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Heike Hagen

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Heike Hagen

Heike Hagen (* 1970 in Düsseldorf) ist eine deutsche Hörspiel- und Synchronsprecherin, Sängerin, Musikproduzentin und Videokünstlerin.<ref>5+1 Fragen an … Soundkünstlerin VELVE zur Langen Nacht der Museen. In: bauhaus stories. Abgerufen am 1. November 2022.</ref>

Leben[Bearbeiten]

Heike Hagen studierte Kommunikationswirtschaft an der Bayerischen Akademie der Werbung sowie Medienwissenschaften und Psychologie an der Universität Köln. Ihre schauspielerische Ausbildung erhielt sie an der Theaterakademie Köln und dem Camera Acting Centrum Köln.

Hagen ist seit 2004 Station Voice von WDR 5 und Off-Stimme in mehr als 60.000 Minuten TV-Dokumentation u. a. für die ARD, ARTE, das ZDF<ref>Heike Hagen: ZDF-Mediathek-Hinweise. 3. Januar 2018, abgerufen am 3. Januar 2018.</ref>, die ProSiebenSat1-Group, VOX und RTL. Sie leiht ihre Stimme Werbespots, Imagefilmen, Hörbüchern und Video-Games wie dem preisgekrönten Assassin’s Creed.<ref>Heike Hagen: Heike Hagen. Offizielle Website. Abgerufen am 23. Juni 2015.</ref> Heike Hagen ist Synchronstimme in mehreren US-Serien, Action- und Horrormovies und gab Siri in der ersten Generation die Stimme.<ref>Sven Stein: Diese Frau sprach die deutsche Siri. Bild, 14. Oktober 2013, abgerufen am 23. Juni 2015.</ref><ref>Anja Tiedge: Wer sich in eine Computerstimme verliebt, tut mir leid. In: Spiegel Online. 27. März 2014, abgerufen am 23. Juni 2015.</ref><ref>Vera Zischke: Siri – die Stimme aus dem iPhone. Westdeutsche Zeitung, 14. Oktober 2013, abgerufen am 26. Juni 2015.</ref><ref>Lena Verfürth: Small Talk mit Siri – und der Stimme dahinter. Osnabrücker Zeitung, 2. November 2013, abgerufen am 23. Juni 2015.</ref><ref>Alex Nieschwitz: Interview mit Heike Hagen. Abgerufen am 23. Juni 2015.</ref> In einem Porträt des Schweizer Fernsehens SRF wurde sie als „berühmteste Stimme im deutschsprachigen Raum“ bezeichnet.<ref>Heike Hagen: Die Stimme aus dem Handy. In: SRF-Mediathek. 14. Juli 2014, abgerufen am 23. Juni 2015.</ref>

Wirken[Bearbeiten]

Hagen ist ausgebildete Jazzsängerin. Unter dem Namen Velve veröffentlicht sie seit 2012 selbst komponierte und produzierte Werke. Sie ist als Filmmusik-Komponistin bei Bosworth Music GmbH unter Vertrag.<ref>Heike Hagen: Heike Hagen. Offizielle Website. Abgerufen am 7. September 2015.</ref><ref>Künstler-Eintrag. Bosworth Music, abgerufen am 13. Februar 2018.</ref>

Sie war als Gastsängerin unter anderem für die Labels EMI und Ladomat2000 tätig und arbeitete mit Golden Boy, Pole sowie Brandt, Brauer, Frick zusammen. 2012 erschien ihr erstes selbst komponiertes und produziertes Album Novelettes of Love, das in der Musikpresse positive Kritik erhielt.<ref>Ronald Klein: Velve in der Passionskirche. 8. November 2012, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 13. Februar 2018.@1@2Vorlage:Toter Link/www.tip-berlin.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Es folgten 2015 die Alben Gynoid, 2017 The Bodiless Series sowie 2020 X TO THE MILLION, das als audiovisuelles Gesamtkunstwerk konzipiert wurde.<ref>Velve: Offizielle Website der Künstlerin. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Dezember 2017; abgerufen am 13. Februar 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.velve.co.uk</ref><ref>5+1 Fragen an … Soundkünstlerin VELVE zur Langen Nacht der Museen. In: bauhaus stories. Abgerufen am 1. November 2022.</ref> Ihre Musik wurde 2017 für die Fashion Week Vienna lizenziert.<ref>Velve: Facebook-Seite der Künstlerin. Abgerufen am 13. Februar 2018.</ref> 2023 erschien ihr Album Analog, in welchem sie bewusst auf digitale Elemente verzichtet, um auf die Veränderung in sozialen Beziehungen und eine drohende Standardisierung in Kunst und Musik durch Künstliche Intelligenz aufmerksam zu machen.<ref>FAZE Redaktion: Velve – Analog (Velve Music). Faze Magazin, 5. Dezember 2023, abgerufen am 8. Dezember 2023.</ref><ref>Juan Ignacio R.Wilkinson: Velve explores social alienation on ‘ANALOG’. Electronic Groove, 4. Dezember 2023, abgerufen am 8. Dezember 2023.</ref><ref>Redaktion: ICONIC AND POLITICAL – VELVE’S NEW ALBUM ANALOG. Technomood, 4. Dezember 2023, abgerufen am 8. Dezember 2023.</ref><ref>Oliver: VELVE. Freshguide Berlin, 4. Dezember 2023, abgerufen am 2. Dezember 2023.</ref>

VELVE live beim Øyafestivalen in OSLO 2022

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Nominierungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 2021 L.A.-Music-Video-Award-Nominierungen für die Musikvideos Aurum und Abstinence<ref>5+1 Fragen an … Soundkünstlerin VELVE zur Langen Nacht der Museen. In: bauhaus stories. Abgerufen am 1. November 2022.</ref>
  • 2021 Toronto-International-Women-Filmfestival-Award-Nominierung für das Musikvideo Aurum<ref>5+1 Fragen an … Soundkünstlerin VELVE zur Langen Nacht der Museen. In: bauhaus stories. Abgerufen am 1. November 2022.</ref>
  • 2021 London International Music-Video-Award-Nominierungen für die Musikvideos Aurum und Abstinence
  • 2021 Tokyo-Lift-Off-Film-Festival-Award-Nominierung für das Musikvideo Aurum
  • 2021 Queens-Underground-International-Black-and-Brown-Film-Festival-Award-Nominierung für das Musikvideo Abstinence
  • 2021 New-Cinema-Lisbon-Monthly-Film-Festival-Award-Nominierung für das Musikvideo Abstinence

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 2012: Novelettes of Love
  • 2015: Gynoid
  • 2017: The Bodiless Series
  • 2020: X to the Million
  • 2023: Analog

EPs[Bearbeiten]

  • 2012: Novelettes of Love (The Remixes)

Singles[Bearbeiten]

  • 2012: Morninglight
  • 2019: Eminence
  • 2020: Away
  • 2020: Some will stay
  • 2020: Abstinence
  • 2021: Parasite
  • 2021: Aurum
  • 2021: Eternal
  • 2022: HOMEY

Musikvideos (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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