Hafen-West
Hafen-West
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(11)&title=Hafen-West 50° 2′ N, 10° 14′ O
{{#coordinates:50,02724|10,22598|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Hafen-West | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 208 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 1,47 km²<ref>Gemessen mittels BayernAtlas</ref> | |||||
| Einwohner: | 11 (31. Dez. 2022)<ref>Stadt Schweinfurt/Zahlen, Daten und Fakten. Abgerufen am 19. Januar 2024. Melderegisterbasierte Einwohnerzahl</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 7 Einwohner/km² | |||||
| Postleitzahl: | 97424 | |||||
| Vorwahl: | 09721 | |||||
Lage des Stadtteils Hafen-West
in der kreisfreien Stadt Schweinfurt | ||||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Der Hafen-West (Ortsangabe: im Hafen-West) ist ein Stadtteil der kreisfreien Stadt Schweinfurt. Er wird für amtlich-statistische Zwecke als Bezirk 52 geführt.<ref>Jugendhilfeplan der Stadt Schweinfurt/Übersichtskarte der Stadtteile und statistischen Bezirke. Abgerufen am 6. Juli 2023.</ref> Der Hafen-West ist ein nahezu unbewohntes Hafen- und Industriegebiet.
Lage[Bearbeiten]
Der Hafen-West liegt südlich des Mains, auf der Gemarkung von Oberndorf. Nordöstlich des Hafen-West liegt der Stadtteil Hafen-Ost. Der Hafen-West hat nahezu die Form eines gleichseitigen Dreiecks und wird im Nordwesten vom Main, im Nordosten von der Bundesstraße 286 (Schnellstraße) und im Süden von der Bundesautobahn 70 begrenzt.
Der Hafen-West (1,5 km²) bildet zusammen mit dem angrenzenden Hafen-Ost (2,0 km²), dem Industrie- und Gewerbepark Maintal (1,5 km²), dem Industriegebiet nördlich des Mains (1,0 km²), dem Sennfelder Hafen (0,3 km²) und dem anschließenden, ebenfalls zu Sennfeld gehörenden Industrie- und Gewerbegebiet, u. a. mit der Carl Kühne KG, (0,1 km²) mit 6,4 km² das größte zusammenhängende Industrie- und Gewerbegebiet Bayerns (zum Vergleich: Volkswagenwerk Wolfsburg 6,5 km²).
-
Lageplan Stadtteil Hafen-West
Geschichte[Bearbeiten]
Wüstung[Bearbeiten]
Schmalfeld ist eine Wüstung im Gebiet des heutigen Stadtteils, die 1246 erstmals urkundlich erwähnt wurde.
Gemarkung[Bearbeiten]
Das Areal des heutigen Stadtteils gehörte ursprünglich zu der 1919 nach Schweinfurt eingegliederten Gemeinde Oberndorf, weshalb es bis heute zur Gemarkung Oberndorf gehört. Das Gebiet war bis Anfang der 1960er Jahre unbewohnt und unbebaut, wurde landwirtschaftlich genutzt und war teilweise Überschwemmungsgebiet das Mains.
Aufbau des Industriegebiets[Bearbeiten]
Die Schweinfurter Industrieflächen nördlich des Mains wurden Anfang der 1960er Jahre knapp. Deshalb wurde im Süden ein neues Industriegebiet im Zuge des sogenannten Sprungs über den Main aufgebaut.<ref>Geschichte der Stadt Schweinfurt, Offizieller Stadtplan Schweinfurt, 23. Auflage</ref> Begonnen wurde 1961 mit dem Bau des neuen Hafens an der Großschifffahrtsstraße Rhein-Main-Donau-Kanal. Der Hafenumschlag begann 1963.<ref>mainpost.de: „Der Hafen, der den Main mit Schiene und Straße verbindet“, 13. März 2019. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 28. Mai 2020; abgerufen am 14. März 2019. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Hinter dem Hafen wurde das Industriegebiet aufgebaut, das bis heute von der örtlichen Großindustrie dominiert wird.
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]
Kraftwerk[Bearbeiten]
Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]
- Bosch Rexroth
- Erik Walther, Mineralölunternehmen
- Fresenius Medical Care, u. a. mit Technology Center.<ref>TVM: Bekenntnis zum Standort – Fresenius baut neues Technologiezentrum in Schweinfurt (Video 1:52 Min.). Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. Oktober 2018; abgerufen am 30. Oktober 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- Ireks Malz
- SKF, u. a. mit Großlager-Prüfzentrum.<ref>SKF-Großlager-Prüfzentrum: Computeranimation (Video 2:20 Min.). Abgerufen am 1. Mai 2018.</ref>
- ZF Friedrichshafen AG, vormals Fichtel & Sachs, u. a. mit Entwicklungszentrum
Behörden[Bearbeiten]
- Hafenverwaltung
- Dienststelle des Hauptzollamtes Schweinfurt
Verkehr[Bearbeiten]
- Bundesautobahn 70
- Anschlussstelle Nummer 6: Schweinfurt-Hafen
- Anschlussstelle Nummer 7: Schweinfurt-Zentrum
- Bundesstraße 286
- Anschlussstelle Hafenkreuz
- Stadtbuslinie 130.<ref>Stadtwerke Schweinfurt: Liniennetzplan Stand 11/2024. Abgerufen am 25. Juli 2025.</ref>
- Mainhafen am Rhein-Main-Donau-Kanal
- Hafen- und Industriegleisanschlüsse
Sozialstruktur[Bearbeiten]
| Status 31. Dez. 2022<ref name="ME"> Melderegisterbasierte Bevölkerung</ref> |
Hafen-West Statistischer Bezirk 52 |
Gesamtgebiet Schweinfurt |
|---|---|---|
| Deutsche | 72,7 % | 77,4 % |
| Ausländer | 27,3 % | 22,6 % |
| Anteil Doppelstaatler an der deutschen Bevölkerung |
0,0 % | 17,1 % |
Statistische Werte der Sozialstruktur sind in einem Industriegebiet mit sehr geringer Einwohnerzahl ohne Aussagekraft und werden hier nur der Vollständigkeit halber aufgeführt.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Der Hafen-West bietet ein Schaufenster der Wirtschaft. Mehrere namhafte Firmen liegen mit ihren Industriebetrieben Tor an Tor, wie nirgend woanders in Deutschland.
Bildergalerie[Bearbeiten]
-
Hafenstraße mit Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt (GKS)
-
GKS bei Nacht
-
Ireks Malzfabrik
-
Röntgenstraße mit Entwicklungszentrum der
ZF Friedrichshafen AG
File:Kamin GKS Schweinfurt04012019.JPG
Video[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />