Hedwig Bilgram
Hedwig Bilgram (* 31. März 1933 in Memmingen) ist eine deutsche Organistin und Cembalistin. Sie war an der Hochschule für Musik und Theater München Professorin für Orgel und Cembalo.
Leben[Bearbeiten]
Hedwig Bilgram erhielt früh Musikunterricht von Thilde Kraushaar. Sie besuchte in Memmingen die sechsklassige Oberschule für Mädchen (heute Vöhlin-Gymnasium), ihr Abitur legte sie am Bernhard-Strigel-Gymnasium ab. Danach studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater München Klavier und Orgel, unter anderem bei Karl Richter. Im Fach Orgel erhielt sie 1956 den ersten Preis beim Wettbewerb der deutschen Hochschulen, 1959 folgte der erste Preis für Orgel beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD.<ref name="operamusica">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Kurzbiografie operamusica.com ( vom 20. September 2019 im Internet Archive)</ref>
Hedwig Bilgram spielte bei vielen Konzerten mit namhaften Dirigenten, wie Leonard Bernstein, Herbert von Karajan, Diethard Hellmann oder Rudolf Kempe. 1971 übernahm sie die Uraufführung von Harald Genzmers Konzert für Orgel und Orchester.<ref name="operamusica"/>
Bei vielen Aufführungen und Schallplatteneinspielungen ihres einstigen Lehrers Karl Richter spielte sie die Orgel sowie das Cembalo. Hedwig Bilgrams Continuo-Stil knüpfte unmittelbar an Richters Verständnis an, der den Basso continuo als Grundlage der barocken Komposition betrachtete. Diese Praxis entspricht nach neuestem Forschungsstand den tatsächlichen historischen Gegebenheiten stärker als ein lediglich akkordisch ausgesetzter und kaum vernehmbarer Klangschleier der Generalbassinstrumente.
Von 1961 bis 1998 unterrichtete sie an der Hochschule für Musik und Theater in München im Fach Orgel, ab 1964 auch Cembalo als ordentliche Professorin.<ref>Bachchor Coburg: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Bach-Trompeten-Gala ( des Vorlage:IconExternal vom 29. Januar 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 29. Januar 2015.</ref> Hedwig Bilgram nahm zahlreiche Schallplatten- und CD-Einspielungen vor. Inzwischen wandte sich die Künstlerin vermehrt dem Hammerflügel zu und nahm eine CD auf, die beim Label Cavalli Records erschienen ist. Besonders bekannt sind ihre Konzertreihen mit dem Trompeter Maurice André.<ref>memmingen.de: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Hedwig Bilgram feiert 80. Geburtstag ( des Vorlage:IconExternal vom 29. Januar 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., abgerufen am 29. Januar 2015.</ref>
Schüler (Auswahl)[Bearbeiten]
- Rolf Basten
- Susanne Doll, Titularorganistin an St. Leonhard und St. Paulus zu Basel
- Michael Eberth, Cembalist und Musikpädagoge
- Volkher Häusler, Dirigent und Kirchenmusiker
- Michael Lochner, Landeskirchenmusikdirektor
- Lionel Party, Cembalist und Musikpädagoge
- Miklós Spányi, Tasteninstrumentler
- Josef Still, Organist
Literatur[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- Werke von und über Hedwig Bilgram im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Vorlage:IMDb/1
- Hedwig Bilgram bei Discogs
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bilgram, Hedwig |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Hochschullehrerin, Organistin und Cembalistin |
| GEBURTSDATUM | 31. März 1933 |
| GEBURTSORT | Memmingen |
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- Klassischer Organist
- Cembalist
- Hochschullehrer (Hochschule für Musik und Theater München)
- Person (Memmingen)
- Deutscher
- Geboren 1933
- Frau