Hevenbruch
Hevenbruch
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Ein Blick in die Baumkronen des Naturschutzgebietes Hevenbruch | ||||||
| Lage | Nordwestlich von Mölln, Kreis Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein | |||||
| Fläche | 173 ha | |||||
| Kennung | NSG-Nr. 188 | |||||
| WDPA-ID | {{#property:p809}} | |||||
| Natura-2000-ID | {{#property:p3425}} | |||||
| Geographische Lage | 53° 39′ N, 10° 33′ O
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| Meereshöhe | von 37 m bis 67,5 | |||||
| Einrichtungsdatum | 25. April 2003 | |||||
| Verwaltung | LLUR | |||||
Der Hevenbruch ist ein Naturschutzgebiet in den schleswig-holsteinischen Gemeinden Koberg, Ritzerau und Poggensee im Kreis Herzogtum Lauenburg.
Allgemeines[Bearbeiten]
Das rund 173 Hektar große Naturschutzgebiet ist unter der Nummer 188 in das Verzeichnis der Naturschutzgebiete des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume eingetragen. Es wurde zum 25. April 2003 ausgewiesen<ref name="PM">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Hevenbruch jetzt Naturschutzgebiet ( vom 29. April 2023 im Webarchiv archive.today), Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein mit der Staatskanzlei, Pressemitteilung vom 24. April 2003.</ref> (Datum der Verordnung: 1. April 2003).<ref>Landesverordnung über das Naturschutzgebiet „Hevenbruch“ vom 1. April 2003, Landesvorschriften und Landesrechtsprechung, Landesregierung Schleswig-Holstein. Abgerufen am 2. April 2013.</ref> Das Naturschutzgebiet ist größtenteils Bestandteil des FFH-Gebietes „Wälder des Hevenbruch und des Koberger Forstes“<ref>Wälder des Hevenbruch und des Koberger Forstes, Natura-2000-Gebiete, Bundesamt für Naturschutz. Abgerufen am 7. Juni 2023.</ref> und des EU-Vogelschutzgebietes „Waldgebiete in Lauenburg“.<ref>Waldgebiete in Lauenburg, Natura-2000-Gebiete, Bundesamt für Naturschutz. Abgerufen am 7. Juni 2023.</ref> Zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Kreis Herzogtum Lauenburg.
Beschreibung[Bearbeiten]
Das Naturschutzgebiet liegt in einer Moränenlandschaft nordwestlich von Mölln zwischen den Orten Ritzerau, Nusse und Koberg. Es stellt einen alten Buchenwald unter Schutz, welcher der Hansestadt Lübeck gehört, die ihn seit 1994 nicht mehr forstwirtschaftlich nutzt. Durch die Aufgabe der Nutzung können sich Alt- und Totholz entwickeln, die eine wichtige Lebensgrundlage für zahlreiche Tiere, Pflanzen und Pilze bilden. Im Waldgebiet sind Sümpfe, Brüche, Fließgewässer, Weiher und Tümpel zu finden. Teilflächen wurden früher als Grünland genutzt. Sie verbuschen und werden langsam wieder von Wald eingenommen. Dominierende Baumart ist die Rotbuche mit ihren Waldgesellschaften. Daneben sind verbreitet auch Stieleiche, Esche, Ahorn und Hainbuche sowie in den Bruchwaldbereichen die Roterle zu finden.
Das Naturschutzgebiet ist u. a. Lebensraum für Hohltaube, Schwarz-, Mittel-, Bunt- und Kleinspecht, Zwergschnäpper, Kleiber, Sperber, Rotmilan, Wespenbussard, Waldkauz, Waldohreule, Waldschnepfe, Kranich und Kolkrabe, die hier auch brüten.<ref name="PM" /> Auch der Moorfrosch ist hier heimisch. Im Wald wachsen u. a. Waldveilchen, Moschuskraut, Grünliche Waldhyazinthe, Breitblättrige Sternwurz, Aronstab, Einbeere<ref name="PM" /> Gegenblättriges und Wechselblättriges Milzkraut und Scheinzypergras.
Das Naturschutzgebiet ist fast vollständig von landwirtschaftlichen Nutzflächen umgeben. Nach Süden schließt sich ein weiteres Waldgebietes des Kreisforstes Lauenburg an.<ref name="PM" /> Durch das Naturschutzgebiet verläuft ein Wanderweg. An mehreren Stellen befinden sich Informationstafeln.
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Umweltanwendungen-SH, Faltblatt des Landesamtes für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein (PDF, 499 kB)
- Hevenbruch, Natur Plus e. V. Panten
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Besenhorster Sandberge und Elbsandwiesen | Billetal | Borstgrasrasen bei Alt-Mölln | Büchener Sander | Culpiner See | Dalbekschlucht | Ehemalige Baggergrube östlich Basedow | Goldenseeufer, Heidberg und Umgebung | Grönauer Heide, Grönauer Moor und Blankensee | Hakendorfer Wälder | Hellbachtal mit Lottsee, Krebssee und Schwarzsee | Hevenbruch | Hohes Elbufer zwischen Tesperhude und Lauenburg | Kittlitzer Hofsee und Umgebung | Lankower Seeufer, Grammsee und Umgebung | Lanken | Lauenburger Elbvorland | Maura und Krukenbek | Mechower Seeufer und angrenzende Flächen | Oldenburger See und Umgebung | Ostufer des Großen Ratzeburger Sees | Pantener Moorweiher und Umgebung | Ritzerauer Hofsee und Duvenseebachniederung | Salemer Moor mit angrenzenden Wäldern und Seen | Schaalsee mit Niendorfer Binnensee, Priestersee und Großzecher Küchensee, Phulsee, Seedorfer Küchensee und Umgebung | Stecknitz-Delvenau-Niederung | Steinerne Rinne und Mechower Holz | Talhänge bei Göttin | Trendelmoor | Wakenitz Vorlage:Klappleiste/Ende
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- Naturschutzgebiet im Kreis Herzogtum Lauenburg
- Waldschutzgebiet in Schleswig-Holstein
- Koberg
- Ritzerau
- Poggensee
- Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa
- Schutzgebietsgründung 2003