Hellingst
Hellingst Gemeinde Holste
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(305)&title=Hellingst 53° 23′ N, 8° 52′ O
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| Fläche: | 10,73 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Hellingst</ref> | |||||
| Einwohner: | 305<ref name="geo"/> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 28 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. März 1974 | |||||
| Postleitzahl: | 27729 | |||||
| Vorwahl: | 04748 | |||||
Lage von Hellingst in Niedersachsen
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Hellingst ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Holste im Landkreis Osterholz in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1974 eine eigenständige Gemeinde.
Geographie[Bearbeiten]
Das Dorf Hellingst liegt im Norden der Gemeinde Holste zwei Kilometer nördlich von Steden und zwei Kilometer nordöstlich von Oldendorf.
Geschichte[Bearbeiten]
Die erste urkundliche Erwähnung von „Hellingkstede“ findet sich im Vörder Register von 1500. Hellingst gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Gericht Beverstedt des Kurfürstentums Hannover.<ref>Johann Hinrich Pratje: Die Herzogthümer Bremen und Verden. Gerhard Wilhelm Rump, Bremen 1759, S. 24 (google.de).</ref> Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zu Frankreich und dort zum Kanton Beverstedt im Departement der Wesermündung.<ref name="lasius">Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 103 (google.de).</ref> 1814 fiel Hellingst an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Gericht Beverstedt sowie ab 1852 zum Amt Beverstedt und ab 1859 zum Amt Osterholz. 1867 fiel die Gemeinde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen. Dort gehörte Hellingst ab 1885 zum Kreis Osterholz. Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Hellingst am 1. März 1974 Teil der neuen Gemeinde Holste.<ref>Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1812 | 55 | <ref name="lasius"/> |
| 1845 | 113 | <ref name="harseim">Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 148 (google.de).</ref> |
| 1871 | 162 | <ref name="vz71">Volkszählung 1871</ref> |
| 1885 | 161 | <ref>Volkszählung 1885</ref> |
| 1895 | 157 | <ref name="vz95">Volkszählung 1895</ref> |
| 1910 | 177 | <ref>Der Kreis Osterholz im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023.</ref> |
| 1925 | 225 | <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1939 | 216 | <ref name="demand"/> |
| 1950 | 367 | <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref> |
| 1961 | 259 | <ref name="isys"/> |
| 1970 | 240 | <ref name="isys"/> |
Bodendenkmale[Bearbeiten]
Im Gebiet der Gemarkung Hellingst sind eine größere Zahl von Grabhügeln geschützte Bodendenkmale.
Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]
Hellingst hat eine eigene Ortsfeuerwehr.<ref>Webseite der Freiwilligen Feuerwehr Hellingst</ref>
Vereine[Bearbeiten]
Der TSV Steden-Hellingst hat Abteilungen für Fußball, Darts und Zumba.<ref>Website des TSV Steden-Hellingst</ref> Der Schützenverein Hellingst betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des lokalen Brauchtums.<ref>Website des Schützenvereins Hellingst</ref>
Verkehr[Bearbeiten]
Im Süden des Ortsteils liegt das Segelfluggelände Hellingst, das vom Luftfahrtverein Unterweser genutzt wird.<ref>Website des Luftfahrtvereins Unterweser</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references /> Vorlage:Hinweisbaustein
