ 2″ N, 10° 57′ 54″ O
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Höhe: 339 m ü. NN
Einwohner: 441 (31. März 2020)<ref name="web">www.untersiemau.de Ortsteile</ref>
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 96253
Vorwahl: 09565
Ehemaliges Gemeindehaus
Ehemaliges Gemeindehaus

Haarth ist ein Gemeindeteil von Untersiemau im oberfränkischen Landkreis Coburg.

Lage[Bearbeiten]

Haarth liegt etwa fünf Kilometer südlich von Coburg auf einem Bergrücken etwa 60 Meter oberhalb des Itzgrunds am Fuß des Hohensteins. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Meschenbach, Triebsdorf, Stöppach und Hohenstein.

Geschichte[Bearbeiten]

Haarth wurde 833/876 erstmals als „Hard“ urkundlich erwähnt. Die nächste Erwähnung war 1231 als „silva Hart“.<ref>Horst Graßmuck: Die Ortsnamen des Landkreises Coburg. Inaugural-Dissertation der Universität Erlangen 1955, S. 32.</ref> Die erste Siedlung lag südöstlich der heutigen Ortschaft und wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört.<ref name="Web">www.untersiemau.de Haarth</ref>

Anfang des 14. Jahrhunderts lag Haarth im Herrschaftsbereich der Henneberger. 1353 kam der Ort mit dem Coburger Land im Erbgang zu den Wettinern und war somit ab 1485 Teil des Kurfürstentums Sachsen, aus dem später das Herzogtum Sachsen-Coburg hervorging. Haarth gehört seit Jahrhunderten zum evangelisch-lutherischen Kirchensprengel von Scherneck. Das ehemalige Gemeindehaus, ein zweigeschossiger Walmdachbau mit Dachreiter, stammt aus dem 18./19. Jahrhundert.

In einer Volksbefragung am 30. November 1919 stimmten acht Haarther Bürger für den Beitritt des Freistaates Coburg zum thüringischen Staat und 36 dagegen.<ref>Coburger Zeitung, Ausgabe Nr. 280 vom 1. Dezember 1919</ref> Somit gehörte ab dem 1. Juli 1920 auch Haarth zum Freistaat Bayern.

Haarth gewann 1957 und 1960 den Wettbewerb „Das Schönere Dorf“ im Landkreis Coburg.<ref name="Web" />

Am 1. Juli 1972 wurde Haarth als Ortsteil in die Gemeinde Untersiemau eingegliedert.<ref name="web" />

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohnerzahl
1910 128<ref>Das Landratsamt Coburg im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. März 2023; abgerufen am 13. Februar 2026.</ref>
1933 140<ref name="vg">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 139<ref name="vg" />
1970 229
2009 463<ref name="Stam">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie (Memento vom 27. April 2015 im Internet Archive)</ref>
2014 462
2020 441

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Haarth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende