Zum Inhalt springen

Hansfritz Werner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Hansfritz Werner (* 8. Oktober 1894 in Norden in Ostfriesland; † 29. Oktober 1959 in Dresden) war ein deutscher Zeichner und Bildhauer.

Datei:Rotes Rathaus Berlin Relief Christianisierung.jpg
Rote Rathaus in Berlin-Mitte, Fassade Gustav-Böß-Straße. Ausschnitt aus dem Terrakotta-Relief zur Berliner Stadtgeschichte, Thema hier: Christianisierung der Slawen.

Leben[Bearbeiten]

Zunächst studierte Werner an der Dresdner Kunstgewerbeschule und später an der Dresdner Kunstakademie. Er war Meisterschüler bei Professor Georg Wrba und in dessen Meisteratelier beschäftigt<ref>Archiv der Hochschule für Bildende Künste Dresden.</ref>. Neben seinen Plastiken fertigte er auch für die Meißner Porzellanmanufaktur Vorlagen und Modelle an.

Werner war 1933 in Bautzen an der letzten Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft der Lausitzer Bildenden Künstler vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten mit zwei Arbeiten vertreten.<ref>Katalog der 5. Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft der Lausitzer Bil-denden Künstler</ref>

In der Zeit des Nationalsozialismus war Werner Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste. Für diese Zeit ist seine Teilnahme an sechs großen Ausstellungen sicher belegt, darunter 1944 die Große Deutsche Kunstausstellung in München mit einer Porträtbüste von Kurt Arnold Findeisen. Außerdem hatte er 1937 im Freiberger Kunstverein eine Einzelausstellung mit Siegfried Donndorf.<ref>Martin Papenbrock, Gabriele Saure (Hrsg.): Kunst des frühen 20. Jahrhunderts in deutschen Ausstellungen. Teil 1. Ausstellungen deutsche Gegenwartskunst in der NS-Zeit. VDG, Weimar, 2000</ref>

Zeichnungen Werners befinden sich im Stadtmuseum Bautzen. Werner wurde in Dresden auf dem Inneren Neustädter Friedhof beigesetzt.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Dreßler, Kunsthandbuch, 1930/11.
  • Oberlausitzer Heimatzeitung, 2 (1921), S. 308; 3 (1922), S. 264.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein