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Hal Connolly

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Hal Connolly (1964)

Harold Vincent „Hal“ Connolly (* 1. August 1931 in Somerville, Massachusetts; † 18. August 2010 in Catonsville, Baltimore County, Maryland<ref>Frank Litsky: Harold Connolly, Who Beat Odds in Olympics and Romance, Dies at 79. In: The New York Times. 19. August 2010, abgerufen am 7. April 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein US-amerikanischer Leichtathlet. Er gewann bei den Olympischen Spielen 1956 in Melbourne die Goldmedaille im Hammerwurf.

Leben[Bearbeiten]

Connolly wollte ursprünglich Boxer werden. Da jedoch sein linker Arm infolge mehrerer Brüche um neun Zentimeter verkürzt war, ließ sich dies nicht verwirklichen und er entschied sich für den Hammerwurf. Er nahm von 1956 bis 1968 an vier Olympischen Spielen teil, konnte aber nur 1956 eine Medaille erringen. Er gewann zwölf nationale Titel und verbesserte den Hammerwurf-Weltrekord sieben Mal. Am 12. August 1960 gelang es ihm als erster Hammerwerfer mit einer geworfenen Weite von 70,33 Metern die 70-Meter-Marke zu übertreffen.<ref>"Harold Connolly - Weltrekord mit verkürztem Arm", Sport-Bild vom 26. Juni 1996, S. 38.</ref>

Aufsehen erregte seine Hochzeit mit der tschechoslowakischen Diskuswerferin Olga Fikotová im Oktober 1957, die er bei den Olympischen Spielen 1956 kennengelernt hatte. Die Ehe wurde 1973 (anderen Quellen zufolge: 1975) geschieden. Hal Connolly heiratete später die Mittelstreckenläuferin und Fünfkämpferin Pat Daniels.

Hal-Connolly-Statue

Hal Connolly war 1,83 m groß und wog in seiner aktiven Zeit 106 kg. Nach seiner sportlichen Laufbahn war er als Lehrer tätig, außerdem arbeitete er für die Special Olympics und betrieb eine Hammerwurf-Website. 1999 gab er zu, während seiner aktiven Zeit gedopt zu haben.<ref>Doping im Spitzensport. Sportwissenschaftliche Analysen zur nationalen und internationalen Leistungsentwicklung. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. September 2007; abgerufen am 7. April 2011.</ref><ref>Martin Lauer: Doping und alte Hüte. In: Welt Online. 4. August 2006, abgerufen am 7. April 2011.</ref><ref>Volker Kluge: Doping (Teil II). In: LAUFZEIT. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. April 2008; abgerufen am 7. April 2011.</ref> Im Jahr 2005 wurde vor seiner ehemaligen Schule eine Statue errichtet, die Connolly beim Hammerwurf zeigt. Außerdem wurde er in die National Track and Field Hall of Fame aufgenommen.

Olympische Platzierungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ekkehard zur Megede: The Modern Olympic Century 1896–1996 Track and Field Athletics. Berlin 1999.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Hal Connolly – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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1900: Vereinigte Staaten 45 John Flanagan | 1904: Vereinigte Staaten 45 John Flanagan | 1908: Vereinigte Staaten 48 John Flanagan | 1912: Vereinigte Staaten 48 Matt McGrath | 1920: Vereinigte Staaten 48 Pat Ryan | 1924: Vereinigte Staaten 48 Fred Tootell | 1928: Irland 1922 Pat O’Callaghan | 1932: Irland 1922 Pat O’Callaghan | 1936: Deutsches Reich NS Karl Hein | 1948: Ungarn 1946 Imre Németh | 1952: Ungarn 1949Datei:Flag of Hungary 1949-1956.svg József Csermák | 1956: Vereinigte Staaten 48 Hal Connolly | 1960: Sowjetunion 1955 Wassili Rudenkow | 1964: Sowjetunion 1955 Ramuald Klim | 1968: Ungarn 1957Datei:Civil Ensign of Hungary.svg Gyula Zsivótzky | 1972: Sowjetunion 1955 Anatolij Bondartschuk | 1976: Sowjetunion 1955 Jurij Sedych | 1980: Sowjetunion 1955 Jurij Sedych | 1984: Finnland Juha Tiainen | 1988: SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sergei Litwinow | 1992: Vereintes TeamDatei:Olympic flag.svg Andrei Abduwalijew | 1996: Ungarn Balázs Kiss | 2000: Polen Szymon Ziółkowski | 2004: JapanJapan Kōji Murofushi | 2008: Slowenien Primož Kozmus | 2012: Ungarn Krisztián Pars | 2016: TadschikistanDatei:Flag of Tajikistan.svg Dilschod Nasarow | 2020: Polen Wojciech Nowicki | 2024: Kanada Ethan Katzberg

Liste der Olympiasieger in der Leichtathletik

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