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Haitianische Revolution

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Auguste Raffet: Kampf um die Crête-à-Pierrot (4.–24. März 1802)

Als Haitianische Revolution werden der Sklavenaufstand in der französischen Kolonie Saint-Domingue von 1791 und die nachfolgenden Ereignisse bezeichnet. Sie führte am 1. Januar 1804 zur Umwandlung der Kolonie in den Staat Haiti – den ersten unabhängigen Staat in Lateinamerika und den ersten, der durch ehemalige Sklaven geformt wurde.

Vorgeschichte (1659–1803)[Bearbeiten]

Hispaniola um 1723

Die indigene Bevölkerung Hispaniolas setzte sich bis ins 15. Jahrhundert vor allem aus Angehörigen der Ciboney und der Arawak zusammen. Die Bevölkerungsmehrheit bildeten im Westen die zu den Arawak zählenden Taíno.

Nachdem 1492 Christoph Kolumbus die Insel für Spanien entdeckt hatte, wurde die indigene Bevölkerung innerhalb weniger Jahrzehnte durch eingeschleppte Krankheiten und schwerste Zwangsarbeit fast vollständig ausgerottet.<ref name="Britannica 2012">Haiti. In: Encyclopaedia Britannica 2013. Ultimate edition. 2012, ISBN 978-3-8032-6629-3 (online), abgerufen am 15. April 2021.</ref> Das indigene Volk, das bei der Ankunft der Europäer geschätzt 250.000 bis 400.000 Menschen zählte, wurde nahezu ausgelöscht. Es wurde versklavt, in Kämpfen niedergemetzelt und von eingeschleppten Krankheiten dahingerafft. Bereits ab 1503 setzten die spanischen Kolonisten daher auch Sklaven aus Afrika in den Erzminen und auf den Plantagen der Insel ein.<ref>Haiti: Die Revolution der Sklaven. Abgerufen am 24. September 2026.</ref>

Im späten 17. Jahrhundert wurde die Insel vor allem durch Sklaven aus Westafrika wiederbevölkert, die vor allem zur Produktion von Zucker eingesetzt wurden. 1697 trat Spanien im Frieden von Rijswijk das westliche Drittel der Insel an Frankreich ab.<ref>Walter Adolphe Roberts: The French in the West Indies. Bobbs-Merrill, Indianapolis 1942, S. 125.</ref> In Saint-Domingue waren 1791 nahezu eine halbe Million aus Afrika importierte Sklaven auf ca. 1000 Plantagen beschäftigt.<ref>David Geggus: The Haitian Revolution in Atlantic Perspective. In: Nicholas Canny; Philip Morgan (Hrsg.): The Oxford Handbook of the Atlantic World. New York 2011, S. 534.</ref>

Demographie[Bearbeiten]

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Sklaven bei der Arbeit in einer Plantagenanlage zur Zuckerrohrproduktion

Die größte Menschengruppe, die zahlenmäßig die anderen im Verhältnis zehn zu eins übertraf, bestand überwiegend aus in Afrika geborenen Sklaven. Aufgrund der hohen Sterblichkeitsrate unter den Sklaven mussten die Plantagenbesitzer ständig neue Sklaven importieren. Dies führte dazu, dass ihre Kultur hauptsächlich afrikanischen Einflüssen unterlag und eine Abgrenzung zu den anderen Bevölkerungsgruppen auf der Insel entstand. Auf vielen Plantagen gab es große Konzentrationen von Sklaven aus einer bestimmten Region Afrikas. Dies führte dazu, dass es diesen Gruppen leichter fiel, Elemente ihrer Kultur, Religion und Sprache zu bewahren. Dies führte zur Trennung von neuen Sklaven aus Afrika und den in der Kolonie geborenen Sklaven, den sogenannten Kreolen. Letztere verfügten bereits über Verwandtschaftsnetzwerke und hatten oft prestigeträchtigere Rollen auf den Plantagen sowie bessere Chancen auf Freilassung.<ref>Laurent Dubois, Avengers of the New World: The Story of the Haitian Revolution. (Cambridge, Massachusetts: The Belknap Press of Harvard University Press 2004).</ref> Die Mehrheit der Sklaven waren Yoruba aus dem heutigen Nigeria, Fon aus dem heutigen Benin und Kongo aus dem Königreich Kongo, das sich über den heutigen Norden Angolas und den westlichen Kongo erstreckte.<ref>James M. Perry: Arrogant armies: great military disasters and the generals behind them. John Wiley, New York 1996, ISBN 978-0-471-11976-0, S. 40–43.</ref>

