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Haus Almerfeld

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Datei:Haus Almerfeld Gesamtansicht.JPG
Haus Almerfeld

Das Haus Almerfeld befindet sich in der Stadt Brilon zwischen den Ortsteilen Radlinghausen, Nehden und Alme. Es ist vom Landschaftsschutzgebiet Almerfeld umgeben.

Geschichte[Bearbeiten]

Das langgestreckte einstöckige Herrenhaus mit Staffelgiebeln, Mittelrisalit und wappengeschmücktem Barockportal<ref>Georg Dehio (Begründer): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Nordrhein-Westfalen. Band 2: Dorothea Kluge, Wilfried Hansmann: Westfalen. Neubearbeitung. Deutscher Kunstverlag, München u. a. 1969, S. 7.</ref> wurde im Jahre 1738 nach Plänen des aus Erwitte stammenden Baumeisters Michael Spanner erbaut, der auch das Kloster Grafschaft, das Abteigebäude in Kloster Liesborn und das Alte Rathaus in Rüthen errichtete.

Nach einer Nutzung als landwirtschaftlicher Betrieb gab es später verschiedene Nutzungen. So lebten Mitte des 19. Jahrhunderts zeitweise Mönche des Franziskanerordens in Haus Almerfeld. In den letzten Jahrzehnten gab es Nutzungen bzw. Teilnutzungen als Werkstatt und Café.<ref name="G" /> 2016 bis 2026 lebte und arbeitete der Künstler Lutz Bernsau dort.<ref>Warum sich der Besuch auf Gut Almerfeld jetzt doppelt lohnt. wp.de, 11. Juli 2020, abgerufen am 27. August 2026.</ref>

Besitzer war bis 2026 Graf Wilhelm von Spee.

Im April 2026 stand Haus Almerfeld mit rund 15.000 Quadratmeter Land für rund eine Million Euro zum Verkauf.<ref name="G">Aus dem Jahr 1738: Historisches Gut im Sauerland steht zum Verkauf. wa.de, 14. April 2026, abgerufen am 27. August 2026.</ref>

Architektur[Bearbeiten]

Datei:Haus Almerfeld Haupthaus.JPG
Vorderansicht

Das einstöckige Bruchsteinhaus steht auf einem hohen Kellergeschoss. Der Grundriss ist klar aufgeteilt. Ein dreiachsiger Mittelrisalit mit überreichem Sandsteinportal gliedert die Fassade. Zwei Löwen halten eine Kartusche mit dem Doppelwappen der Familie Meschede-Bruch. In dem aus Sandsteinquadern bestehenden Dreiecksgiebel befindet sich ein Rundfenster. Zum Portal führt eine Freitreppe mit einem geräumigen Podest, unter dem der Kellereingang ist. Eine große Zisterne zum Auffangen von Regenwasser findet sich im Keller. Das ursprünglich vorhandene Dachgesims aus Holz wurde bei einer Dacherneuerung entfernt. Östlich und westlich vom Wohnhaus stehen Kuh- und Pferdestall. Am Pferdestall wurde ein Sandstein mit dem Wappen der Familie und der Jahreszahl 1746 angebracht.<ref>Albert Ludorff: Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Band 45: Paul Michels, Nikolaus Rodenkirchen: Kreis Brilon. Aschendorff, Münster 1952, S. 47–48.</ref>

Bildergalerie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Albert Ludorff: Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen. Band 45: Paul Michels, Nikolaus Rodenkirchen: Kreis Brilon. Aschendorff, Münster 1952
  • Ferdy Fischer: Burgen, die von Bergen blicken – Schlösser, die in Tälern träumen. Burgen, Schlösser und Herrensitze im Sauerland, Siegerland, Wittgensteiner Land – ihre Geschichte und ihre Gegenwart, ihre Sagen, ihre Lage, ihre Baumeister und Besitzer. Fotos von Toni Anneser. Aschendorff, Münster 1986, ISBN 3-402-06045-0.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Haus Almerfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Koordinaten: 51° 26′ 38,5″ N, 8° 40′ 11,2″ O

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