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Helena Ferro de Gouveia

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Helena Ferro de Gouveia (* 1971<ref>Helena Ferro de Gouveia: Domadora de Camaleões. 2. Auflage, Oxalá Editora, Dortmund 2015, S. 85</ref> in Bissau, Portugiesisch-Guinea) ist eine portugiesische Journalistin, Dozentin und Autorin.

Leben[Bearbeiten]

Helena Ferro de Gouveia wurde in der Hauptstadt der Portugiesischen Kolonie Portugiesisch-Guinea geboren, dem heutigen Guinea-Bissau. Ihr Vater stammte aus einem kleinen portugiesischen Dorf in der entlegenen Region Trás-os-Montes.<ref>Helena Ferro de Gouveia: Domadora de Camaleões. 2. Auflage, Oxalá Editora, Dortmund 2015, S. 51</ref>

Nach der Unabhängigkeit Guinea-Bissaus 1974 kam sie mit ihren Eltern nach Lissabon, wo sie aufwuchs. Nach dem Abitur studierte sie Kommunikationswissenschaften an der Universidade Nova de Lisboa, nach dem Abschluss folgte ein Postgraduales Studium in Kommunikationsrecht an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Coimbra.<ref name="DW">Profil Helena Ferro de Gouveias bei der portugiesischsprachigen Deutschen Welle, abgerufen am 24. Mai 2017</ref>

Ab 1996 begann sie ihre journalistische Tätigkeit.<ref name="DW" /> Sie schreibt seither für eine Vielzahl portugiesischer Zeitungen, darunter die Tageszeitung Público,<ref>Sammlung von Artikeln Helena Ferro de Gouveias auf der Website der Zeitung Público, abgerufen am 24. Mai 2017</ref> die Wochenzeitung Sol,<ref>Artikel zum Jahresanfang 2017 auf der Website der Wochenzeitung Sol, abgerufen am 24. Mai 2017</ref> und die Wirtschaftszeitung Jornal de Negócios.<ref>Artikel Helena Ferro de Gouveias auf der Website der Wirtschaftszeitung Jornal de Negócios, abgerufen am 24. Mai 2017</ref>

Seit 2006 gehört sie der portugiesischsprachigen Redaktion der Deutschen Welle an und ist Dozentin und Ausbilderin an der DW Akademie.<ref name="DW" /> Sie wird auch häufig als Expertin eingeladen, etwa zum Thema der brasilianischen Medienlandschaft,<ref>Brasilien: Mächtige Pressekonzerne und alternative Medien, Artikel vom 12. Mai 2014 der Deutschen Welle zur Diskussionsrunde im ARD-Hauptstadtstudio, abgerufen am 25. Mai 2017</ref> oder in wissenschaftlichen Diskussionsrunden zu Fluchtthemen. An der Universidade Nova in Lissabon hatte sie zudem eine Journalismus-Gastprofessur.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.fd.unl.ptHinweis auf eine Diskussionsrunde am 17. November 2016 zu Flüchtlingslagern in Kenia und Uganda (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2025. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) PDF-Abruf auf der Website der Universidade Nova de Lisboa, abgerufen am 25. Mai 2017</ref>

Im Laufe ihrer Tätigkeit berichtete sie als Journalistin u. a. aus Malaysia, Ägypten, Osttimor, Mosambik, Guinea-Bissau, den USA und Israel. Als Dozentin der Deutschen Welle lehrte sie zudem Journalismus und dozierte zu Friedensjournalismus, Kriegstraumata, politischem Journalismus, Journalismus in Krisengebieten und Wirtschaftsjournalismus u. a. in Ländern wie Südsudan, Namibia, Guinea-Bissau, Brasilien und Mosambik.<ref>Kurzbiografie im Klappentext ihres Buches Domadora de Camaleões. 2. Auflage, Oxalá Editora, Dortmund 2015</ref><ref name="DW" />

2015 erschien ihr erstes Buch Domadora de Camaleões (deutsch: Chamäleon-Dompteurin), eine Sammlung von Chroniken, Kurzgeschichten und Gedichten im Dortmunder Oxalá-Verlag der Portugal Post (2. Auflage 2016). Einige Beiträge stammen von ihrem persönlichen Blog.

Helena Ferro de Gouveia ist Mutter von zwei Töchtern und lebt in Bonn und Lissabon.

Bücher[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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