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Heigelkopf

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Heigelkopf
Datei:Heiglkopf.JPG
Höhe 1218 m ü. NHN
Lage Bayern, Deutschland
Dominanz 0,65 km → Wackersberg
Schartenhöhe 48 m ↓ Sattel zwischen Wackersberg und Heigelkopf
Koordinaten 47° 43′ 39″ N, 11° 30′ 48″ OKoordinaten: 47° 43′ 39″ N, 11° 30′ 48″ O
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Heigelkopf (Bayern)
Heigelkopf (Bayern)

Der Heigelkopf oder Heiglkopf ist ein 1218 m ü. NHN<ref>Ansicht im BayernAtlas</ref> hoher Berg auf dem Gebiet der Gemeinde Wackersberg, südlich von Bad Tölz in Bayern. Von seinem Gipfel bietet sich eine Aussicht ins Tal der Isar. Er kann als Bergwanderung erreicht werden, z. B. von Wackersberg aus oder über den Blomberg.<ref>https://www.bergwelten.com/t/w/9561</ref>

Trivia[Bearbeiten]

Im März 2007 erlangte der Heigelkopf Bekanntheit auch außerhalb des deutschsprachigen Raums, da er in Google Earth neben seinem eigentlichen Namen als Hitler-Berg bezeichnet wurde. Nach Angaben von Heimatforschern wurde er tatsächlich im April 1934 durch einen Beschluss des Gemeinderats von Wackersberg Adolf Hitler gewidmet und in Hitler-Berg umbenannt. Bereits am 9. Juli 1933 war auf dem Gipfel ein von der Gemeinde Wackersberg aufgestelltes eisernes und beleuchtetes Hakenkreuz<ref>Das Hakenkreuz auf dem Heiglkopf (Bild) (aus: Christoph Schnitzer: Die NS-Zeit im Altlandkreis Bad Tölz. Bad Tölz 1995/2001).</ref> unter großer Beteiligung der Bevölkerung "eingeweiht" worden. Eine offenbar schon zu diesem Zeitpunkt beabsichtigte Umbenennung des Heigelkopfs unterblieb jedoch.<ref>Halbmonatsbericht des Regierungs-Präsidiums von Oberbayern (1. mit 15. Juli 1933). In: Halbmonats- und Monatsberichte des Regierungspräsidiums Oberbayern Januar 1933 - Dezember 1937. München 18. Juli 1933, S. 39 (archivportal-d.de [abgerufen am 29. September 2026] Archivsignatur BayHStA, StK 6670).</ref> Google Earth hatte den Namen wahrscheinlich aus den Karten des US-Geheimdienstes NGA übernommen.<ref>Netzeitung: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.„Hitler-Berg“ bei Google Earth entdeckt (Memento vom 1. Februar 2014 im Internet Archive), 7. März 2007.</ref> Auf historischen Karten im BayernAtlas ist der Name Hitler-B. von 1937 bis 1942 verzeichnet.<ref>Zeitreise im BayernAtlas</ref> Die Bezeichnung wurde nach Angaben von Google Earth bei einem „außerplanmäßigen Update“ endgültig entfernt.<ref>Tagesschau.de: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Der „Hitler-Berg“ ist weg. Google korrigiert Landkartenprogramm (Memento vom 31. Juli 2010 auf WebCite), 20. März 2007.</ref> Im Januar 2014 wurde darüber berichtet, dass Google Maps den Heiglkopf weiterhin findet, wenn der Suchbegriff Hitler-Berg eingegeben wird.<ref>n24.de: Gemeinde wehrt sich gegen „Hitler-Berg“, 22. Januar 2014.</ref> Entgegen Presseberichten<ref>Express.de: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Kein Hitler-Berg mehr bei Google (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.express.de 23. Januar 2014</ref> wurde diese Weiterleitung bisher nicht deaktiviert, der Berg ist in Google Maps immer noch als „Hitler-Berg“ zu finden.<ref>zuletzt getestet am 27. September 2026</ref> Die Volksmusik-Band Dreiviertelblut thematisiert Überlieferungen aus der Zeit des Dritten Reichs vom Heiglkopf in ihrem Debütalbum Lieder vom Unterholz.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Heigelkopf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />