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Hersbrucker Alb

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Hersbrucker Alb

Die Hersbrucker Alb – auch als Hersbrucker Schweiz oder Pegnitz-Alb bezeichnet – ist der nordöstliche Teil der Fränkischen Alb bei Hersbruck. Er wird im Westen von der Pegnitz und ihren Nebenflüssen durchzogen, im Osten fließen die Gewässer in Richtung der Vils und Naab. Dazwischen läuft, im Süden meist am Hauptkamm der Alb entlang, die Europäische Hauptwasserscheide, welche nach Norden zu allerdings immer mehr nach Osten abbiegt.

Lage[Bearbeiten]

Eine genaue Grenzziehung hinsichtlich der Ausdehnung der Hersbrucker Alb ist ähnlich wie bei den noch vager gefassten Begriffen des Oberpfälzer Jura oder der Fränkischen Schweiz kaum möglich. Grob eingegrenzt reicht sie im Westen bis zum Tal der Schnaittach, im Norden bis nach Betzenstein, Auerbach und die Vils bilden die östliche und die Autobahn A6 die südliche Grenze. Größtenteils liegt sie in Mittelfranken und der Oberpfalz, zu einem geringen Teil auch in Oberfranken.

Die Hersbrucker Alb umfasst die Weißjuratafel aus hartspröden und verkarsteten Massen- und Riffkalken und dem Frankendolomit samt deren jüngeren Auflagen. Zahlreiche Höhlen und eine markante Felslandschaft brachten dem Gebiet den Namen „Hersbrucker Schweiz“ (früher „Nürnberger Schweiz“) ein. Die Hersbrucker Alb ist Teil des Klettergebietes Nördlicher Frankenjura. Das typische Landschaftsbild ist durch die vielen steilen Bergkuppen geprägt, welche die Topographie zwischen dem Vilstal und dem Schnaittachtal prägen. Sie wechseln sich mit engen Tälern, die an den Rändern teils mit hohen Felswänden begrenzt sind.

Der Ossinger 651,1 m ü. NN bei Königstein in der Oberpfalz ist der höchste Berg der Hersbrucker Alb.

Datei:Kuppenalb bei Neukirchen.jpg
Typische Landschaft der Hersbrucker Kuppenalb bei Neukirchen (b. Sulzbach-Rosenberg)
Datei:Ossinger-Huette.jpg
Ossingerhütte

Namensherkunft[Bearbeiten]

Der Name Alp leitet sich aus dem mittelhochdeutsch albe bzw. althochdeutsch alba wahrscheinlich ursprünglich für Berg ab. Es wurde schon früh volksetymologisch an das lateinische Wort albus = weiß (Album) angeschlossen.<ref>www.duden.de</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Eckhardt Pfeiffer: Hersbrucker Alb (2001), Pfeiffer Verlag 2001, ISBN 3-927412-18-X
  • Friedrich Herrmann: Höhlen der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz. Regensburg 1980
  • Hardy Schabdach: Unterirdische Welten – Höhlen der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz. Verlag Reinhold Lippert, Ebermannstadt 2000

Karten[Bearbeiten]

  • Nr. 53 Blatt Süd. Veldensteiner Forst, Hersbrucker Alb. ISBN 3-86116-053-6
  • Nr. 72 Hersbrucker Alb in der Frankenalb, Pegnitz- und Hirschbachtal. ISBN 3-86116-072-2

Weblinks[Bearbeiten]

Wikivoyage: Hersbrucker Alb – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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