Zum Inhalt springen

Heike Roth

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Heike Maria Roth, verheiratete Heike Maria Peters (* 8. September 1968 in Trier) ist eine ehemalige deutsche Basketballspielerin. Vier Mal (1990, 1991, 1992, 1995) wurde die 1,93 Meter große Centerspielerin Deutschlands Basketballerin des Jahres.<ref>Heike Roth im Munzinger-Archiv, abgerufen am 4. Dezember 2016 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref>

Laufbahn[Bearbeiten]

Die aus Trier stammende Roth zählt zu den besten deutschen Basketballspielerinnen überhaupt.<ref>Philip Häfner: Eine wie keine. In: BIG. Band 3, 2013, S. 86, 87 (archive.org).</ref> Sie spielte beim TV Germania Trier, bei Bayer Leverkusen gelang ihr der Sprung in die Bundesliga. Roth stand acht Jahre in Leverkusens Aufgebot, spielte 1994/95 beim TV Bensberg und ab 1995 beim BTV Wuppertal.<ref>Die besten Frauen: Heike Roth. In: Paul Pietsch Verlage GmbH & Co. KG. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 3. Mai 2026.</ref>

Höhepunkt ihrer Vereinskarriere war die Saison 1995/96, als sie mit Wuppertal die Europaliga, die deutsche Meisterschaft und den deutschen Pokalwettbewerb gewann.<ref>Andreas Boller: Als der BTV 1996 das Triple feierte. In: Westdeutsche Zeitung. 3. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2026.</ref> 1997 erreichte sie mit Wuppertal erneut das Endspiel der Europaliga, 1998 mit Pool Getafe Madrid.<ref>73:77! Unsere Girls schrammten nur knapp an Sensation vorbei. In: Berliner Kurier. 31. Mai 1998, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Dezember 2016; abgerufen am 4. Dezember 2016.</ref> Nach ihrer Zeit in Spanien spielte sie in Italien für Cari Parma.<ref>Basketball: DBB-Frauen zahlten Lehrgeld: Supercup erstmals nach Kuba. In: Rheinische Post. 13. August 2000, abgerufen am 4. Dezember 2016.</ref>

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Zwischen 1987 und 2001 bestritt Roth 172 A-Länderspiele für Deutschland<ref>Hans-Joachim Mahr: Spiele von Heike Roth (172). In: Statistiken der Basketball-Nationalmannschaften. Abgerufen am 4. Dezember 2016.</ref> und gehörte zum deutschen Aufgebot für die Weltmeisterschaft im eigenen Land 1998 sowie für die Europameisterschaften 1995, 1997 und 1999. Bei der EM 1997 holte sie mit der DBB-Auswahl Bronze, bei der WM 98 glänzte Roth als viertbeste Korbschützin des Turniers (17,1 Punkte pro Partie).<ref>1998 World Championship for Women – Statistics. In: FIBA. Abgerufen am 3. Mai 2026.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />