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Hans Wallson

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Geburtsdatum 20. September 1966
Geburtsort Kiruna, Schweden
Größe 180 cm
Gewicht 82 kg

Position Linker Flügel
Schusshand Links

Karrierestationen

1983–1986 IFK Kiruna
1986–1988 Kiruna HC
1988–1995 Team Kiruna
1995–1997 Bodens IK
1997–1998 Kalix HF
1998–2001 Team Kiruna
2001–2002 Lenhovda IF
2002–2005 Team Kiruna

Hans Wallson (* 20. September 1966 in Kiruna) ist ein schwedischer Eishockeytrainer und ehemaliger -spieler. Bis Ende Dezember 2017 war er Cheftrainer der ZSC Lions in der National League A (NLA).

Karriere[Bearbeiten]

Wallson verbrachte den Großteil seiner Spielerlaufbahn in seiner Heimatstadt Kiruna. Zwei Jahre spielte er für Kiruna IF (später Team Kiruna) in der zweithöchsten schwedischen Spielklasse Allsvenskan, ansonsten in der dritten Liga oder darunter. Noch während seiner Spielerkarriere, die 2005 endete, übernahm er in Kiruna Traineraufgaben.<ref>Jag växte upp med det sovjetiska spelet. In: Aftonbladet. Abgerufen am 9. April 2016.</ref>

Beim Skellefteå AIK war er ab 2009 als Trainer in der Nachwuchsabteilung angestellt und war bereits als künftiger Cheftrainer der Männermannschaft des Vereins in der ersten schwedischen Liga SHL vorgesehen. Als Skellefteå im Februar 2013 kurz vor den Playoffs Cheftrainer Anders Forsberg entließ, da bekannt wurde, dass dieser nach der laufenden Saison zum Ligakonkurrenten Modo wechseln würde, übernahm Wallson, der zu dem Zeitpunkt die U20 des Klubs trainierte, die Führung der Mannschaft gemeinsam mit den Assistenztrainern Stefan Klockare und Bert Robertsson.<ref>Forsberg sparkas av Skellefteå. In: Aftonbladet. Abgerufen am 9. April 2016.</ref> Skellefteå war zu diesem Zeitpunkt Tabellenführer. Unter Wallsons Leitung beendete die Mannschaft die Punktrunde als Erster und wurde in den folgenden Playoffs zum ersten Mal seit 1977/78 schwedischer Meister.<ref>Historik/meriter. In: Skellefteå AIK. Abgerufen am 9. April 2016.</ref>

In der Folgesaison 2013/14 führte Wallson Skellefteå erneut zum Meistertitel und wurde von der Vereinigung der schwedischen Eishockeyberichterstatter zum besten Trainer der Saison gekürt.<ref>Hans Wallson, Skellefteå AIK, årets coach 2013/2014 – Hockeyjournalisterna. In: old.swehockey.se. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. April 2016; abgerufen am 9. April 2016.</ref>

Zum dritten Mal in Folge beendete Skellefteå in der Saison 2014/15 die SHL-Punktrunde als Tabellenführer. Unter Wallsons Führung erreichte man in den Playoffs als Titelverteidiger erneut das Finale, unterlag dort aber dem Växjö Lakers HC. Wallson wurde als SHL-Trainer des Jahres ausgezeichnet.<ref>Årets tränare 2015 – Hans Wallson. In: SHL.se. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 10. April 2016; abgerufen am 9. April 2016.</ref> In der Champions Hockey League schied seine Mannschaft im Halbfinale aus.

In der Saison 2015/16 lenkte Wallson Skellefteå ins Viertelfinale der Champions Hockey League, wo man dem HC Davos unterlag,<ref>Starker HCD eliminiert Skelleftea. In: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF). Abgerufen am 9. April 2016.</ref> und abermals als Tabellenerster in die SHL-Playoffs. Man stieß erneut in die Finalserie vor, musste sich dort aber Frölunda HC geschlagen geben.<ref>Johan Esk: Kan vara början på en ny storhetstid för Frölunda. In: DN.se. 24. April 2016, abgerufen am 27. April 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im April 2016 unterschrieb Wallson einen Zweijahresvertrag bei den ZSC Lions aus der Schweizer National League A (NLA) und brachte seinen Assistenten Lars Johansson mit, mit dem er bereits bei Skellefteå zusammengearbeitet hatte.<ref>Wallson / Johansson: Schwedische Trainer für die... In: ZSC Lions. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2016; abgerufen am 27. April 2016.</ref> In der Saison 2016/17 wurde Zürich unter Wallsons Leitung Zweiter der Punktrunde und schied im Viertelfinal der Meisterrunde aus. Ende Dezember 2017 wurde er beim ZSC entlassen, der Klub begründete den Schritt mit dem Ausbleiben des sportlichen Erfolgs und der fehlenden Entwicklung der Mannschaft.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie (Memento vom 29. Dezember 2017 im Internet Archive)</ref> Zum Zeitpunkt der Trennung lagen die Zürcher auf dem siebten Rang der National League.<ref>Wallson muss die ZSC Lions verlassen – Kossmann übernimmt. In: nzz.ch. 29. Dezember 2017, abgerufen am 30. Januar 2024.</ref>

Ab der Saison 2020/21 betreute Wallson in seinem Heimatland den Zweitligisten IF Björklöven. Er verließ den Verein im Februar 2022, als er und seine Familie sich im Internet persönlicher Angriffe ausgesetzt sahen.<ref>Hans Wallson lämnar Björklöven. In: IF Björklöven. Abgerufen am 25. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Wallson wurde im November 2022 Assistenztrainer von Sparta Prag in Tschechien.<ref>Här är Hans Wallsons nya tränarjobb. In: hockeysverige.se. 16. November 2022, abgerufen am 25. Mai 2023.</ref> Im Oktober 2023 trat er das Amt des Assistenztrainers beim norwegischen Verein Nidaros an und wurde damit Mitarbeiter seines dort als Cheftrainer angestellten Sohnes Victor.<ref>Merittert trener blir assistenttrener til sin egen sønn i Nidaros. In: Hockey4you.no. 17. Oktober 2023, abgerufen am 31. Januar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Erfolge und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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