Hintzendorf-Stellenfelde
Hintzendorf-Stellenfelde
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Hintzendorf-Stellenfelde 53° 2′ N, 9° 11′ O
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| Fläche: | 5,8 km²<ref name="sba">Statistisches Bundesamt: Grenzänderungen 1960</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. September 1960 | |||||
| Eingemeindet nach: | Hintzendorf | |||||
| Postleitzahl: | 28870 | |||||
| Vorwahl: | 04297 | |||||
Lage von Hintzendorf-Stellenfelde in Niedersachsen
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Hintzendorf-Stellenfelde ist ein Ortsteil des Fleckens Ottersberg im Landkreis Verden in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1960 eine eigenständige Gemeinde. Innerhalb von Ottersberg gehört Hintzendorf-Stellenfelde zur Ortschaft Posthausen.
Geographie[Bearbeiten]
Hintzendorf und Stellenfelde gehören zu einer Kette von Straßendörfern entlang der Landstraße von Ottersberg nach Völkersen im ehemaligen Hellweger Moor. Hintzendorf ist das nördliche der beiden Dörfer und reicht im Norden bis zur Schulstraße, wo sich Posthausen und Mitteldorf direkt anschließen. Stellenfelde ist das südliche der beiden Dörfer und reicht im Süden bis zur Straße Upp'n Tenever, wo sich Allerdorf direkt anschließt. Der Hitzenfelder und der Steller Damm bilden die Grenze zwischen Hintzendorf und Stellenfelde.
Geschichte[Bearbeiten]
Die beiden Straßendörfer Hintzendorf und Stellenfelde wurden Anfang der 1790er Jahre auf Betreiben des Moorkolonisators Jürgen Christian Findorff im Amt Rotenburg des Kurfürstentums Hannover gegründet. Während der Napoleonischen Kriege gehörten beide Orte von 1811 bis 1813 unmittelbar zu Frankreich und dort zum Kanton Rotenburg des Departements der Wesermündung. 1814 fielen Hintzendorf und Stellenfelde an Hannover zurück. Beide Orte bildeten zusammen eine Gemeinde, die zunächst wieder zum Amt Rotenburg und ab 1852 zum Amt Achim gehörte.<ref>Verordnung, die Bildung der Amtsgerichte und untern Verwaltungsbehörden betr., vom 7. August 1852</ref> 1867 fiel Hintzendorf-Stellenfelde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen. Seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Kreis Achim und seit 1932 zum Landkreis Verden.
Am 1. September 1960 wurde Hintzendorf-Stellenfelde mit der südlichen Nachbargemeinde Allerdorf zur Gemeinde Hintzendorf zusammengeschlossen, die 1961 auf einer Fläche von 7,96 km² 569 Einwohner hatte.<ref name="sba"/><ref name="isys"/> Die Gemeinde Hintzendorf wurde am 1. Juli 1968 Teil der neuen Gemeinde Posthausen. Diese wurde am 1. Juli 1972 in den Flecken Ottersberg eingemeindet.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1845 | 343 | <ref>Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 154 (google.de).</ref> |
| 1871 | 385 | <ref>Volkszählung 1871</ref> |
| 1885 | 357 | <ref>Volkszählung 1885</ref> |
| 1895 | 369 | <ref>Volkszählung 1895</ref> |
| 1910 | 395 | <ref>Landkreis Achim. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. Dezember 2023.</ref> |
| 1925 | 339 | <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1939 | 376 | <ref name="demand"/> |
| 1950 | 627 | <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref> |
| 1960 | 435 | <ref name="isys"/> |
Baudenkmale[Bearbeiten]
Die beiden Hofgebäude Hintzendorf-Stellenfelde 14 und 43 stehen unter Denkmalschutz.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang
Fischerhude mit Quelkhorn | Narthauen | Ottersberg mit Benkel, Eckstever und Kampe | Otterstedt | Posthausen mit Allerdorf, Giersdorf-Schanzendorf, Grasdorf, Hintzendorf-Stellenfelde und Wümmingen