Eine kleinere Gruppe bildeten freie Menschen mit dunkler Hautfarbe, sogenannte „gens de couleur libres“, die in der Regel gemischter Abstammung waren (manchmal auch als „Mulatten“<ref>Das Wort beruht auf einer unwissenschaftlichen rassistischen Einteilung und gilt heute als diskriminierend und kolonialistisch. Besonders infolge einer Assoziation mit Maultier wird die Bezeichnung Mulatte heute abgelehnt, da der vermeintliche Vergleich mit einem Tier als erniedrigend empfunden wird.</ref> bezeichnet) und sowohl afrikanische als auch französische Vorfahren hatten. Diese „gens de couleur“ waren in der Regel gebildet und konnten lesen und schreiben, und die Männer dienten oft in der Armee oder als Verwalter auf Plantagen. Viele waren Kinder weißer Plantagenbesitzer und versklavter Mütter oder freier Frauen mit dunkler Hautfarbe. Andere hatten sich ihre Freiheit von ihren Besitzern durch den Verkauf ihrer eigenen Erzeugnisse oder künstlerischen Werke erkauft. Sie erhielten oft eine Schulbildung oder eine handwerkliche Ausbildung und erbten manchmal Freiheit oder Eigentum von ihren Vätern. Einige „gens de couleur“ besaßen und bewirtschafteten ihre eigenen Plantagen und wurden selbst zu Sklavenhaltern.

Die kleinste Gruppe bildeten weiße Kolonisten, auch „les blancs“ (deutsch: Die Weißen) genannt. Diese Gruppe wurde im Allgemeinen unterteilt in die Plantagenbesitzer und eine untere Schicht von Weißen. Man sprach auch von den „grands blancs“ und den „petits blancs“. Erstere bildeten die Oberschicht. Sie waren die Plantagenbesitzer, Großexporteure und besetzten die führenden Ämter der Kolonialbürokratie. An der Spitze der Verwaltung stand der Gouverneur als Repräsentant des französischen Königs. Die „petits blancs“ arbeiteten oft als Plantagenverwalter und -aufseher, sowie als Tagelöhner, Handwerker und Ladenbesitzer in den Städten.

Bis 1776 wurden insgesamt 800.000 Sklaven in Afrika gefangen und in die Region deportiert. Viele starben schon beim Transport über den Atlantik oder begingen Suizid. Andere starben an Überarbeitung, Unterernährung, an Krankheiten oder durch Bestrafung der Plantagenbesitzer. Auf Saint Domingue starb in den ersten drei bis acht Jahren die Hälfte der Sklaven, weshalb immer wieder neue Sklaven nach Saint Domingue verschleppt werden mussten. Es waren jeweils etwa zwei Drittel der Sklaven in Afrika geboren, die anderen auf Saint Domingue.

1789 lebten etwa 600.000 Menschen auf Saint Domingue. Die schwarzen Sklaven machten 90 Prozent dieser Bevölkerung aus. Dazu kamen etwa 40.000 Weiße.

Eine wirtschaftlich produktive, politisch aber entrechtete Schicht freier Bürger in der kolonialen Gesellschaft bildeten die ca. 30.000 gens de couleur libres die zwischenden den weißen Franzosen und den schwarzen Sklaven standen. Viele von ihnen eine gute Bildung und gelangten zu Reichtum, zogen aber gerade deswegen den Neid und den Hass der „petits blancs“ auf sich. Ausdruck dieser Abneigung waren soziale Restriktionen gegen die freien gens de couleur und ihr völliger Ausschluss vom politischen Leben der Kolonie.

Die Benachteiligung und Unterdrückung des überwiegenden Teils der Bevölkerung führte zu Spannungen zwischen den sozialen Schichten. So kam es schon vor 1790 häufig zu Sklavenrevolten, die aber immer niedergeschlagen wurden. Die Spannungen erreichten eine neue Dimension im Zuge der Französischen Revolution. Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte von 1789 wurde auch in den fernen Kolonien Frankreichs bekannt und war mit der Benachteiligung einzelner Gesellschaftsschichten und dem System der Sklaverei auf Saint Domingue unvereinbar. Vor allem die freien gens de couleur sahen hier ihre Chance auf politische Beteiligung.

Französische Revolution (1789–1799)[Bearbeiten]

Datei:Declaration of Human Rights.jpg
Déclaration des Droits de l’Homme et du Citoyen. Die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte in einer Darstellung von Jean-Jacques Le Barbier

Die Französische Revolution stellte die Pflanzer in Saint-Domingue vor die Frage, ob sie in den Generalständen repräsentiert werden sollten. Im Juni 1789 trafen Vertreter der Pflanzer in Frankreich ein. Damals konnten sie die folgende Entwicklung noch nicht abschätzen. Anfänglich war unklar, zu welchem der drei Stände sie gehören würden, sie fanden sich dann aber im dritten Stand ein und nahmen auch am Ballhausschwur teil. Die Frage der Repräsentation Saint-Domingue war damit nicht gelöst. Ein Streitpunkt war die Frage, wie viele Delegierte Saint-Domingue entsenden durfte. Die Pflanzer argumentierten, dass Saint-Domingue sehr reich war und außerdem bevölkerungsreich. Dem wurde entgegengehalten, dass der Großteil der Bevölkerung aus Sklaven bestand. Auch befanden sich in den Generalständen Gegner der Sklaverei. Saint-Domingue wurden am Ende dieses Prozesses sechs Delegierte zugestanden. Hiergegen wandte sich eine Gruppe Pflanzer im Club Massiac und forderte die Autonomie der Kolonie. Im Gefolge der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte veröffentlichte die Société des Amis des Noirs (deutsch: Gesellschaft der Freunde der Schwarzen) Pamphlete, in denen zur Befreiung der Sklaven aufgerufen wurde.<ref>Ghachem, M. W. (2003): The “Trap” of Representation: Sovereignty, Slavery and the Road to the Haitian Revolution. In: Historical Reflections / Réflexions Historiques. Band 29(1), 123–144, hier: S. 125–135</ref>

Die aus dem dritten Stand hervorgegangene Nationalversammlung entschied, in den Kolonien eine lokale Versammlung der Bürger abzuhalten, ließ allerdings offen, ob freigelassene Sklaven und freie gens de couleur Bürger waren. Die Niederschlagung des im Anschluss hieran erfolgten Aufstandes unter Führung des Kaufmanns und „Quarterons“ Vincent Ogé führte in Frankreich zu einer gegen die Kolonisten gerichteten Stimmung. Die Nationalversammlung entschied daraufhin im Mai 1791, allen freigelassenen Sklaven und freien gens de couleur das Bürgerrecht zu gewähren. Daraufhin verließen die Delegierten der Kolonisten Frankreich unter Protest.<ref>Ghachem, M. W. (2003): The “Trap” of Representation: Sovereignty, Slavery and the Road to the Haitian Revolution. In: Historical Reflections / Réflexions Historiques, 29(1), 123–144, hier: S. 135–143</ref>

Im Zuge der Französischen Revolution und der damit einhergehenden Verkündung der Menschenrechte begannen auch in Saint-Domingue verschiedene Gruppen gegen die bestehenden diskriminierenden Zustände aufzubegehren. Freie Schwarze verlangten zuerst ihre Gleichberechtigung. Im Mai 1791 wurde ein Gesetz zur Verbesserung der Lebensumstände der Farbigen erlassen, das von den grands blancs (Plantagenbesitzer) weitestgehend ignoriert, von den petits blancs (besitzlose Weiße) aber als Angriff auf ihre Rechte gesehen wurde. Am 21. August 1791 begann der Aufstand der Sklaven, dem bis zum September 1791 4.000 Weiße zum Opfer fielen und bei dem über 1.000 Plantagen niedergebrannt wurden.<ref>Oliver Gliech: Saint-Domingue und die Französische Revolution. Das Ende der weißen Herrschaft in einer karibischen Plantagenwirtschaft. Köln 2011, S. 320–337.</ref> Am 4. April 1792 erließ die französische Nationalversammlung ein Gesetz, das allen freien Bewohnern der französischen Kolonien die gleichen Rechte zubilligte, unabhängig von ihrer Hautfarbe.<ref>David Geggus: The Haitian Revolution in Atlantic Perspective. In: Nicholas Canny; Philip Morgan (Hrsg.): The Oxford Handbook of the Atlantic World. New York 2011, S. 538.</ref>

Haitianische Revolution (1791–1804)[Bearbeiten]

Beginn der Revolution[Bearbeiten]

Datei:Prise de la Ravine-à-Couleuvres (23 février 1802), par Karl Girardet, gravé par Jean-Jacques Outhwaite.jpg
Kampfgeschehen um 1802

Die Revolution begann damit, dass die besitzenden gens de couleur libres nach politischer Gleichberechtigung verlangten. Einige schlossen sich der 1788 in Frankreich gegründeten Société des Amis des Noirs (deutsch: Gesellschaft der Freunde der Schwarzen) waran und begannen, politisch aktiv zu werden, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Ein im März 1790 erlassener Beschluss der Nationalversammlung, der die politischen Beteiligungsrechte allein am Vorhandensein von Eigentum unabhängig von Herkunft und Hautfarbe festzumachen schien, sollte zur Verbesserung ihrer Position beitragen, wurde aber von den weißen Kolonisten bekämpft und von der Kolonialverwaltung nicht umgesetzt.

