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Helmut Geuking

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Helmut Geuking, 2019

Helmut Julius Geuking (* 16. Januar 1964 in Coesfeld) ist ein deutscher Politiker. Er ist seit 2017 Bundesvorsitzender der Familien-Partei Deutschlands und war von 2019 bis 2024 Mitglied des Europäischen Parlaments.<ref>Alphabetisches Verzeichnis aller Gewählten. Der Bundeswahlleiter, abgerufen am 28. Mai 2019.</ref><ref>Protokoll – Donnerstag, 14. Dezember 2023. In: www.europarl.europa.eu. Abgerufen am 11. Januar 2024.</ref>

Berufliche Laufbahn[Bearbeiten]

Hauptberuflich ist Geuking seit dem Jahr 1985 Justizvollzugsbeamter.<ref>Helmut Geuking. Kurzportrait. In: www.kommunalwahlen-kreis-coesfeld.de. Coesfelder Lokalradio Betriebsgesellschaft mbH & Co KG, 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Oktober 2017; abgerufen am 29. Dezember 2025.</ref> Als Krankenpflegedienstleiter gründete er nebenberuflich die Firma Humanitas Münsterland und den Verein Humanitas Gemeinschaft e. V. zur Betreuung und Versorgung älterer und kranker Menschen.

Politische Laufbahn[Bearbeiten]

Von WASG zur SG-NRW[Bearbeiten]

Helmut Geuking war nach 17 Jahren SPD-Zugehörigkeit zur WASG gewechselt und baute diese im Kreis Coesfeld auf. Als ehemaliger Kreisvorsitzender der WASG Coesfeld<ref>Die Linke: Der Kreisverband Coesfeld, /www.wahlalternative-bocholt.de</ref> schloss er sich aber nicht wie die WASG 2007 der Partei Die Linke an, sondern gründete 2008 die Partei Soziale Gerechtigkeit – Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2009 wurde er für die SG-NRW in den Stadtrat von Billerbeck gewählt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.wahlen.billerbeck.de: Ergebnis Stadtratswahl 2009 der Stadt Billerbeck (Memento vom 25. Mai 2014 im Internet Archive)</ref>

Seit 2012 Familien-Partei[Bearbeiten]

Im Jahr 2012 schloss er sich mit seiner Partei der Familien-Partei Deutschlands an. Im Oktober 2013 wurde Helmut Geuking zum Vorsitzenden der Familien-Partei Deutschlands in NRW gewählt. Dieses Amt hatte er bis Mai 2016 inne.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.www.familienpartei-nrw.de: Rücktritt Helmut Geuking (Memento vom 7. Juli 2016 im Internet Archive)</ref> Im Jahr 2014 wurde er erneut in den Stadtrat gewählt.<ref>Mitglieder im Stadtrat von Billerbeck</ref> Bei der Bürgermeisterwahl 2015 in Billerbeck erreichte Helmut Geuking mit 3,3 % der Stimmen den letzten Platz.<ref>Ratsherr der Familienpartei kandidiert fürs Bürgermeisteramt/Mit neuem Innenstadtkonzept punkten, Der dritte Mann: Helmut Geuking, Allgemeine Zeitung, 13. März 2015</ref><ref>Ergebnis 1. Wahlgang Bürgermeisterwahl 2015 der Stadt Billerbeck. Endergebnis. In: wahlen.billerbeck.de. Stadt Billerbeck, 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Oktober 2015; abgerufen am 29. Dezember 2025.</ref> Auf dem Bundesparteitag vom 19./20. November 2016 wurde Helmut Geuking zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Nach dem Rücktritt des bisherigen Bundesvorsitzenden übernahm er das Amt satzungsgemäß kommissarisch ab dem 9. Mai 2017.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.www.familien-partei-deutschlands.de: Vorstand: Die vorsitzende Person (Memento vom 15. Mai 2017 im Internet Archive)</ref> Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2017 trat Helmut Geuking als Direktkandidat im Landtagswahlkreis Coesfeld I – Borken III an.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Landtagswahl 2017 – Kreiswahlausschuss entschied über die Zulassung der Wahlvorschläge für den Wahlkreis 79 (Coesfeld I – Borken III) (Memento vom 7. April 2017 im Internet Archive)</ref> Er erreichte 0,4 % der Erststimmen.<ref>Landtagswahl 2017: Der Landeswahlleiter informiert: Endgültiges Ergebnis für: 79 Coesfeld I – Borken III</ref>

