Hamilton-Angst-Skala
Die Hamilton-Angst-Skala<ref>Hanns Hippius, Manfred Ackenheil, Rolf R. Engel: Angst: Leitsymptom psychiatrischer Erkrankungen. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-93369-1, S. 116 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> auch Hamilton Angstskala<ref name=":0" /> (HAM-A oder HAMA) ist ein Fragebogen, mit dem die Schwere einer Angststörung durch Fremdbeurteilung<ref name=":1">Christel Winkelbach: Psychodynamische Kurzzeittherapie und kognitive Verhaltenstherapie bei generalisierter Angststörung: eine randomisierte, kontrollierte und manualisierte Therapiestudie. Cuvillier Verlag, 2008, ISBN 978-3-86727-575-0, S. 40 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> festgestellt werden kann.<ref name=":0">Jürgen Hoyer, Sylvia Helbig, Jürgen Margraf: Diagnostik der Angststörungen. Hogrefe Verlag, 2005, ISBN 978-3-8409-1960-2, S. 83 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Der Fragebogen wurde von Hamilton im Jahr 1959 in englischer Sprache veröffentlicht.<ref name=":0" /> Es gibt verschiedene Übersetzungen, wobei meistens die aus der Skalensammlung CIPS von 1996 verwendet würde.<ref name=":2" /> Zur Stellung der Diagnose soll der Fragebogen nicht verwendet werden.<ref name=":0" /> Er besteht aus 14 Fragen (13+1?) zu unterschiedlichen Symptomgruppen, die auf einer fünfstufigen Skala eingeschätzt werden sollen.<ref name=":0" /> Die Symptomgruppen werden durch einen Begriff und eine Reihe von Symptomen als Anhaltspunkt zur Beurteilung präzisiert.<ref name=":1" /> Dabei werden psychische Angstsymptome getrennt von körperlichen erfasst.<ref name=":0" /> Die Auswahl der Fragen sei aber für Patienten mit einer Panikstörung oder sozialen Phobie wenig geeignet.<ref name=":0" /> Der Beurteilungszeitraum bezieht sich auf die vergangene Woche.<ref name=":2">Bernhard Strauss, Jörg Schumacher: Klinische Interviews und Ratingskalen. Hogrefe Verlag, 2004, ISBN 978-3-8409-1860-5, S. 154–156 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die Bearbeitungszeit für das Interview wird auf 30 Minuten geschätzt, wobei die Beurteilung nicht durch direkte Befragung erfolgt.<ref name=":2" /> Wenn der Patient bereits länger bekannt ist, könnte die Bearbeitung schneller erfolgen.<ref name=":2" /> In Untersuchungen habe sich keine ausreichende Abgrenzung zu depressiven Symptomen ergeben (Divergente Validität).<ref name=":0" /> Es gibt Erfahrungswerte mit Patienten im Alter zwischen 18 und 65 Jahren.<ref name=":2" /> Das erfasste Konstrukt beziehe sich auf den ängstlich-neurotischen Zustand nach ICD-9.<ref name=":2" /> Es gebe allerdings keine Normwerte aufgrund einer Eichstichprobe, wobei eine Veröffentlichung entsprechender Werte angekündigt sei (Stand 2005).<ref name=":2" />
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
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