Hiob (1919)
| Produktionsland | Deutschland |
|---|---|
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 1919 |
| Produktionsunternehmen | Ideal-Film GmbH, Berlin |
| Stab | |
| Regie | Kurt Matull |
| Drehbuch | B. Urbach |
| Kamera | Karl Hasselmann |
| Besetzung | |
| |
Hiob ist ein 1918 entstandenes, 1919 veröffentlichtes, deutsches Stummfilmdrama mit Eduard von Winterstein in der Titelrolle.
Handlung[Bearbeiten]
Der wohlhabende Fabrikant Hiob betätigt sich privat als mildtätiger Philanthrop. Einmal im Monat laden er und seine Tochter Esther die Armen der Stadt zu einem Festmahl ein und helfen ihnen auch sonst, wo immer sie nur können. Nach einem seiner gegebenen Feste schläft Hiob beim Lesen ein und beginnt zu träumen. In diesem Traum herrscht Satan, der Fürst der Hölle, über die Welt und bringt Streiks und Kriege, Brände und Krankheiten mit sich. Hiob verarmt, dessen Tochter lässt Satan sogar erblinden. Infolge dieser Katastrophen im Traum zum Bettler geworden, hausen Hiob und Esther in einer Felshöhle. Dennoch lässt sich Hiob in seinem Glauben in Gott nicht beirren. Verwirrt und schockiert erwacht Hiob und bleibt sich treu in seinen Anstrengungen, seinen Nächsten wie sich selbst zu lieben.
Produktionsnotizen[Bearbeiten]
Hiob, inspiriert von den Erzählungen der gleichnamigen, alttestamentlichen Figur, entstand bis August 1918 auf Pichelswerder und im Bioscop-Atelier in Neubabelsberg und wurde im September 1919, in der zensurlosen Zeit, in Berlins Kant-Lichtspielen erstaufgeführt. In Österreich lief der Film nahezu zeitgleich, am 5. September 1919, an. Die Länge des Sechsakters betrug rund 2000 Meter.
Die Bauten schuf Gustav A. Knauer. Die großen Schlachtenaufnahmen zwischen Galliern und Römern wurden auf Pichelswerder gedreht.
Kritik[Bearbeiten]
Paimann’s Filmlisten resümierte: „Stoff, Photos und Spiel sehr gut. Szenerie ausgezeichnet.“<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Hiob ( des Vorlage:IconExternal vom 13. März 2016 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. In: Paimann’s Filmlisten</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Weblinks[Bearbeiten]
- Hiob bei The German Early Cinema Database, DCH Cologne.
- Hiob bei filmportal.de
- Vorlage:IMDb/1
Vorlage:Klappleiste/Anfang Das Riesenprojekt (1915) | Als die Sabbatlichter erloschen (1915) | Der Zeitungsriese (1915) | Der Intrigant (1915) | Gesprengte Ketten (1915) | Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht (1915) | Kaspar Hauser (1915) | Raffles, das Rätsel der Großstadt (1915) | Es war einst ein Prinzeßchen (1916) | Die lustige Geschichte des Raffles, zwanzigtausend Mark Belohnung (1916) | Das Stärkste ist die Liebe (1916) | Es lebe der Kaiser (1916) | Die Seele einer Frau (1916) | … und wer kein Kreuz und Leiden hat (1916) | Wildwasser (1916) | Rosen, die der Sturm entblättert (1917) | Küsse, die man stiehlt im Dunkeln (1917) | Nicht lange täuschte mich das Glück (1917) | Wenn das Herz in Haß erglüht (1917) | Hoch klingt das Lied vom U-Boot-Mann (1917) | Die Ährenleserin (1917) | Suchomlinow (1918) | Gefallene Blüten (1918) | Falsches Geld (1918) | Das Geheimnis der Wetterfahne (1918) | Hiob (1919) | Raffles (1919) | Die Leibeigene (1919) | Herbststürme (1919) Vorlage:Klappleiste/Ende
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Film
- Wikipedia:Kein lokales Bild, aber Bild auf Wikidata
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-04
- Filmtitel 1919
- Deutscher Film
- Schwarzweißfilm
- Stummfilm
- Bibelverfilmung
- Altes Testament im Film
- Buch Ijob