Auf einem Bundesparteitag im April 2018 wurde Helmut Geuking zum Spitzenkandidaten der Familien-Partei für die Europawahl in Deutschland 2019 gewählt.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.www.familien-partei-deutschlands.de: FAMILIE für Europa Helmut Geuking Spitzenkandidat zur Europawahl 2019 (Memento vom 20. April 2018 im Internet Archive)</ref> Auf dem Bundesparteitag im September 2018 wurde er als Bundesvorsitzender bestätigt.<ref>Bundesvorstand der Familien-Partei Deutschlands. Helmut Geuking, Bundesvorsitzender. In: www.xn--whlefamilie-l8a.de. Familien-Partei Deutschlands, Bundesverband, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Juni 2019; abgerufen am 29. Dezember 2025.</ref> Auf dem Bundesparteitag der Familien-Partei am 28. September 2024 wurden Helmut Geuking und sein Sohn Niels Geuking bei den Vorstandswahlen sogar mit 100 % der abgegebenen Stimmen bestätigt.

Europaabgeordneter[Bearbeiten]

Helmut Geuking erreichte bei der Europawahl 2019 in Deutschland als Spitzenkandidat den Sitz seiner Partei im Europäischen Parlament.<ref>www.report-k.de.</ref> Im Europaparlament schloss sich Geuking der Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformisten an. Am 29. April 2021 wechselte er zur Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten).<ref>Viola ter Horst: Geuking wechselt die Fraktion. Kreis Coesfeld. In: www.azonline.de. Verlag J. Fleißig GmbH & Co. KG, 30. April 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. April 2021; abgerufen am 29. Dezember 2025.</ref>

Er gehörte als Abgeordneter folgenden Ausschüssen und Delegationen an:

Auf dem Bundesparteitag vom 1. April 2023 wurde Geuking als Spitzenkandidat zur Europawahl in Deutschland 2024 seiner Partei gewählt.<ref>deutschlandfunk.de: Europawahl 2024: Die deutschen Spitzenkandidaten. Abgerufen am 15. Mai 2024.</ref> Am 4. Februar 2024 legte er sein Mandat im Europaparlament nieder, damit er sich auf den Wahlkampf konzentrieren könne. Seine Abgeordnetenbezüge erhielt er in Form von Übergangsgeld weiterhin. Für ihn rückte sein Sohn Niels Geuking nach.<ref>Viola ter Horst: Mandatsniederlegung ohne Rücktritt. In: Allgemeine Zeitung. 20. Januar 2024, abgerufen am 26. Februar 2026.</ref> Der Schritt wurde als „versteckte Wahlkampf-Finanzierung“ und „doppeltes Abkassieren auf Steuerzahlerkosten“ kritisiert.<ref>Albert Link: Familien-Filz bei „Familienpartei“: EU-Parlamentssitz an Sohn „verliehen“. In: bild.de. 3. Februar 2024, abgerufen am 14. Juni 2024.</ref>

Bei der Europawahl am 9. Juni 2024 erhielt die Familien-Partei mit 0,6 % erneut einen Sitz, sodass Geuking als Spitzenkandidat wieder ins Parlament hätte einziehen können.<ref>Europawahl 2024: Gewählte Abgeordnete – Die Bundeswahlleiterin. In: bundeswahlleiterin.de. Abgerufen am 14. Juni 2024.</ref> Er verzichtete jedoch aus gesundheitlichen Gründen auf sein Mandat, sodass erneut sein Sohn für ihn nachrückte.<ref>Stefan Werding: Familienpartei im Fokus: Spitzenkandidat gibt Sitz im EU-Parlament an Sohn weiter. In: Westfälische Nachrichten. 28. Juni 2024, abgerufen am 6. Juli 2024.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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