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Hazel Brugger

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Hazel Brugger (2015)

Hazel Brugger (* 9. Dezember 1993 in San Diego, Kalifornien als Allison Hazel Brugger,<ref>Handelsregisterneueintragung HRB 100816 der Viel Spaß GmbH beim Amtsgericht Köln vom 17. Februar 2020, abgerufen am 19. Februar 2020 (Archiv).</ref> bürgerlich Hazel Allison Spitzer<ref>Handelsregister, Viel Spaß GmbH, Amtsgericht Darmstadt HRB 107483, Beschluss vom 31. Oktober 2024, UVZNr. 1700 / 2024W</ref>) ist eine schweizerisch-deutsch-US-amerikanische Stand-up-Comedian, Kabarettistin, Moderatorin, Bloggerin, Autorin und Slam-Poetin.

Leben[Bearbeiten]

Datei:2018 Hazel Brugger - by 2eight - DSC0725.jpg
Hazel Brugger (2018)

Hazel Bruggers Vater ist der Schweizer Neuropsychologe Peter Brugger,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.«Versuchen Sie mal, sich selbst zu kitzeln» (Memento vom 22. November 2015 im Internet Archive), Artikel der TagesWoche vom 22. Mai 2014</ref> ihre Mutter ist Englischlehrerin und stammt aus Köln.<ref>Beat Grossrieder: Hazel Brugger ist unser fieses Alter Ego. Als Slam-Poetin macht sie alles und jeden nieder, und gerade darum lieben wir sie. In: NZZ, 22. Oktober 2016</ref> Durch ihre Geburt in den USA besitzt sie neben dem Schweizer Bürgerrecht und der deutschen Staatsangehörigkeit<ref>Hazel Brugger, Thomas Spitzer: Vertrag(t) euch. In: spotify.com. 1. März 2021, abgerufen am 1. März 2021 (Minute 16:03).</ref> auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

Brugger wuchs in Dielsdorf in der Nähe von Zürich auf; sie hat zwei ältere Brüder. Nach der Matura an der Kantonsschule Zürcher Unterland in Bülach begann sie ein Studium der Philosophie und Literatur an der Universität Zürich, das sie abbrach.<ref name="Graber">Michael Graber: Hazel Brugger: «Mit Humor macht man sich verletzlicher». In: Luzerner Zeitung. 3. Februar 2019, abgerufen am 24. April 2019.</ref> Mit 17 Jahren begann sie ihre Laufbahn auf einer Poetry-Slam-Bühne in Winterthur.

Brugger ist seit 2014 mit Thomas Spitzer, der auch ihr Geschäftspartner ist, zusammen und seit 2020 mit ihm verheiratet.<ref>Fans zahlen 11’000 Euro pro Monat – Hazel Brugger machts jetzt nicht mehr gratis. In: tagesanzeiger.ch. Abgerufen am 10. Dezember 2020.</ref><ref>Maximilian Senff: Hazel Brugger und Thomas Spitzer im Interview über die Coronakrise. In: Der Spiegel. Abgerufen am 9. Dezember 2020.</ref><ref>Hazel Brugger, Thomas Spitzer: Realtalk über Babynamen, Geschlecht und Weihnachten. In: youtube.com. 6. Dezember 2020, abgerufen am 10. Dezember 2020.</ref> Beide betreiben seit Anfang 2020 die Produktionsgesellschaft Viel Spaß GmbH.<ref>northdata.de</ref> In der Spotify-Show Nur verheiratet sprachen sie seit Anfang 2021 über ihre Beziehung.<ref>Tom Sprenger: “Nur verheiratet”: Neuer Spotify-Podcast mit Hazel Brugger und Thomas Spitzer. In: radiowoche.de. 19. Februar 2021, abgerufen am 22. Februar 2021.</ref> Im März 2021 kam ihre erste gemeinsame Tochter auf die Welt,<ref>Hazel Bruggers Baby ist da. In: 20 Minuten, 13. April 2021.</ref><ref>Babys erster Urlaub. Abgerufen am 13. Juni 2021.</ref> im Februar 2024 wurde die Geburt der zweiten Tochter bekanntgegeben.<ref>Frohe Nachrichten – Hazel Brugger ist zum zweiten Mal Mutter geworden. In: srf.ch. 19. Februar 2024, abgerufen am 19. Februar 2024.</ref> Nach der Absetzung der Podcastreihe Nur verheiratet im Dezember 2022 durch Spotify<ref>Yannick Stay: Hazel Brugger: Podcast «Nur verheiratet» wird abgesetzt. In: nau.ch. Abgerufen am 30. März 2023.</ref> startete im März 2023 der neue gemeinsame Podcast Hazel Thomas Hörerlebnis bei Joyn.<ref>Hazel Thomas Hörerlebnis. In: prosieben.de. 29. März 2023, abgerufen am 30. März 2023.</ref> Nach acht Jahren in Köln zog das Paar im April 2024 in ein kleines Dorf bei Groß-Umstadt in Südhessen.<ref>Comedy-Star Hazel Brugger über Groß-Umstadt und Aschaffenburg, das Leben nach dem ESC und den Tierpark um die Ecke. In: main-echo.de. 4. September 2026, abgerufen am 6. September 2026 (paywall).</ref><ref>Julian Moering: Sorgt Hazel Brugger beim TSV Klein-Umstadt für ein Fußballwunder? In: hessenschau.de. 23. November 2025, abgerufen am 6. September 2026 (deutsch).</ref> Aus der Region stammt der Vater von Spitzer.<ref>Frank Lorentz: Hazel Brugger: Wie der Hausbau für die Comedian zum Debakel wurde - WELT. In: welt.de. 9. September 2024, abgerufen am 22. September 2026.</ref>

Im November 2021 erklärten Brugger und Spitzer, sie würden vorübergehend privat keine Menschen mehr treffen wollen, die nicht gegen COVID-19 geimpft seien. Infolgedessen erhielten die beiden Morddrohungen.<ref>Nach Kritik an Ungeimpften: Hazel Brugger und ihr Ehemann erhalten Morddrohungen. Redaktionsnetzwerk Deutschland, 16. November 2021, abgerufen am 17. Februar 2025.</ref>

Karriere[Bearbeiten]

Brugger schrieb von 2014 bis 2017 eine zweiwöchentliche Kolumne für Das Magazin<ref>Hazel Brugger auf der Website von Das Magazin, abgerufen am 24. April 2019 (Archiv).</ref> und war von 2013 bis 2014 Kolumnistin für Hochparterre<ref>Out und Erbaut, Kolumne von Hazel Brugger in der Zeitschrift Hochparterre, abgerufen am 22. November 2015</ref> und ebenfalls für die TagesWoche.<ref>Hazel Brugger auf der Website der TagesWoche, abgerufen am 24. April 2019.</ref> Sie moderierte 2015 alle zwei Monate den Live-Talk Hazel Brugger Show and Tell im Zürcher Theater Neumarkt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Hazel Brugger Show and Tell (Memento vom 15. April 2017 im Internet Archive), Theater Neumarkt, abgerufen am 22. November 2015</ref> Im Oktober 2013 gewann Brugger den Schweizer Meistertitel bei den vierten Poetry-Slam-Meisterschaften.<ref>The Flying Stoll und eine unschlagbare Brugger, Saiten – Ostschweizer Kulturmagazin, 20. Oktober 2013</ref> Im November 2015 startete sie ihr erstes Bühnenprogramm Hazel Brugger passiert.<ref name="zas_2015_11_22">Julia Stephan: «Ich habe eine kindliche Seite», Interview in der Zentralschweiz am Sonntag vom 22. November 2015</ref>

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Hazel Brugger (2025)

Zwischen 2016 und 2020 war sie in der heute-show des ZDF als Aussenreporterin tätig.<ref>IMDb-Eintrag der Heute Show, abgerufen am 12. April 2016</ref> Im April 2016 trat sie erstmals als Gast-Kabarettistin in der ZDF-Satiresendung Die Anstalt auf.<ref>Kabarett News 04/2016: Die Gäste der ZDF Satiresendung «Die Anstalt» vom 26.04. In: kabarett-news.de. Abgerufen am 20. April 2016.</ref> 2017 gewann sie als bisher jüngste Preisträgerin den Kabarett-Preis Salzburger Stier für die Schweiz. Seit 2019 produziert und moderiert Brugger zusammen mit Thomas Spitzer die YouTube-Serie Deutschland Was Geht, in welcher skurrile oder besondere Orte und Ereignisse in Deutschland vorgestellt werden. Dabei treten auch andere Comedians mit auf, z. B. Lutz van der Horst oder Nico Semsrott.<ref>Youtube Kanal Hazel & Thomas. Abgerufen am 19. Februar 2020.</ref> 2020 wurde die Serie als Europa Was Geht fortgeführt, in der europäische Metropolen und ihre Eigenheiten präsentiert wurden. Einige größere Drehs für diese Reihe – zum Beispiel in Liverpool und Straßburg – mussten wegen der Pandemie kurzfristig abgesagt werden.

