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Hans Pietsch (Go-Spieler)

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Hans Reinhard Pietsch (* 27. September 1968 in Bremen; † 16. Januar 2003 in Amatitlán, Guatemala) war der beste zeitgenössische deutsche Go-Spieler.

Nach seinem Zivildienst studierte Hans Pietsch Wirtschaftssinologie. Bereits seit seinem 10. Lebensjahr spielte er Go. Bei einem Turnier lernte er die japanische Go-Spielerin Chizu Kobayashi kennen, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, Go im westlichen Teil der Welt bekannter zu machen. Sie lud ihn ein, zum Go-Studium nach Japan zu kommen.<ref>BLZ: Go ist nicht einfach ein Spiel, es ist eine uralte asiatische Kulturtechnik. Doch es droht eine Beschäftigung der alten Männer zu werden: Das Gleichgewicht der Kräfte. 31. März 2000, abgerufen am 25. Mai 2026.</ref>

1988 wurde Pietsch Deutscher Meister im Go. Pietsch brach sein Studium ab und ging 1990 nach Japan. Er wurde der einzige deutsche Profi-Spieler des japanischen Berufsgoverbandes Nihon Ki-in. Er errang den 4. Dan-Titel.

Am 16. Januar 2003 wurde Hans Pietsch in Guatemala bei einem bewaffneten Raubüberfall ermordet. Er befand sich auf einer Promotion-Tour durch Kuba, Guatemala und Mexiko, um dort das Go-Spiel bekannter zu machen.

Der Nihon Ki-in verlieh Pietsch postum den 6. Dan-Titel. Der Verein Go 4 School veranstaltet jährlich eine Hans-Pietsch-Memorial-Meisterschaft, die dem Andenken an Pietsch gewidmet ist.<ref>Deutsche Schul-Go-Meisterschaft - 20. Hans Pietsch Memorial. In: Deutscher Go-Bund e. V. Abgerufen am 25. Mai 2026.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />