Zum Inhalt springen

Hahnenkoppel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Naturschutzgebiet Talwald Hahnenkoppel

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Datei:RK 2104 P1840659 Hahnenkoppel.jpg
NSG Talwald Hahnenkoppel

NSG Talwald Hahnenkoppel

Lage nordöstlich von Reinbek
Fläche .33
Kennung NSG-Nr. 197
WDPA-ID 389616
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 53° 34′ N, 10° 18′ OKoordinaten: 53° 34′ 13″ N, 10° 18′ 9″ O
 {{#coordinates:53,57027|10,30251|primary
dim= globe= name=Naturschutzgebiet Talwald Hahnenkoppel region=DE-SH type=forest
  }}
Hahnenkoppel (Schleswig-Holstein)
Hahnenkoppel (Schleswig-Holstein)
Einrichtungsdatum 1987
Verwaltung Schleswig-Holsteinische Landesforsten

Die Hahnenkoppel ist ein Waldgebiet in der schleswig-holsteinischen Stadt Reinbek im Kreis Stormarn. Es umfasst im äußeren Bereich das Landschaftsschutzgebiet „Hahnenkoppel“, das sich über rund 218 Hektar erstreckt, und im Kernbereich das rund 33 Hektar große Naturschutzgebiet „Talwald Hahnekoppel“. Die Hahnenkoppel wird nach Süden von der Autobahn 24 begrenzt.

Naturschutzgebiet „Talwald Hahnenkoppel“[Bearbeiten]

Das rund 33 Hektar große Naturschutzgebiet ist unter der Nummer 197 in das Verzeichnis der Naturschutzgebiete des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume eingetragen. Es wurde 1987 ausgewiesen (Datum der Verordnung: 7. Juli 2004). Das Naturschutzgebiet ist nahezu deckungsgleich mit dem gleichnamigen FFH-Gebiet,<ref>Talwald Hahnenkoppel (FFH-Gebiet), Steckbriefe der Natura-2000-Gebiete, Bundesamt für Naturschutz. Abgerufen am 20. Mai 2019.</ref> und fast vollständig vom Landschaftsschutzgebiet „Hahnenkoppel“ umgeben. Im Nordwesten grenzt es an das Landschaftsschutzgebiet „Kronshorst“, im Südosten an das jenseits der Autobahn liegende Landschaftsschutzgebiet „Oher Tannen“. Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Kreis Stormarn.<ref>Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Talwald Hahnenkoppel“ vom 7. Juli 2004, Landesvorschriften und Landesrechtsprechung, Landesregierung Schleswig-Holstein. Abgerufen am 25. März 2013.</ref>

Das Naturschutzgebiet liegt nordöstlich von Reinbek und Glinde innerhalb des Staatsforstes Trittau<ref>Vorlage:Umweltanwendungen-SH, Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein, 23. Dezember 2005 (PDF, 812 kB). Abgerufen am 27. Februar 2016.</ref> in der Lauenburger Geest. Es stellt einen Teil der Hahnenkoppel sowie des Bachlaufs der Hahnenbek, einem naturnahen Nebenbach der Bille, der durch einen muldenartig in den Geesthang eingeschnittenen Talraum fließt, unter Schutz. Ein 1,7 Hektar großer Teil des Waldgebietes wurde bereits 1982 als Naturwaldzelle Hahnenkoppel ausgewiesen<ref name="BZ">Wenn der „Urwald“ ruft..., Bergedorfer Zeitung, 19. Dezember 2009. Abgerufen am 25. März 2013.</ref> und ist seiner natürlichen Entwicklung überlassen.

Das Naturschutzgebiet wird von Mischwaldbeständen geprägt. So sind hier Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwald, Waldmeister-Buchenwald und Hainsimsen-Buchenwald sowie in einem Streifen entlang des Baches Feuchtwaldbestände mit Eschen und Erlen zu finden. Stellenweise stocken Moorbirken mit Vorkommen des Pfeifengrases.<ref>Vorlage:Umweltanwendungen-SH (PDF, 16 kB). Abgerufen am 20. Mai 2019.</ref> Randbereiche des Waldgebietes werden auch von Nadelwald geprägt. Diese Flächen sollen zu natürlichen Waldgesellschaften entwickelt werden.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Wald und Wasser: „Hahnenkoppel“ ist jetzt Naturschutzgebiet (Memento vom 12. April 2013 im Webarchiv archive.today), Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Landwirtschaft, Landesregierung Schleswig-Holstein, 28. Juli 2004.</ref> In den anderen Bereichen des Naturschutzgebietes ist die forstwirtschaftliche Nutzung eingestellt. Im Waldgebiet blühen im Frühjahr Waldhyazinthe, Goldnessel und Großes Hexenkraut. In der Strauchschicht kommen u. a. Weißdorn, Hasel und Pfaffenhütchen vor.<ref name="BZ" />

Das Naturschutzgebiet wird von den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten betreut. Ein Teil des Gebietes ist durch einen Wander- und einen Reitweg erlebbar. An mehreren Stellen gibt es Informationstafeln.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Hahnenkoppel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Vorlage:Umweltanwendungen-SH, Faltblatt des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (PDF, 812 kB)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Naturschutzgebiet
Naturschutzgebiet
Wappen Landkreis Stormarn
Wappen Landkreis Stormarn

Ammersbek-Niederung | Billetal | Brenner Moor | Hahnheide | Hansdorfer Brook | Heidkoppelmoor und Umgebung | Höltigbaum | Hoisdorfer Teiche | Moorgebiet Kranika | Mühlenbachtal bei Trittau | Nienwohlder Moor | Oberalsterniederung | Oberer Herrenteich | Stapelfelder Moor | Stellmoor–Ahrensburger Tunneltal | Talwald Hahnenkoppel | Wittmoor Vorlage:Klappleiste/Ende