Datei:Portrait drawing of Vincent Ogé (1790).jpg
Vincent Ogé (Porträt, 1789)

Vincent Ogé, der die Rechte der freien gens de couleur in Paris vertrat, kehrte im Oktober 1790 nach St. Domingue zurück und plante gemeinsam mit Jean Baptiste Chavannes, Waffengewalt gegen die Plantagenbesitzer anzuwenden. Ogé lehnte dabei die Hilfe der Sklaven aus den Plantagen explizit ab, da freie gens de couleur vielfach selbst Sklaven besaßen und großteils nicht an einer Abschaffung der Sklaverei interessiert waren. Allerdings gab es unter den Oppositionellen auch ausgesprochene Abolitionisten wie Jean-Baptiste Chavannes, die den Kampf um politische Beteiligung der gens de couleur libres mit dem Kampf gegen die Sklaverei verbinden wollten. Es gelang Ogé und Chavannes, eine Truppe von 300 Mann aus freigelassenen Sklaven und freien Afrokariben aufzustellen. Deren Aufstand wurde jedoch schnell niedergeschlagen und die Anführer wurden zum Tode verurteilt und grausam hingerichtet.

Mit einem Aufstand der Sklaven in der nördlichen Region von Saint-Domingue, Plaine-du-Nord, nahm die eigentliche Revolution ihren Anfang. Ausgehend von einer Plantage in Acul begannen in der Nacht vom 22. zum 23. August 1791<ref>23 August: International Day for the Remembrance of the Slave Trade and its Abolition. In: unesco.org. 24. August 2020, abgerufen am 9. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> die Sklaven der Kolonie unter Führung von Dutty Boukman zu revoltieren. Innerhalb weniger Tage eroberten sie weite Teile der Nordebene und befreiten sich selbst.<ref>Philipp Hanke: Revolution in Haiti. S. 71 ff.; Kona Shen: History of Haiti 1492–1805: Haitian Revolution Begins August–September 1791. In: brown.edu. 27. Oktober 2015, abgerufen am 9. Juli 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 4. April 1792 erließ die Gesetzgebende Nationalversammlung ein Gesetz, das allen Bewohnern der französischen Kolonien die gleichen Rechte zubilligte, unabhängig von ihrer Hautfarbe.<ref>François Blancpain: Les abolitions de l’esclavage dans les colonies françaises (1793–1794 et 1848). S. 70.</ref> Léger-Félicité Sonthonax, Regierungskommissar der Ersten Französischen Republik, traf im September mit 6.000 Soldaten auf der Insel ein, um das Gesetz gegen die weißen Royalisten durchzusetzen, die sich weiterhin weigerten, die alten Verhältnisse aufzugeben.

Hauptakteure der Revolution[Bearbeiten]

Hochrangige Offiziere der haitianischen Revolution[Bearbeiten]

Datei:André Rigaud.gif
André Rigaud
  • André Rigaud (1761–1811), war ein haitianischer Politiker und einer der Führer der mulattischen Volksgruppe. Nach seiner Ausbildung als Goldschmied in Bordeaux stieg Rigaud als Nachfolger von Vincent Ogé und Julien Raimond zum wichtigsten Vertreter der Interessen der freien Farbigen in Saint-Domingue auf. Als solcher machte er sich die Ideen der Französischen Revolution zu Eigen.
  • Alexandre Pétion (1770–1818), war ein haitianischer Politiker und von 1806 bis zu seinem Tode Präsident der Republik Haiti.
  • Lamour Desrances, war während der haitianischen Revolution der Anführer der Maroons. Während des Südkriegs (1799–1800) schloss er sich André Rigaud an und stellte sich gegen Toussaint Louverture. Nachdem er sich kurzzeitig den Franzosen unterworfen hatte, war er schließlich einer der Ersten, die im Juli 1802 die Fahne des Widerstands hissten. Von seinen Truppen zum Oberbefehlshaber des Westens und des Südens ernannt, wurde er schließlich von einem Teil seiner Leutnants verraten, gefangen genommen und im Juli 1803 von Jean-Jacques Dessalines ermordet.<ref>Carolyn Fick, in Claude Moïse,, Port-au-Prince, Montréal, 2014 Cidihca, S. 265, S. 157, (französisch) ISBN 978-1-64382-102-3</ref>
  • Louis Daure Lamartinière (1771–1802)
  • Henri Christophe (1767–1820), der auf Grenada geborene Christophe war von 1811 bis 1820 als Henri I. (deutsch: Heinrich I.) König von Nord-Haiti.

