Haferriede
| Haferriede | ||||||||||||
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Haferriede nördlich von Gehrden | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Gewässerkennzahl | DE: 488864 | |||||||||||
| Lage | Calenberger Land, Region Hannover | |||||||||||
| Flusssystem | Weser | |||||||||||
| Abfluss über | Möseke → Südaue → Westaue → Leine → Aller → Weser → Nordsee | |||||||||||
| Quelle | südlich von Gehrden 52° 18′ 4″ N, 9° 36′ 43″ O {{#coordinates:52,301215|9,611831|
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| Quellhöhe | 74 m<ref>
Topographische Karte. www.umwelt.niedersachsen.de, abgerufen am 12. März 2023. </ref> | |||||||||||
| Zusammenfluss | bei Lathwehren zur MösekeKoordinaten: 52° 21′ 32″ N, 9° 32′ 27″ O
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| Mündungshöhe | 54,5 m<ref>
Topographische Karte. www.umwelt.niedersachsen.de, abgerufen am 12. März 2023. </ref> | |||||||||||
| Höhenunterschied | 19,5 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | 1,7 ‰ | |||||||||||
| Länge | 11,2 km<ref name="GV-UHV53" /> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 23,58 km²<ref name="FvzHKNI" /> | |||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Nordfeldgraben | |||||||||||
Die Haferriede ist das 11,2 Kilometer lange, orographisch linke beziehungsweise südliche Quellgewässer der Möseke in Niedersachsen (Deutschland), hydrografisch deren Oberlauf.
Name[Bearbeiten]
1681 wird die Haferriede als Haberrie erstmals urkundlich genannt. Der Name leitet sich vom mittelniederdeutschen Wort hāver(e) für ‚Hafer‘ ab.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Die Haferriede entsteht im Calenberger Land südlich von Gehrden an der Kreisstraße 230 nach Lemmie aus einem Graben per definitionem.
Sie umfließt Gehrden im Süden, Osten und Norden mit jeweils einigen hundert Metern Abstand. Sie unterquert bei Ditterke die Landesstraße 401 und die Bundesstraße 65 und fließt nordwestlich in Richtung Lathwehren, wo sie sich mit der Kirchwehrener Landwehr zur Möseke vereint.
Umwelt[Bearbeiten]
Der Gewässerverlauf ist weitgehend künstlich begradigt. Die Unterhaltung erfolgt auch durch regelmäßiges Abmähen der Uferböschungen. Dies soll mittelfristig reduziert werden, um naturnähere Verhältnisse zu erreichen.<ref name="URP" /> Die Haferriede fließt durch die intensiv landwirtschaftlich genutzte Calenberger Lössbörde, was die Ursache für eine dauerhaft zu hohe Stickstoffkonzentration ist. 2024 vorgenommene Messungen in Gehrden ergaben, dass der Stickstoffgehalt mit 4 Milligramm pro Liter den Grenzwert von 2,8 Milligramm Gesamtstickstoff pro Liter weit überschritten hatte.<ref>Hannah Grützner: Zu viel Stickstoff: Warum der kleine Bach Haferriede in Gehrden der Artenvielfalt in der Nordsee schadet in Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 30. März 2025</ref>
Sehenswürdigkeiten und Bauwerke[Bearbeiten]
Die Haferriede passiert südöstlich von Lathwehren das Rittergut Dunau. Die dortige Galerieholländermühle ersetzte etwa 1851/52 die zuvor abgebrannte Wassermühle, auf deren Fundamenten sie errichtet wurde.
Die Brücke über die Haferriede im Zuge der Landesstraße 401 bei Ditterke ist ein Baudenkmal.<ref>Datenblatt denkmalatlas.niedersachsen.de des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, Abruf am 9. August 2021</ref>
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Haferriede östlich von Gehrden
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Denkmalgeschützte Brücke über die Haferriede bei Ditterke
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="FvzHKNI"> Flächenverzeichnis zur Hydrographischen Karte Niedersachsen. (PDF; 599,8 KB) Fortschreibung Stand 13. Juli 2010. www.umwelt.niedersachsen.de, abgerufen am 8. Januar 2016. </ref> <ref name="GV-UHV53"> Gewässerverzeichnis. Unterhaltungsverband West- und Südaue, abgerufen am 7. Oktober 2016. </ref> <ref name="URP">Unterhaltungsrahmenplan. Unterhaltungsverband West- und Südaue, September 2009, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Oktober 2014; abgerufen am 2. Oktober 2014.</ref> </references>