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Hans-Joachim Hallier

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Hans-Joachim Hallier (* 25. April 1930 in Offenbach am Main; † 12. Juni 2020 in Rheinbreitbach)<ref>Traueranzeigen von Hans-Joachim Hallier | GA-Trauer.de. Abgerufen am 16. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war ein deutscher Diplomat.

Leben[Bearbeiten]

Hallier studierte nach seinem Abitur am Frankfurter Lessing-Gymnasium Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg sowie in Cleveland (USA). Nach bestandener 1. und 2. juristischer Staatsprüfung war er von 1955 bis 1960 Wissenschaftlicher Assistent und Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg. 1960 trat er in den Auswärtigen Dienst in Bonn ein. Hallier war 1960/61 Attaché bei der deutschen NATO-Delegation in Paris. Im Jahr 1962 wurde er zum Dr. jur. promoviert. Nach Auslandsposten in Jakarta (als Legationsrat von 1962 bis 1966) und Tokio (als Legationsrat Erster Klasse von 1966–1969) war er von 1970 bis 1974 Direktor im Auswärtigen Amt in Bonn und dort Leiter der Zentralabteilung von 1983 bis 1986. Ab 1972 leitete er das Ministerbüro als Vortragender Legationsrat Erster Klasse, ab 1973 war er zudem Leiter des Leitungsstabs. Von 1976 bis 1980 leitete er eine Unterabteilung im Auswärtigen Amt.

Hallier war deutscher Botschafter in Malaysia (1974–1976), Indonesien (1981–1983 in Jakarta), Japan (1986–1989) und am Heiligen Stuhl (1990–1995).

Datei:Rheinbreitbach Westerwaldstraße Waldfriedhof Grab Hans-Joachim Hallier.jpg
Bild der Grabstätte

Er war seit 1966 verheiratet mit Almuth H. Frantz; aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Er lebte in Rheinbreitbach (Ortsteil Breite Heide) und wurde auf dem dortigen Waldfriedhof beigesetzt.<ref>Kasper's Einwohner-Adreßbuch Landkreis Neuwied 1981, Verlag H.E. Kasper & Co., Burscheid 1981, S. XII 30, ZDB-ID 581330-X. (wiki.genealogy.net)</ref><ref>Grab von Hans-Joachim Hallier, Wikimedia Commons</ref>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten]

  • Internationale Gerichte und Schiedsgerichte. Verträge, Satzungen, Verfahrensordnungen. Heymann 1961.
  • Völkerrechtliche Schiedsinstanzen für Einzelpersonen und ihr Verhältnis zur innerstaatlichen Gerichtsbarkeit. Heymann 1962.
  • Zwischen Fernost und Vatikan. Lebensbericht aus sechs Jahrzehnten. EOS, St. Ottilien 1999, ISBN 3-88096-135-2.
  • Das Dorf. Eine mecklenburgische Chronik. Mönchhagen. Altstadt-Verlag, Rostock 2001, ISBN 3-930845-71-7.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Hans-Joachim Hallier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

VorgängerAmtNachfolger
Gerhard FischerDeutscher Botschafter in Kuala Lumpur
1974–1976
Willi Albert Ritter
Günther SchödelDeutscher Botschafter in Jakarta
1980–1983
Helmut Matthias
Paul VerbeekDeutscher Botschafter beim Heiligen Stuhl
1991–1995
Philipp Jenninger

Vorlage:Navigationsleiste Deutsche Botschafter in Japan

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