Jean-Louis Villatte (1751–1802)

Die ins Spanische Reich verbannten Kämpfer[Bearbeiten]

  • Georges Biassou (1741–1801), war einer der Anführer der frühen Sklavenaufstände vom Saint-Domingue, die zur Unabhängigkeit Haitis im Jahr 1804 führten.
  • Jean-François Papillon, starb um 1805 und war einer der Protagonisten der haitianischen Revolution. Er war ein in Afrika geborener Sklave, der in den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts auf der Papillon-Plantage gearbeitet hatte. Er war von seiner Plantage geflohen, wurde zum „Maroon“ und war somit de facto frei, als die haitianische Revolution begann.<ref>Saint-Rémy, Joseph, Mémoires du général Toussaint L'Ouverture, écrits par lui-même., (1850)., S. 22, französisch</ref>

Frauen der haitianischen Revolution[Bearbeiten]

Die bedeutende Rolle von Frauen in der Revolution wurde von Historikern lange wenig beachtet, hat jedoch in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit bekommen.<ref>Philippe Girard: Rebelles with a Cause: Women in the Haitian War of Independence, 1802–04. In: Gender & History. Band 21, Nr. 1, 2009, ISSN 1468-0424, S. 60–85, doi:10.1111/j.1468-0424.2009.01535.x (wiley.com [abgerufen am 4. Dezember 2025]).</ref><ref>Camila Koenigstein, Jean Jackson: Von Ausrottung und Vergessen: Haiti, die erste Schwarze Republik der Welt. In: amerika21 (Hrsg.): amerika21. 18. Oktober 2021 (amerika21.de [abgerufen am 4. Dezember 2025]).</ref>

  • Marie-Jeanne Lamartinière
  • Victoria Montou
Sanité Belair[Bearbeiten]
Datei:Sanité Belair 2.jpg
Portrait von Suzanne Bélair

Sanité Belair (1781–1802), mit bürgerlichem Namen Suzanne Bélair, war eine ehemalige, freigelassene Sklavin, die während der haitianischen Revolution zur Revolutionärin und Offizierin in der Armee von Toussaint Louverture wurde. Sanite Belair gilt neben Catherine Flon (1772–1831), Cécile Fatiman (1771–1883) und Dédée Bazile als eine der vier symbolträchtigsten Heldinnen der haitianischen Unabhängigkeit im Jahr 1804.

Das Porträt von Sanité Belair ist auf den 10-Gourde-Banknoten abgebildet, die 2004 zum Gedenken an die Unabhängigkeit herausgegeben wurden.<ref>Quelques figures de femmes au cœur des esclavages. Abgerufen am 21. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Führung von Toussaint Louverture[Bearbeiten]

Datei:Général Toussaint Louverture.jpg
General Toussaint Louverture

Toussaint Louverture war der Sohn eines aus dem heutigen Benin verschleppten Afrikaners. Er genoss im Vergleich zu anderen Sklaven eine bessere Stellung als Haussklave. 1776 wurde er freigelassen.

Toussaint trat 1793 an der Seite Spaniens in den Krieg ein. Nach der Abschaffung der Sklaverei wechselte er 1794 mit 4000 Soldaten auf die französische Seite und erhielt den Rang eines Général de brigade. 1799 schlug Toussaint in einem schweren Bürgerkrieg auch die Armee von André Rigaud und war somit unbestrittener Herrscher der Kolonie. Den Gouverneur Étienne Maynaud de Bizefranc de Laveaux schickte Toussaint als Gesandten nach Paris, den Regierungskommissar Sonthonax ließ er 1797 aus dem Land deportieren, und Philippe-Rose Roume de Saint-Laurent<ref>Roume, Philippe-Rose (1743-1805), Notice de personne. In: Catalogue général, notices d'autorité. Bibliothèque nationale de France, 18. September 2021, abgerufen am 2. September 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, Vertreter des Direktoriums seit 1796, wurde 1800 verhaftet.

Sonthonax hielt am 4. Februar 1798 im Rat der Fünfhundert (französich: Conseil des Cinq-Cents) eine Rede, in der er das Verhalten Toussaints ihm gegenüber darstellte. Ab dem Moment zeigte sich Frankreich Toussaint Louverture gegenüber misstrauisch. Gabriel de Hédouville sollte ihn bremsen. Großbritannien entsandte wiederholt Truppen nach Saint-Domingue und besetzte den Westen und die Südspitze der Insel. Toussaint Louverture gelang es aber 1798, die Briten endgültig von der Insel zu vertreiben.

Rückeroberung durch Frankreich und Unabhängigkeitskrieg[Bearbeiten]

Unter der Herrschaft Napoleons kam es zum endgültigen Bruch zwischen der französischen Kolonialmacht und der Kolonie St. Domingue. Toussaint Louverture hatte 1801 in St. Domingue eine Verfassung erlassen und sich persönlich zum Gouverneur auf Lebenszeit ausgerufen. Der Verfassungstext war mit der französischen Kolonialmacht nicht abgesprochen, auch wenn er deren Anspruch nicht ausdrücklich in Frage stellte. Napoleon nutzte den mittlerweile mit Spanien und Großbritannien geschlossenen Frieden und entsandte eine 6.000 Mann starke Streitmacht nach St. Domingue, um dort wieder französisches Recht zu installieren. Angeführt wurde die Streitmacht von seinem Schwager Charles Victoire Emmanuel Leclerc.

