Hans Lucas
Ludwig Johannes „Hans“ Lucas (* 10. August 1865 in Konitz, Westpreußen; † 10. März 1939 in Berlin) war ein deutscher Altphilologe und Gymnasiallehrer.
Nach dem Besuch des Kaiserin Augusta-Gymnasiums in Charlottenburg studierte Lucas ab 1886 an der Universität Berlin Klassische Philologie, Archäologie und Geschichte. 1893 wurde er mit einer Arbeit zu Theognis von Megara promoviert. 1893 legte er das Lehrerexamen ab und absolvierte anschließend das Seminarjahr am Königlichen Wilhelms-Gymnasium in Berlin und das Probejahr am Gymnasium zum Grauen Kloster. 1896–97 bereiste er mit dem Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts Italien und Griechenland. Danach unterrichtete er zwei Jahre an einer Privatschule, anschließend am Progymnasium in Rixdorf. Ab 1902 war er als Lehrer am Kaiser Wilhelms-Realgymnasium in Berlin tätig. 1924 trat er in den einstweiligen Ruhestand, 1930 wurde er endgültig pensioniert.
Lucas publizierte zunächst auf archäologischem Gebiet, später zu altphilologischen Themen.
Literatur[Bearbeiten]
- Franz Kössler: Personenlexikon von Lehrern des 19. Jahrhunderts. Labs–Lyon. Gießen 2008, S. 282 (d-nb.info).
Weblinks[Bearbeiten]
- Personalbogen von Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 345: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) in der Personalkartei der Gutachterstelle des BIL in der Archivdatenbank der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lucas, Hans |
| ALTERNATIVNAMEN | Lucas, Ludwig Johannes |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Altphilologe und Gymnasiallehrer |
| GEBURTSDATUM | 10. August 1865 |
| GEBURTSORT | Konitz, Westpreußen |
| STERBEDATUM | 10. März 1939 |
| STERBEORT | Berlin |