Heinrich Raderschall
Heinrich Raderschall (vollständig Heinrich Servatius Maria Raderschall; * 18. März 1916 in Oberpleis; † 28. Mai 2010 in Bonn<ref>LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Gutachtliche Stellungnahme gem. § 22 (3) DSchG NW zum Denkmalwert der zum Baudenkmal gehörigen Außenanlagen gemäß § 2 (1, 2) DSchG NW ( vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 110 kB), 14. März 2011, S. 8</ref><ref>Stadtarchiv Königswinter, Geburtsurkunde Standesamt Oberpleis Nr. 30/1916 (mit Sterbevermerk)</ref>) war ein deutscher Garten- und Landschaftsarchitekt. In den 1950er- bis 1970er-Jahren wirkte er wesentlich an der Grüngestaltung der Stadt Bonn mit, dem Sitz seines Büros. Überregionale Bekanntheit erhielt Raderschall durch Teilnahmen an der Internationalen Gartenausstellung in Hamburg 1963 und der Weltausstellung 1967 in Montréal.
Leben und Wirken[Bearbeiten]
Raderschall besuchte ab 1926 das St. Michael-Gymnasium in Bad Münstereifel<ref name="5x11" details="S. 106" />. Von 1932 bis 1934 absolvierte er eine Gärtnerlehre und war anschließend als Gärtnergehilfe in verschiedenen Baumschulen tätig. 1941 begann Raderschall ein Studium zum Diplomingenieur an der Lehr- und Forschungsanstalt (LuFA) für Gartenbau in Berlin-Dahlem, nach dessen Abschluss er bis 1945 ein Teilzeitstudium in den Fächern Botanik, Wasserbiologie und Geologie an der Universität Münster absolvierte. 1945/46 war Raderschall Bauschüler in Hamburg. 1946 nahm er in dieser Stadt ein Architekturstudium auf, das er 1948 als Ing. (grad.) („graduierter Ingenieur“) beendete. An der Wiederbegründung des Bundes Deutscher Gartenarchitekten am 19. Juni 1948 war Raderschall als Gründungsmitglied beteiligt.<ref name="5x11" details="S. 176" />
Am 1. Mai 1948 wurde Raderschall bei der Stadtverwaltung Bonn als Leiter der Entwurfsabteilung beim Garten- und Stadtplanungsamt angestellt. In dieser Position war er mit der Instandsetzung des Alten Zolls und der Umgestaltung des angrenzenden Stadtgartens betraut. Am 1. Juli 1951 ließ sich Raderschall als „Freier Garten- und Landschaftsarchitekt“ in Bonn nieder. Zunächst wirkte er insbesondere bei Projekten öffentlicher Auftraggeber mit, darunter bei der Gestaltung der Grünanlagen für neu zu erbauende Wohnsiedlungen. Dazu gehörte die Reutersiedlung (1949–1952) in Bonn, für deren Außenanlagen der Architekt Max Taut Raderschall eine Zusammenarbeit anbot. Eine längerfristige Verpflichtung ging er mit der Rheinischen Heimstätte ein, für die er Planung und Bauleitung von Grünanlagen der britischen Besatzungsbauten für Offiziere und Unteroffiziere übernahm.<ref name="5x11" details="S. 40" /> 1954 plante Raderschall erstmals für den in Bonn ansässigen Zentralverband Gartenbau eine Gartenausstellung in Mailand. Zahlreiche weitere Ausstellungsteilnahmen folgten, darunter an der Bundesgartenschau 1957, bei der das Büro Raderschall mit Planung der Eröffnung und einer Lehrschau beauftragt war.<ref name="5x11" details="S. 41" />
1958/59 entstand für Raderschall und sein Architekturbüro, das zuvor in beengten Räumen beheimatet war, am Rande des Parlaments- und Regierungsviertels ein eigenes Wohn- und Atelierhaus nach Plänen des Architekten Ernst van Dorp (Langenbachstraße 19). Überregionale Bekanntheit erhielt das Büro spätestens durch die Teilnahme an der Internationalen Gartenausstellung 1963 in Hamburg, bei der es gemeinsam mit den Planern Plomin und Schulze den zweiten Preis gewann. Auf der Ausstellung nahm eine langjährige Zusammenarbeit zwischen Raderschall und dem Architekten Frei Otto ihren Anfang. Bei der Expo 67 plante Raderschall auf Bitten des seinerzeitigen Bundespräsidenten Heinrich Lübke die Außenanlagen des von Otto in Zusammenarbeit mit Rolf Gutbrod gestalteten Deutschen Pavillons, der einen internationalen Architekturpreis erhielt.<ref name="5x11" details="S. 41" />
1968 bot Raderschall seinen bisherigen Mitarbeitern Carl Möhrer und Friedrich-Wilhelm Peters eine dreijährige, gleichberechtigte Partnerschaft auf Probe an, die 1971 dauerhaft unter dem Namen „RMP Landschaftsarchitekten“ vertraglich vereinbart wurde. Das Büro beschäftigte seinerzeit rund 15 Mitarbeiter, darunter zehn Diplomingenieure. In die nachfolgende Zeit fielen zahlreiche erfolgreiche Teilnahmen an Architekturwettbewerben, darunter 1972 für die Bundesgartenschau 1979 in Bonn und für den Kurgarten in Bad Münstereifel (Einweihung 1976). 1981 stellte Raderschall seine Tätigkeit als gestalterischer Leiter für das Büro ein, blieb aber weiterhin gleichberechtigter Partner.<ref name="5x11" details="S. 106" /> Nach 1990 wirkte er beratend an der Neuordnung der städtischen Grünplanung im sächsischen Hoyerswerda mit, in die er auch sein Büro miteinbezog. 1996 trat Raderschall endgültig aus diesem aus, stand ihm aber weiter beratend zur Seite.<ref name="5x11" details="S. 107" />
Außerhalb seiner beruflichen Arbeit widmete sich Raderschall der Gestaltung eines naturbelassenen Landschaftsgartens am „Blauen See“ bei Thomasberg, einem ehemaligen Basaltsteinbruchgelände, das er 1960 erworben hatte.<ref>Der Blaue See wirkt wie ein Gesundbrunnen, General-Anzeiger, 28. November 2002, S. 6</ref><ref>Der Landschaftspark Am Blauen See (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.), Virtuelles Heimatmuseum Thomasberg</ref>
Werk (Auswahl)[Bearbeiten]
(Projekte bis zur Gründung der Büropartnerschaft RMP Landschaftsarchitekten 1968/71)
Bonn[Bearbeiten]
- 1950: Nordstadt, Thusneldastraße 8–24, Ubierweg 27, Sigambrerweg 3–11/2–12, Bundessiedlung<ref name="Kähling" details="S. 284 f." />
- 1950/1951:Dottendorf, Harleßstraße 1–8, Hausdorffstraße 244–272, Hindenburgplatz 3–5, Hittorfstraße 1–21/2–56, Bundessiedlung<ref name="Kähling" details="S. 362 f." />
- 1950/1951:Dottendorf, Schüllerweg 2–20, Damaschkestraße 1–9/11–21/2–20, Winzerstraße 62, Bundessiedlung<ref name="Kähling" details="S. 363 f." />
- 1950/1951:Plittersdorf, Wurzerstraße 17–19, Hindenburgallee 1–17/23–35, Gotenstraße 147–151, Teutonenstraße 88–90, Bundessiedlung (Architekt: GAGFAH/Sep Ruf; Teil der Bundessiedlung Gotenstraße/Hindenburgallee)<ref name="Kähling" details="S. 386 f." />
- 1950–1952: Nordstadt, Nonnstraße 1–27/2–24, Bundessiedlung<ref name="Kähling" details="S. 276 f." />
- 1950–1952: Kessenich, Lotharstraße 17–27/59–61/12–28, Geißlerstraße 1–5/2–6, Julius-Plücker-Straße 1–23/2–16, Luisenstraße 38–40/60/78/80–82, Bundessiedlung<ref name="Kähling" details="S. 350–352" />
- 1951: Plittersdorf, Friesenstraße 1–33, Germanenstraße 36–70, Bundessiedlung (Teil der Bundessiedlung Gotenstraße/Hindenburgallee)<ref name="Kähling" details="S. 284 f." />
- 1951–1953: Endenich, Wiesenweg 25–31a, Brahmsstraße 1–7b/13–35/2–12, Humperdinckstraße 2–8/7, Endenicher Straße 211–215, Regerstraße 2–8, Bundessiedlung<ref name="Kähling" details="S. 303–305" />
- 1952/1953:Bonn-Castell, Nordstraße 13–21, Bungartstraße 1–11a/12–16, Kaiser-Karl-Ring 5, Peter-Ruster-Straße 1–7/2–4, Bundessiedlung (Architekt: Ernst Maria Lang)<ref name="Kähling" details="S. 287 f." />
- 1951–1952: Tannenbusch, Hohe Straße/Im Tannenbusch, HICOG-Siedlung Tannenbusch<ref name="Architekturführer" details="S. 79" />
- 1952: Kessenich, Wohnsiedlung Lotharstraße<ref name="5x11" details="S. 20" />
- 1952: Rüngsdorf, Deichmanns Aue, Verwaltungsbau der US-Hochkommission (mit Hermann Mattern)<ref name="Architekturführer" details="S. 124" />
- 1952–1956: Weststadt, Kreuzbergweg 4–22, Bundessiedlung<ref name="Kähling" details="S. 317–319" /><ref name="5x11" details="S. 24" />
- 1953: Weststadt, Richard-Wagner-Straße 19–21, Bundeswohngebäude<ref name="Kähling" details="S. 315" />
- 1953: Kessenich, Hausdorffstraße 17–19, Aloys-Schulte-Straße 16–18, Bundessiedlung<ref name="Kähling" details="S. 354 f." />
- 1953/1957:Kessenich, Saarweg 1–39/2–18, Gierenweg 1–31/2–6, Naheweg 2–6, Rurweg 1–11/2–24, Erftweg 1/2–44, Bundessiedlung<ref name="Kähling" details="S. 354" />
- 1954: Kessenich, Reutersiedlung<ref name="5x11" details="S. 22" /><ref name="Architekturführer" details="S. 44" />
- 1954–1955: Plittersdorf, Nahestraße 1–15, Ahrstraße 1–35, Mittelstraße 49–65, Wupperstraße 1–15/2–10, Lahnstraße 1–59/44–50, Bundessiedlung („Tessenow-Siedlung“)<ref name="Kähling" details="S. 398 f." />
- 1955–1958: Friesdorf, Grüner Weg/Rüdesheimer Straße/Eltviller Straße/Niersteiner Straße/Ürziger Straße/Joseph-Rot-Straße/Dromersheimer Straße, Bundessiedlung Hochkreuzallee<ref name="Kähling" details="S. 371–373" />
- 1956–1958: Dottendorf, Hermann-Milde-Straße 2–26, Karl-Barth-Straße 48–52, Langwartweg 78–80, Bundessiedlung<ref name="Kähling" details="S. 365 f." />
- 1958: Duisdorf, Wohnsiedlung Finkenhof<ref name="5x11" details="S. 26" /><ref name="Zänker" details="S. 45 f." />
- 1958: Kessenich, Renoisstraße 1a, Paul-Gerhardt-Schule (Architekt: Ernst van Dorp; heute Till-Eulenspiegel-Schule)<ref name="5x11" details="S. 28" />
- 1958: Dottendorf, Langwartweg 72, Elli-Heuss-Knapp-Gymnasium (Architekt: Ernst van Dorp)<ref name="5x11" details="S. 34" />
- 1958–1961: Muffendorf, Martinstraße/Remi-Baert-Platz, Kriegerdenkmal 1870/71, 1914–1918, 1939–1945<ref>Gabriele Zabel-Zottmann: Skulpturen und Objekte im öffentlichen Raum der Bundeshauptstadt Bonn – Aufgestellt von 1970 bis 1991. Dissertation, Bonn 2012. Teil 2, S. 6 (online; PDF; 5,8 MB)</ref>
- 1959: Gronau, Langenbachstraße 19, Wohn- und Atelierhaus Raderschall (Architekt: Ernst van Dorp)<ref name="5x11" details="S. 46" />
- 1960: Bonn-Zentrum, Beethovenhalle (Architekt: Siegfried Wolske)<ref name="5x11" details="S. 62" />
- 1960: Bonn-Castell, Römerstraße 164, Pädagogische Hochschule (Entwurf und Planung: Staatshochbauamt, Bonn)<ref name="5x11" details="S. 32" /><ref name="Zänker" details="S. 107" />
- 1960–1963: Nordstadt, Adolfstraße 45/Am Frankenbad 2, Frankenbad (Architekt: Hans Spoelgen)<ref name="5x11" details="S. 54" /><ref name="Architekturführer" details="S. 66" />
- 1960–1963: Venusberg, Universitätssportanlage Melbtal<ref name="5x11" details="S. 58" />
- 1961–1962: Duisdorf, Helmholtzstraße 18, Helmholtz-Gymnasium (Mitarbeiter: Carl Möhrer, Friedrich-Wilhelm Peters)<ref name="Zänker" details="S. 205" />
- 1962: Südstadt, Adenauerallee 39–41, Universitäts- und Landesbibliothek Bonn (Architekt: Fritz Bornemann)<ref name="5x11" details="S. 38" />
- 1962–1963: Südstadt, Bonner Talweg 17, Industrie- und Handelskammer (Architekt: Ernst van Dorp)<ref name="Zänker" details="S. 150" />
- 1962–1964: Gronau, Sträßchensweg 10, Königlich-Niederländische Botschaft (Architekt: Ernst van Dorp)<ref name="5x11" details="S. 52" /><ref name="Architekturführer" details="S. 98" />