Nach drei Monaten wurden die Kämpfe beendet und im Mai 1802 ergaben sich die Truppen Toussaints. Das französische Recht wurde wieder durchgesetzt. Toussaint Louverture selbst wurde verhaftet und nach Frankreich verschifft, wo er später im Gefängnis starb.

Napoleons Schwager verstarb im November 1802 an Gelbfieber. Es war ihm nicht gelungen, die Insel völlig zu befrieden. Dies stellte sich nach Bekanntwerden der Pläne Napoleons, die Sklaverei in allen französischen Kolonien wieder einzuführen, als unmöglich heraus. Viele französische Unterstützer wechselten die Seiten und halfen den Aufständischen, gegen die französischen Truppen zu kämpfen, die durch das Gelbfieber zudem stark geschwächt waren. Angeforderte Unterstützung vom französischen Mutterland blieb aus, da sich Frankreich durch den neuausgebrochenen Krieg mit Großbritannien einer Seeblockade durch die britische Marine ausgesetzt sah und Napoleon daher seine Pläne für die überseeischen Kolonien aufgeben musste. Bereits im April 1803 hatte er die Kolonie Louisiana an die USA verkauft. Am 18. November 1803 kam es zu einer letzten großen Schlacht, der Schlacht von Vertières im Norden der Insel, in der die Franzosen geschlagen wurden und sich zunächst in den Ostteil der Insel zurückzogen.

Diese Niederlage führte zur Unabhängigkeit St. Domingues, die am 1. Januar 1804 verkündet wurde. Gleichzeitig wurde das Land von St. Domingue in Haiti umbenannt. Der Bürgerkrieg zur Unabhängigkeit Haitis kostete schätzungsweise eine halbe Million Menschen das Leben.

Folgen der Revolution[Bearbeiten]

1804–1806[Bearbeiten]

Datei:Portrait de l’empereur Jacques d’Haïti.jpg
Jean-Jacques Dessalines

Jean-Jacques Dessalines war ein ehemaliger Sklave aus Saint-Domingue. Im Verlauf der Haitianischen Revolution, stieg Dessalines unter Toussaint Louverture zum General auf. Er war maßgeblich an dem Sieg Toussaints über seinen Rivalen André Rigaud im „Krieg der Messer“ beteiligt und erwarb sich in diesem Konflikt den Ruf eines ebenso brutalen wie effektiven Soldaten.<ref>Laurent Dubois: Avengers of the New World. Harvard University Press, Cambridge, Massachusetts 2004, S. 236.</ref> Nachdem Louverture durch eine französische List in Gefangenschaft geraten war, rief General Dessalines 1804 die Unabhängigkeit aus und erklärte sich selbst am 22. September 1804 zum Kaiser von Haiti. Der junge Staat konnte jedoch keine Stabilität erlangen.

Die Haitianische Revolution führte zur Zerstörung des Hauptsklavenmarktes Amerikas und zur Befreiung nahezu einer halben Million Menschen aus der Sklaverei. Der Erfolg der schwarzen Bevölkerung in Haiti wurde in ganz Amerika bekannt und ermutigte die Sklaven zu Komplotten, Revolten und zur Geltendmachung der Rechte Schwarzer – von Brasilien bis in die USA. 1807 führten auch die britischen Gesetzgeber den Sklavenhandel ab, was teilweise auf die Entwicklungen in Haiti zurückzuführen ist. Ein nicht zu unterschätzender Faktor für den US-amerikanischen Sezessionskrieg (1861–1865) war auch die Angst der Weißen vor einer befreiten Sklavenbevölkerung. „The horrors of Santo Domingo“, wo nach der Revolution in Haiti 1804 zwischen 3000 und 5000 Angehörige der französischen Kolonialmacht von früheren Sklaven getötet wurden,<ref>Philippe R. Girard: The Slaves Who Defeated Napoleon: Toussaint Louverture and the Haitian War of Independence 1801–1804. The University of Alabama Press, Tuscaloosa, Alabama 2011, ISBN 978-0-8173-1732-4.</ref> war Älteren noch im Gedächtnis und wurde auch immer wieder beschworen.<ref>Kevin C. Julius: The Abolitionist Decade, 1829–1838: A Year-by-Year History of Early Events in the Antislavery Movement. MacFarland, Jefferson, North Carolina 2004, ISBN 0-7864-1946-6.</ref>

Mit der Verkündung der Unabhängigkeit Saint Domingues am ersten Januar 1804 endete die Revolution in der Gründung des ersten freien lateinamerikanischen Staates. Dies stellte die Regierung von Dessaline aber auch vor schwierige Aufgaben, sowohl auf diplomatischer Ebene als auch im Bereich der Handelsbeziehungen.

Außenpolitik[Bearbeiten]

Dessalines verfolgte besonders in Bezug auf die benachbarten Sklavenhaltergesellschaften eine zurückhaltende Politik, um einer drohenden Invasion der Kolonialmächte Frankreich, England und Spanien entgegenzuwirken. Trotz erheblicher Bedenken der europäischen Kolonialmächte und der USA entwickelten sich schon sehr früh neue Handelsbeziehungen und diplomatische Kontakte. Die USA wurden zum wichtigsten Handelspartner Haitis.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Dessalines versuchte durch die Einführung einer generellen Importsteuer von 10 Prozent und der Erhebung von Abgaben auf Exporte bestimmter Produkte, die Wirtschaft zu stärken. Auch sollte der Einfluss des Staates im Bereich der Wirtschaft verstärkt werden. So wurden alle vor 1803 getätigten Landverkäufe und -transaktionen für ungültig erklärt.

Innenpolitik[Bearbeiten]

Die Folgen des Unabhängigkeitskrieges wurden auch auf sozialer Ebene deutlich. Viele der weißen Europäer, die in der Kolonialgesellschaft die Elite bildeten, wie auch große Teile der schwarzen Bevölkerung waren in den Kampfhandlungen umgekommen oder geflohen. So kam es in der Zeit des Unabhängigkeitskrieges zu einem starken Schrumpfen der Gesamtbevölkerung. Es bildete sich eine dünne weiße Schicht (anciens libres), aber die breite Masse bestand aus den Ex-Sklaven (nouveaux libres), die die Revolution zum großen Teil getragen hatten.

Dessalines, der sich 1804 zum Kaiser ernannte, wurde 1806 von einigen Offizieren des Militärs ermordet. Sein Nachfolger wurde Henri Christophe.

Populärkultur[Bearbeiten]

  • Der zweite Roman des kubanischen Schriftstellers Alejo Carpentier, „Das Reich von dieser Welt“ (1949), setzt sich eingehend mit der haitianischen Revolution auseinander. Er gehört zu den Romanen, die die lateinamerikanische Renaissance in der Belletristik seit Mitte des 20. Jahrhunderts einläuteten.
  • Madison Smartt Bell verfasste eine Trilogie mit dem Titel „All Souls’ Rising“ (1995) über das Leben von Toussaint Louverture und den Sklavenaufstand.
  • C. Richard Gillespie, ehemaliger Professor an der Towson University, schrieb eine Romanadaption über Louvertures Leben während der Revolution mit dem Titel „Papa Toussaint“ (1998).
  • Auch wenn es nicht namentlich erwähnt wird, bildet Haiti den Schauplatz des Broadway-Musicals „Once on This Island“ von Lynn Ahrens und Stephen Flaherty aus dem Jahr 1990. Das Musical, das auf dem Roman „My Love, My Love“ von Rosa Guy basiert, schildert die soziale Schichtung der Insel und enthält ein Lied, das kurz die Geschichte der haitianischen Revolution umreißt.
  • Im Jahr 2010 veröffentlichte die Autorin Isabel Allende einen historischen Roman mit dem Titel „Die Insel unter dem Meer“, der die haitianische Revolution aus der Perspektive einer auf der Insel lebenden Sklavin schildert.
  • Der Film „Top Five“ bezieht sich auf einen fiktiven Film innerhalb des Films namens „Uprize“, in dem es angeblich um die Revolution geht. Der Protagonist verkörpert in „Top Five“ die Figur von Dutty Boukman, dem Anführer des ersten Sklavenaufstandes.
  • Philippe Niang führte Regie bei dem französischen zweiteiligen Fernsehfilm „Toussaint Louverture“ aus dem Jahr 2012, in dem Jimmy Jean-Louis die Titelrolle spielte.
  • In Europa, aber manchmal auch in den Vereinigten Staaten, hat die Presse das Bild eines blutrünstigen und wilden Aufstands gezeichnet, der den Namen Revolution nicht verdient. Historiker wie Jules Michelet (1798–1874) und Ernest Renan (1823–1892), haben hingegen die Auswirkungen geleugnet oder heruntergespielt. Einige von ihnen haben sogar etwas voreilig behauptet, dass das Expeditionskorps Napoleons, das entsandt worden war, um die Sklaverei wiederherzustellen, nicht von den haitianischen Kämpfern besiegt wurde, sondern durch die Epidemien, unter denen die Expedition nach Saint-Domingue lit.<ref>Jean-Michel Caroit: La révolution haïtienne, trop longtemps occultée, par Jean-Michel Caroit. In: Le Monde. 30. Oktober 2009, ISSN 1950-6244 (lemonde.fr [abgerufen am 24. September 2026]).</ref>

Literatur[Bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten]

  • Walther L. Bernecker: Kleine Geschichte Haitis (= Edition Suhrkamp; NF 994). Suhrkamp, Frankfurt, 1996, ISBN 3-518-11994-X.
  • Marlene L. Daut: Awakening the ashes. An intellectual history of the Haitian Revolution. The University of North Carolina Press, Chapel Hill 2023, ISBN 978-1-4696-7684-5.
  • Flavio Eichmann: Krieg und Revolution in der Karibik: Die Kleinen Antillen, 1789–1815 (= Pariser Historische Studien, 112). De Gruyter Oldenbourg, Berlin, 2019, ISBN 3-11-060585-6.
  • Philippe Girard: Toussaint Louverture. A Revolutionary Life. Basic Books, New York 2016, ISBN 978-0-465-09413-4.
  • Oliver Gliech: Saint-Domingue und die französische Revolution. Das Ende der weißen Herrschaft in einer karibischen Plantagenwirtschaft, Böhlau Verlag, Köln/Weimar/Wien, 2011, ISBN 978-3-412-20679-6.
  • Philipp Hanke: Revolution in Haiti: Vom Sklavenaufstand zur Unabhängigkeit (= Neue Kleine Bibliothek, 245). PapyRossa, Köln, 2017, ISBN 978-3-89438-637-5.
  • Frank Jacob: 1791: Eine Sklavenrevolution? Büchner, Marburg 2023, ISBN 978-3-96317-286-1.
  • C. L. R. James: Die schwarzen Jakobiner. Toussaint Louverture und die Unabhängigkeitsrevolution in Haiti (= Kleine Bibliothek; 341). Pahl-Rugenstein, Köln 1984, ISBN 3-7609-0911-6, Neuausgabe als Die schwarzen Jakobiner. Toussaint Louverture und die Haitianische Revolution, b_books und Karl Dietz Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-320-02386-7.
  • Isabell Lammel: Der Toussaint-Louverture-Mythos: Transformationen in der französischen Literatur, 1791–2012. transcript Verlag, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-8376-3170-8.
  • Emil Maurer: Haiti: Schwarze Perle der Natur: Die Wurzeln. Universitas Verlag, Wien 2010, ISBN 978-3-8004-1494-9.
  • Erwin Rüsch: Die Revolution von Saint Domingue (= Übersee-Geschichte; 5). Friederichsen, de Gruyter, Hamburg 1930.

Wissenschaftliche Artikel[Bearbeiten]

  • François Blancpain: Les abolitions de l’esclavage dans les colonies françaises (1793–1794 et 1848). In: Léon-François Hoffmann, Frauke Gewecke, Ulrich Fleischmann (Hrsg.): Haïti 2004 – Lumières et ténèbres. Vervuert, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-84-8489-371-4, S. 63–83.
  • Marc Buggeln: Die Haitianische Revolution in der französischen Erinnerungspolitik und in postkolonialen Debatten. In: WerkstattGeschichte, Heft 87, 2023, S. 103–116 (pdf).
  • Marc Buggeln: Der welthistorische Ort der Haitianischen Revolution (1791–1804). In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft. Bd. 71 (2023), Heft 2, S. 105–128.
  • George Ciccariello-Maher: ‘So Much the Worse for the Whites’: Dialectics of the Haitian Revolution. In: Journal of French and Francophone Philosophy, Bd. 22, Nr. 1, Pittsburg 2014, S. 19–39.
  • Jeannette Ehrmann: Politiken der Übersetzung: Die Haitianische Revolution als Paradigma einer Dekolonisierung des Politischen. In: Holger Zapf (Hrsg.): Nichtwestliches politisches Denken. Zwischen kultureller Differenz und Hybridisierung. Springer VS, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-658-00554-2, S. 109–125.
  • Sibylle Fischer: Haitianische Revolution. In: Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus. Band 5. Argument-Verlag, Hamburg 2001, Sp. 1121–1130 (inkrit.de PDF; 128 kB).
  • Oliver Gliech: Die Sklavenrevolution von Saint-Domingue/Haiti und ihre internationalen Auswirkungen (1789/91–1804/25). In: Bernd Hausberger, Gerhard Pfeisinger (Hrsg.): Die Karibik: Geschichte und Gesellschaft 1492–2000 (= Edition Weltregionen; 11). Promedia, Wien, 2005, ISBN 3-85371-236-3, S. 85–100.
  • Karin Schüller: Sklavenaufstand, Revolution, Unabhängigkeit: Haiti, der erste unabhängige Staat Lateinamerikas. In: Rüdiger Zoller (Hrsg.): Amerikaner wider Willen: Beiträge zur Sklaverei in Lateinamerika und ihre Folgen (= Lateinamerika-Studien; 32). Vervuert, Frankfurt, 1994, ISBN 3-89354-732-0, S. 125–143.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Haitianische Revolution – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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