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Heike Munder

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Heike Munder (* 1969 in Stuttgart) ist eine deutsche Kuratorin, Autorin und ehemalige Museumsdirektorin.<ref>Heike Munder, Museumsdirektorin. In: KUNSTFORUM International, Bd. 240. 2016, abgerufen am 25. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit Oktober 2026 ist sie Rektorin der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich.<ref>Hochschulen: Zürich: Neue Rektorin an der F+F Schule für Kunst und Design. In: KUNSTFORUM International. 28. Mai 2026, abgerufen am 25. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie lebt und arbeitet in Zürich.

Wirken[Bearbeiten]

Munder studierte Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg. 1995 gründete sie dort gemeinsam mit Bernd Milla die Halle für Kunst e.V. in Lüneburg, die sie bis 2001 leitete.

Danach wechselte sie als Direktorin an das Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich.<ref>Nau.ch Regional vom 16. Januar 2023: Heike Munder verlässt das Migros Museum für Gegenwartskunst (SDA), abgerufen am 19. Januar 2023.</ref> Dort verantwortete sie Retrospektiven von Art & Language, Heidi Bucher, Teresa Burga, Marc Camille Chaimowicz, Dorothy Iannone, Yoko Ono, Stephen Willats, sowie Ausstellungen u. a. von Mark Leckey, Rachel Harrison (2007), Tadeusz Kantor (2008), Tatiana Trouvé (2009), Ragnar Kjartansson (2012), Geoffrey Farmer. Sie initiierte wichtige thematische Ausstellungen, The African Exile Museum mit afrikanischen Künstlerinnen und Künstlern, zu Feminismus, It’s Time for Action — There’s No Option<ref>It's Time For Action (There's No Option): About Feminism. Abgerufen am 9. Juli 2025.</ref> und Producing Futures<ref>Producing Futures—An Exhibition on Post-Cyber-Feminisms - Announcements. Abgerufen am 9. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> oder zu Ökologie, Potential Worlds. Munder ergänzte die Sammlung des Museums mit Werken u. a. von Pyllida Barlow, Maria Eichhorn, Gustav Metzger, Pipilotti Rist, Christoph Schlingensief oder Katharina Sieverding.<ref>Daniel Leutenegger: Heike Munder verlässt das Migros Museum für Gegenwartskunst in Zürich. Abgerufen am 9. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Laut Hedy Graber, Leiterin der Direktion Gesellschaft und Kultur der Migros-Gruppe, hat sie durch „eigenständige Ausstellungen, eine starke Kunstvermittlung und Projekte, welche die Beziehung von Kunst und Gesellschaft reflektierten (…) dem Museum ein einzigartiges Profil verleihen. Zudem habe sie den Ausbau der Kunstsammlung um relevante Werke äusserst erfolgreich vorangetrieben.“<ref>Medienmitteilung 16.01.2023. Migrosmuseum, 16. Januar 2023, abgerufen am 25. Mai 2023.</ref> 2023 verließ sie diese Position.

2024 kuratierte Munder gemeinsam mit Jarosław Suchan eine Retrospektive von Maria Pinińska-Bereś in der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig.<ref>Maria Pinińska-Bereś. Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig, abgerufen am 9. Juli 2025.</ref> Für die Kunstmesse Artissima in Turin co-kuratiert sie seit 2024 den Sektor Back to the Future mit Einzelausstellungen von Pionieren der zeitgenössischen Kunst wie Anette Barcelo und Marion Baruch.<ref>Artissima: THE CURATORIAL TEAM. In: Artissima.art. 26. Mai 2026, abgerufen am 25. August 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Neben ihrer kuratorischen Tätigkeit in Institutionen und freien Projekten nimmt Heike Munder regelmäßig Lehraufträge wahr, z. B. war sie an der Universität Lüneburg, dem Goldsmiths College in London und der Universität Bern und an der Hochschule für Gestaltung in Zürich tätig. Parallel rezensiert und publiziert sie seit 1995 in diversen Kunstzeitschriften, Magazinen und Büchern, ist Herausgeberin und Autorin zahlreicher Kataloge und Textbände. 2012 war sie Jury-Mitglied des renommierten Turner Prize, London und des Skoda Awards, New Delhi.<ref>Munder Heike - Sommerakademie im Zentrum Paul Klee. Abgerufen am 25. Mai 2023.</ref>

2026 wurde sie zur Rektorin und Geschäftsführerin der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich gewählt.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Heike Munder, Bernd Milla (Hrsg.), Tatort Kunstverein – Eine kritische Überprüfung eines Vermittlungsmodells, Nürnberg: Verlag für moderne Kunst Nürnberg, 2001.
  • Heike Munder, Gabríela Friðriksdóttir: Dusk/Inside the Core. Ausstellungskatalog, Migros Museum für Gegenwartskunst, Zürich 2008, ISBN 978-3-905770-51-3.
  • Heike Munder (Hg), It's Time for Action (There's no Option). About Feminism, Ausstellungskatalog, JRP Editions, Zürich 2008, mit Beiträgen von Mercedes Bunz, Maria Elena Buszek, Katy Deepwell, Amelia Jones, ISBN 978-3-905770-53-7.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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