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Herbert Raab

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Entdeckte Asteroiden: 4
Nummer und Name Entdeckungsdatum
(9097) Davidschlag 1 2 14. Jänner 1996
(9119) Georgpeuerbach 1 2 18. Februar 1998
(13682) Pressberger1 10. August 1997
(175730) Gramastetten1 2 18. Februar 1998
[1] zusammen mit Erich Meyer
[2] zusammen mit Erwin Obermair

Vorlage:Hinweisbaustein Herbert Raab (* 24. Jänner 1969 in Linz) ist ein österreichischer Informatiker, Amateurastronom und Asteroidenentdecker.

Leben[Bearbeiten]

Raab studierte Informatik an der Johannes Kepler Universität Linz und schloss das Studium 1995 als Diplomingenieur ab. Im Jahr 2012 graduierte er zum Master of Science im Universitätslehrgang Management for Engineers an der LIMAK Austrian Business School, wo er 2013 auch den Master of Business Administration absolvierte. Beruflich ist er als Softwareingenieur im Bereich kaufmännischer Software tätig<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Profil von Herbert Raab auf XING (Memento vom 7. März 2016 im Internet Archive). Abgerufen am 10. Jänner 2015.</ref>.

Er trat 1983 der Linzer Astronomischen Gemeinschaft bei, von 1996 bis 2017 war er Obmann dieses Vereins<ref>Jahreshauptversammlung 2018, in: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.WEGA (Memento vom 23. Oktober 2018 im Internet Archive), 48. Jahrgang, Nr. 01/2018, S. 2. Abgerufen am 23. Oktober 2018.</ref> und Leiter der Johannes-Kepler-Sternwarte Linz. Ab 1990 entwickelte er die verbreitete Software Astrometrica, die zur astrometrischen und photometrischen Auswertung von Aufnahmen von Asteroiden und Kometen eingesetzt wird<ref>Website der Software Astrometrica. Abgerufen am 10. Jänner 2015.</ref>. Zu seinen bedeutendsten Beobachtungen zählen präzise Positionsbestimmungen des Kometen Shoemaker-Levy 9, die er 1993 gemeinsam mit Erich Meyer und Erwin Obermair gewinnen konnte und die wesentlich dazu beigetragen haben, den späteren Impakt dieses Kometen auf dem Planeten Jupiter vorherzusagen<ref>IAUC 5800: Periodic Comet Shoemaker-Levy 9 (1993e). Abgerufen am 10. Jänner 2015.</ref>.

Am 10. August 1997 entdeckte er gemeinsam mit Erich Meyer an der Privatsternwarte Meyer/Obermair in Davidschlag den Asteroiden (13682) Pressberger<ref>Minor Planet Discoverers. Abgerufen am 10. Jänner 2015.</ref>. Darüber hinaus war er an drei weiteren Asteroidenentdeckungen beteiligt, die von der Internationalen Astronomischen Union der Sternwarte Davidschlag zugesprochen wurden<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Minor Planet Discoveries – Webseite der Sternwarte Davidschlag (Memento vom 10. Januar 2015 im Internet Archive). Abgerufen am 10. Jänner 2015.</ref>. Anlässlich der Bedeckung des Sterns HIP 76293 durch den Asteroiden (1177) Gonnessia am 18. Mai 2007 entdeckte Raab, dass es sich bei dem Stern um einen engen Doppelstern handelt, dessen Komponenten einen Abstand von nur 0,04" haben<ref>euraster.net: 2007 European Asteroidal Occultation Results. Abgerufen am 14. Juni 2015</ref><ref>D. Herald et al.: "New Double Stars from Asteroidal Occultations, 1971–2008" In: Journal of Double Star Observations, Vol. 6 No. 1, S. 88ff (Online)</ref>.

Rund um den 250. Jahrestag des Meteoritenfalls von Mauerkirchen veröffentlichte Raab mehrere Arbeiten zu dessen Geschichte<ref>H. Raab, E. Reiter: Zum 250. Jahrestag des Meteoritenfalls von Mauerkirchen, Oberösterreich. (Online)</ref><ref>H. G. Brandstetter, H. Raab: Neue Details zum Fund des Meteoriten von Mauerkirchen, Oberösterreich. (Online)</ref><ref>Herbert Raab: Wunder auf Wunder. In: The Munich Show – Mineralientage München (Hrsg.): Das Themenbuch Elemente. Christian Weise Verlag, München 2018, ISBN 978-3-921656-85-3, S. 116–127</ref>. Darüber hinaus ist er auch Mitautor des Astronomischen Almanachs für Österreich<ref>G. Zotti, W. Vollmann, A. Pikhard, G. Wuchterl, H. Raab: Astronomischer Almanach für Österreich 2021, S. ii (Online)</ref>.

Siehe auch[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Der Asteroid (3184) Raab wurde im Mai 1996 auf Vorschlag von Brian Marsden und Gareth Vaughan Williams nach ihm benannt<ref>L. D. Schmadel: "Dictionary of Minor Planet Names", 5. Ed., S. 264</ref>. Am 4. April 1997 wurde ihm die Goldene Medaille für Verdienste um die Republik Österreich verliehen.<ref>Liste der Träger des Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich. Abgerufen am 10. Jänner 2015.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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