- 1962–1964: Kessenich, August-Bier-Straße 2a, Gottfried-Kinkel-Realschule (Architekt: Ernst van Dorp)<ref name="Zänker" details="S. 90" />
- 1964 ff.: Heiderhof, Siedlung Heiderhof (Bauherren: u. a. Bund und GAGFAH)<ref name="Kähling" details="S. 406–409" />
- 1964–1966: Graurheindorf, Herseler Straße 1–5, Schulzentrum Rheindorf-Süd (Architekt: Joachim Hammerstein, Städtisches Hochbauamt; heute „Heinrich-Hertz-Europakolleg“)<ref name="Zänker" details="S. 91" />
- 1965–1966: Godesberg-Villenviertel, Herderstraße 57, Gästehaus der Alexander-von-Humboldt-Stiftung (Architekten: Erich Schneider-Wessling, Zeki Dinekli)<ref name="Architekturführer" details="S. 123" />
- 1965/1966:Gronau, Heussallee 7–11, Abgeordneten-Wohnhäuser
- 1967: Südstadt, Adenauerallee 24–42, Juridicum<ref name="5x11" details="S. 36" />
- 1969: Friesdorf, Godesberger Allee 149, Friedrich-Ebert-Stiftung<ref name="5x11" details="S. 86" /><ref name="Zänker" details="S. 162" />
- 1968–1973: Plittersdorf, Kennedyallee 64–70, Deutsche Siedlungs- und Landesrentenbank (Architekten: Wilhelm und Dirk Denninger)<ref name="5x11" details="S. 88" />
Außerhalb von Bonn[Bearbeiten]
- 1951: Essen, Garten im Grugapark<ref name="5x11" details="S. 16" />
- 1963: Hamburg, Internationale Gartenbauausstellung, Wettbewerb (2. Platz)<ref name="5x11" details="S. 72" />
- 1965–1967: Bad Honnef, Stadion Menzenberger Straße<ref>Honnefer Volkszeitung, 19. Januar 1965, S. 3 (zeitpunkt.nrw)</ref><ref>Honnefer Volkszeitung, 25. August 1967, S. 6 (zeitpunkt.nrw)</ref>
- 1966: Paris, Palais Beauharnais<ref name="5x11" details="S. 48" />
- 1967: Montréal, Weltausstellung, Deutscher Pavillon (abgebaut)<ref name="5x11" details="S. 70" />
- 1967: Brüssel, Residenz des deutschen Botschafters<ref name="5x11" details="S. 50" />
Literatur[Bearbeiten]
- Edgar Haupt (Hrsg.): 5x11. Vom Architektonischen in der Landschaft. RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Pellens Verlag, Bonn 2006, ISBN 3-9810534-2-7.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="5x11">Edgar Haupt (Hrsg.): 5x11. Vom Architektonischen in der Landschaft. RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten</ref> <ref name="Kähling">Kerstin Kähling; Stadt Bonn, Stadtarchiv und Stadthistorische Bibliothek (Hrsg.): Aufgelockert und gegliedert: Städte- und Siedlungsbau der fünfziger und frühen sechziger Jahre in der provisorischen Bundeshauptstadt Bonn (=Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bonn, Bd. 63), Bonn 2004, ISBN 978-3-922832-34-8, ISSN 0524-0352. (zugleich Dissertation Universität zu Köln, 2001)</ref> <ref name="Architekturführer">Andreas Denk, Ingeborg Flagge: Architekturführer Bonn. Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-496-01150-5.</ref> <ref name="Zänker">Ursel und Jürgen Zänker (Bearb.) mit Beiträgen von Edith Ennen, Dietrich Höroldt, Gerd Nieke, Günter Schubert: Bauen im Bonner Raum 49–69. Versuch einer Bestandsaufnahme. (= Kunst und Altertum am Rhein. Führer des Rheinischen Landesmuseums in Bonn. Nr. 21) Rheinland-Verlag, Düsseldorf 1969.</ref> </references>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Raderschall, Heinrich |
| ALTERNATIVNAMEN | Raderschall, Heinrich Servatius Maria (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Garten- und Landschaftsarchitekt |
| GEBURTSDATUM | 18. März 1916 |
| GEBURTSORT | Oberpleis |
| STERBEDATUM | 28. Mai 2010 |
| STERBEORT | Bonn |
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