Hedwigiales
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| Datei:Hedwigia ciliata (e, 145257-481420) 3454.JPG | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Hedwigiales | ||||||||||||
| Ochyra |
Die Hedwigiales sind eine Ordnung der Laubmoose. Sie ist benannt nach dem deutschen Arzt und Botaniker Johannes Hedwig (1730–1799), dem Begründer der modernen Bryologie.<ref name="Burkhardt2022" />
Merkmale[Bearbeiten]
Es sind mittelgroße bis große, akrokarpe oder seltener kladokarpe Moose mit unregelmäßig verzweigten Stämmchen. Ein Zentralstrang im Stämmchenquerschnitt fehlt. Pseudoparaphyllien sind gewöhnlich vorhanden. Den Blättern fehlt meist eine Blattrippe. Die Sporenkapsel kann in die Hüllblätter eingesenkt oder aus diesen emporgehoben sein. Peristom und Annulus (Zellring zur Ablösung des Kapseldeckels) fehlen meist. Die Kalyptra ist kappenförmig, kahl und glatt.<ref>Wolfgang Frey, Michael Stech, Eberhard Fischer: Bryophytes and Seedless Vascular Plants (= Syllabus of Plant Families. 3). 13th edition. Borntraeger, Berlin u. a. 2009, ISBN 978-3-443-01063-8, S. 186.</ref>
Systematik[Bearbeiten]
In die Hedwigiales werden drei Familien gestellt<ref>Wolfgang Frey, Michael Stech, Eberhard Fischer: Bryophytes and Seedless Vascular Plants (= Syllabus of Plant Families. 3). 13th edition. Borntraeger, Berlin u. a. 2009, ISBN 978-3-443-01063-8, S. 186 f.</ref>
- Bryowijkiaceae mit einer Gattung und zwei Arten, in Asien und Madagaskar
- Hedwigiaceae, vier Gattungen mit 28 Arten
- Rhacocarpaceae, zwei Gattungen mit neun Arten
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Burkhardt2022">Lotte Burkhardt 2022: Eine Enzyklopädie zu eponymischen Pflanzennamen: Von Menschen & ihren Pflanzen – Berlin: Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin. – doi:10.3372/epolist2022, Berlin 2022. </ref> </references>