Ab Februar 2019 präsentierte sie bei Bühnenauftritten ihr zweites Soloprogramm Tropical,<ref name="Graber" /> bevor geplante Termine aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt werden mussten. Ab Dezember 2020 war eine Aufzeichnung des Programms als Special auf Netflix abrufbar.<ref>kulturnews.de: Hazel Brugger ist jetzt bei Netflix, 2. Dezember 2020, abgerufen am 19. Dezember 2020.</ref> Ende Februar 2020 moderierte Brugger die Swiss Music Awards in Luzern.<ref>Hazel Brugger moderiert die «Swiss Music Awards». In: SRF.ch, 8. Januar 2020.</ref> Im September 2020 wurde sie für den Deutschen Comedypreis 2020 in der Kategorie Beste Komikerin nominiert, den sie am 2. Oktober desselben Jahres gewann.<ref>wunschliste.de</ref>

Im April 2021 gewann Brugger beim Wettbewerb Die Goldenen Blogger 2021 den ersten Preis in der Kategorie Beste Comedy. Ab Juli 2021 präsentierte sie ihr drittes Bühnenprogramm Kennen Sie diese Frau? Im September 2023 moderierte sie eine Sendung von MaiThink X – Die Show.<ref>MAITHINK X – Elternzeitvertretung mit Hazel Brugger. ZDF, 17. September 2023, abgerufen am 5. Januar 2024.</ref> Im November 2023 war sie bei Wetten, dass..? Moderatorin der Schweizer Außenwette.<ref>Hazel Brugger moderiert bei letzter «Wetten, dass..?»-Sendung. In: SRF. 8. November 2023, abgerufen am 5. Januar 2024.</ref> Im Januar 2024 strahlte der TV-Kultursender 3sat eine einstündige Aufzeichnung ihres Bühnenprogramms Kennen Sie diese Frau? aus. Das Comedy-Special wurde in Verbindung mit einem halbstündigen Making-of-Video zusätzlich auf YouTube veröffentlicht.<ref>Hazel Bruggers Comedy-Special «Kennen Sie diese Frau?» Programmhinweis des TV-Senders 3sat; abgerufen am 31. März 2024.</ref><ref>Making Of: Hazels Comedy-Programm. Youtube-Kanal Hazel und Thomas; abgerufen am 31. März 2024.</ref>

Im Mai 2025 moderierte Brugger den Eurovision Song Contest in Basel. Die Moderation der beiden Halbfinale übernahm sie gemeinsam mit Sandra Studer. Im Finale wurden die beiden durch Michelle Hunziker unterstützt.<ref>Brugger, Hunziker und Studer – Drei Engel für den ESC. In: n-tv.de. 20. Januar 2025, abgerufen am 21. Januar 2025.</ref><ref>Meet your hosts for Basel 2025. In: Eurovision Song Contest. 20. Januar 2025, abgerufen am 20. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Ihr dortiger Auftritt bescherte Brugger internationale Bekanntheit; so plant sie in Lund in Schweden ihre erste internationale Show.<ref>Der Deutsche Comedypreis 2020: Nominierungen stehen fest</ref> Ende 2025 kündigte Brugger ihr fünftes Bühnenprogramm Good Evening Europe an. Die Tour soll rund 60 Shows umfassen und bis Frühjahr 2027 durch Deutschland, Österreich und die Schweiz führen.

Auftritte[Bearbeiten]

Live-Programme[Bearbeiten]

  • 2015: Hazel Brugger passiert
  • 2018: Tropical
  • 2021: Kennen Sie diese Frau?
  • 2024: Immer noch wach
  • 2026: Good Evening Europe

Bücher[Bearbeiten]

  • Ich bin so hübsch. Kein & Aber, Zürich 2016, ISBN 978-3-0369-5936-8.
  • Hazel Brugger (Autorin), Thomas Spitzer (Autor), Jannes Weber (Illustrator): Deutschland Was Geht – Das Wimmelbuch. Kinderbuch, Diogenes, Zürich 2021, ISBN 978-3-257-01294-1.

Hörbücher[Bearbeiten]

Filme[Bearbeiten]

  • 2020: Hazel Brugger: Tropical, Netflix Stand-Up-Special, 58 Min.<ref>Vorlage:Netflix</ref>
  • 2024: Kennen Sie diese Frau?

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Hazel Brugger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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1956: Lohengrin Filipello | 1957: Anaid Iplicjian | 1958: Hannie Lips | 1959: Jacqueline Joubert | 1960: Katie Boyle | 1961: Jacqueline Joubert | 1962: Mireille Delannoy | 1963: Katie Boyle | 1964: Lotte Wæver | 1965: Renata Mauro | 1966: Josiane Shen | 1967: Erica Vaal | 1968: Katie Boyle | 1969: Laurita Valenzuela | 1970: Willy Dobbe | 1971: Bernadette Ní Ghallchóir | 1972: Moira Shearer | 1973: Helga Guitton | 1974: Katie Boyle | 1975: Karin Falck | 1976: Corry Brokken | 1977: Angela Rippon | 1978: Denise Fabre & Léon Zitrone | 1979: Jardena Arasi & Daniel Pe’er | 1980: Marlous Fluitsma | 1981: Doireann Ní Bhriain | 1982: Jan Leeming | 1983: Marlène Charell | 1984: Désirée Nosbusch | 1985: Lill Lindfors | 1986: Åse Kleveland | 1987: Viktor Lazlo | 1988: Michelle Rocca & Pat Kenny | 1989: Lolita Morena & Jacques Deschenaux | 1990: Helga Vlahović & Oliver Mlakar | 1991: Gigliola Cinquetti & Toto Cutugno | 1992: Lydia Capolicchio & Harald Treutiger | 1993: Fionnuala Sweeney | 1994: Cynthia Ní Mhurchú & Gerry Ryan | 1995: Mary Kennedy | 1996: Ingvild Bryn & Morten Harket | 1997: Carrie Crowley & Ronan Keating | 1998: Ulrika Jonsson & Terry Wogan | 1999: Dafna Dekel, Sigal Shachmon & Yigal Ravid | 2000: Kattis Ahlström & Anders Lundin | 2001: Natasja Crone & Søren Pilmark | 2002: Annely Peebo & Marko Matvere | 2003: Marie N & Renārs Kaupers | 2004: Meltem Cumbul & Korhan Abay | 2005: Marija Jefrossynina & Pawlo Schylko | 2006: Maria Menounos & Sakis Rouvas | 2007: Jaana Pelkonen, Mikko Leppilampi & Krisse Salminen (Greenroom) | 2008: Jovana Janković & Željko Joksimović | 2009: Alsou & Ivan Urgant (Finale); Natalja Wodjanowa & Andrei Malachow (Semifinale) | 2010: Nadia Hasnaoui, Erik Solbakken & Haddy N’jie | 2011: Anke Engelke, Stefan Raab & Judith Rakers | 2012: Eldar Qasımov, Leyla Əliyeva & Nərgiz Birk-Petersen | 2013: Petra Mede & Eric Saade (Greenroom im Finale) | 2014: Lise Rønne, Nikolaj Koppel & Pilou Asbæk | 2015: Alice Tumler, Arabella Kiesbauer, Mirjam Weichselbraun & Conchita Wurst (Greenroom) | 2016: Petra Mede & Måns Zelmerlöw | 2017: Wolodymyr Ostaptschuk, Oleksandr Skitschko & Timur Miroschnytschenko | 2018: Filomena Cautela, Sílvia Alberto, Daniela Ruah & Catarina Furtado | 2019: Bar Refaeli, Erez Tal, Assi Azar & Lucy Ayoub | 2020: Chantal Janzen, Jan Smit & Edsilia Rombley | 2021: Chantal Janzen, Edsilia Rombley, Jan Smit & Nikkie de Jager | 2022: Mika, Laura Pausini & Alessandro Cattelan | 2023: Julija Sanina, Alesha Dixon, Hannah Waddingham & Graham Norton (Finale) | 2024: Petra Mede & Malin Åkerman | 2025: Hazel Brugger, Michelle Hunziker (Finale) & Sandra Studer | 2026: Victoria Swarovski & Michael Ostrowski

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