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Hakan Fidan

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Datei:Foreign Minister of Turkey Hakan Fidan at the Department of State in Washington, D.C., on March 8, 2024 (cropped).jpg
Hakan Fidan, 2024

Hakan Fidan (* 17. Juli 1968<ref>Üçlü zirve sonrası İsveç'e NATO mesajı: Güvenilir bir müttefik olacağını bilmeliyiz. 6. Juli 2023, abgerufen am 6. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> in Ankara) ist ein türkischer Politiker (AKP) und seit Juni 2023 der türkische Minister für auswärtige Angelegenheiten. Fidan gilt als Transatlantiker innerhalb der Regierungspartei AKP.<ref>Susanne Güsten: Neuer Außenminister der Türkei: Wer ist Erdoğans Vertrauter Hakan Fidan? In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 6. Juni 2023]).</ref><ref>Jürgen Gottschlich: Erdoğan überraschte mit seiner Ministerauswahl. In: Der Standard. 4. Juni 2023, abgerufen am 6. Juni 2023.</ref>

Karriere[Bearbeiten]

Fidan ist väterlicherseits kurdischer Abstammung.<ref>Gerd Höhler: Türkei: Erdogans neuer Außenminister Hakan Fidan – Der Mann, der alles weiß. 7. Juni 2023, abgerufen am 16. Juli 2024.</ref><ref>Türkischer Außenminister: Der Mann im Halbschatten. 9. Juni 2023, abgerufen am 14. Juli 2024.</ref><ref>Neuer Außenminister: Der Mann, der Erdogans Geheimnisse hütet - WELT. 8. Juni 2023, abgerufen am 15. Juli 2024.</ref><ref>Dilan Tas, für ORF.at: 100 Jahre Türkei: Kurden, Flüchtlinge und Lausanne. 22. Juli 2023, abgerufen am 15. Juli 2024.</ref> Fünfzehn Jahre, von 1986 bis 2001, diente er als Soldat in der türkischen Armee, zuletzt als Unteroffizier. Kurzfristig war er bei der Schnellen Eingreiftruppe der NATO in Deutschland stationiert.<ref name="welt157408561">Stefan Aust, Dirk Laabs: Erdogans seltsamer Freund. In: Die Welt. 31. Juli 2016, abgerufen am 7. Juni 2023.</ref> Er absolvierte zwei Studiengänge, Management an der Universität Maryland und einen Masterabschluss in Politikwissenschaften an der Bilkent-Universität mit Promotion. Er war von 2003 bis 2007 Leiter des Türkischen Präsidiums für Internationale Kooperation und Koordination, der staatlichen Entwicklungshilfeorganisation. Im November 2007 wurde er zum stellvertretenden Unterstaatssekretär im Ministerpräsidium Erdoğans ernannt.<ref>Hakan Fidan kimdir? Özgeçmişinde neler var? İşte engenç MİT Başkanı'nın özgeçmişi. In: Vatan. 11. Februar 2012, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 7. Juni 2023.</ref> Von Mai 2010 an war er Leiter des türkischen Inlandsgeheimdienstes Millî İstihbarat Teşkilâtı.<ref name="welt157408561" /> Fidan strukturierte die Behörde sofort um, machte sie noch mächtiger, indem er dem MİT auch den militärischen Geheimdienst einverleibte. Am 7. Februar 2015 trat er von dieser Position zurück, um für die AKP bei den Wahlen zum türkischen Parlament zu kandidieren.<ref>Orhan Coskun: Turkish spymaster Fidan quits to contest parliamentary election:... In: U.S. (reuters.com [abgerufen am 23. August 2018]).</ref> Am 9. März 2015 widerrief er seine Kandidatur und sein Beitrittsgesuch AKP und erhielt seinen früheren Posten zurück.<ref>Hakan Fidan adaylığını geri çekti. Abgerufen am 12. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Am 2. Juni 2023 wurde er zum Außenminister der Türkei ernannt. Parallel dazu trat er in die AKP ein.<ref>AK PARTİ | 67. Hukumet. Abgerufen am 12. August 2026.</ref>

Kontroversen[Bearbeiten]

  • Kurz nach seiner Ernennung zum Leiter des MİT warf ihm der israelische Geheimdienst Mossad vor, sensible Erkenntnisse des amerikanischen Bündnispartners CIA an den Iran verraten zu haben.<ref name="welt157408561" />

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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