Hochbach
Hochbach Stadt Burgbernheim
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(33)&title=Hochbach 49° 29′ N, 10° 18′ O
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| Höhe: | 365–374 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 33 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91593 | |||||
| Vorwahl: | 09843 | |||||
Hochbach (fränkisch: Hochba<ref>E. Fuchshuber: Uffenheim, S. 92. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „hōxbɒ“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Burgbernheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Hochbach liegt in der Gemarkung Burgbernheim.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. Oktober 2024.</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Einen Kilometer östlich des Weilers liegt der Hirschbuck (357 m ü. NHN), dahinter das Waldgebiet Löhlein. 0,5 km südlich liegt der Hochbacher Weinberg. Unmittelbar östlich entspringt der Hirschgraben, ein linker Zufluss der Ens. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Bergtshofen (1,2 km nordwestlich) bzw. nach Burgbernheim zur Kreisstraße NEA 43 (3 km südöstlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 15. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort wurde 993 erstmals urkundlich erwähnt. Es handelt sich um eine Gründung des Bischofs Bernhard von Würzburg.<ref>Hochbach auf der Website burgbernheim.de</ref> Ursprünglich wurde der Ort „Hochbůch“ genannt, 1427 erstmals „Hoͤchpach“. Das Grundwort des Ortsnamens ist die Buche, das Bestimmungswort hoch ist eine Lageangabe.<ref>E. Fuchshuber: Uffenheim, S. 92 f. Hiernach Ersterwähnung im Würzburger Lehenbuch, das im Zeitraum von 1303 bis 1313 entstand.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Hochbach zur Realgemeinde Burgbernheim. In Hochbach gab es 5 Anwesen (4 Höfe, 1 Gut). Das Hochgericht und die Grundherrschaft über alle Anwesen übte das brandenburg-bayreuthische Schultheißenamt Burgbernheim aus.<ref name="H101">H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 101.</ref>
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Külsheim und Kammeramt Ipsheim. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Hochbach dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Burgbernheim und der 1813 gebildeten Munizipalgemeinde Burgbernheim zugeordnet.<ref>H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 211 f.</ref><ref>Burgbernheim > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 27. Mai 2025.</ref>
Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten]
- Haus Nr. 2: stattliches, eingeschossiges Wohnstallhaus in verputztem Fachwerk; im Giebel Haustafel, aus der hervorgeht, dass Georg Leonhardt Seufferlein, Bürger und Sailer dahier das Haus 1816 erbaut hat; Maurermeister war Johann Georg Weinberger<ref name="R111">H. K. Ramisch: Landkreis Uffenheim, S. 111. Denkmalschutz mittlerweile aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>
- Haus Nr. 3: Gasthaus; erdgeschossiger Massivbau der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, mit Giebelfachwerk und Mansarddach<ref name="R111"/>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
Religion[Bearbeiten]
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Burgbernheim) gepfarrt.<ref name="H101"/> Die Katholiken sind nach St. Bonifaz (Bad Windsheim) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Karte unseres Seelsorgebereichs. In: ssb-westmittelfranken.kirche-bamberg.de. Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 22. März 2023. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Haagbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 451 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Hochbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 687 (Digitalisat).
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3769699270 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Hanns Hubert Hofmann: Neustadt-Windsheim (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1953, DNB 452071216, S. 101 (Digitalisat). Ebd. S. 211–212 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Uffenheim (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 22). Deutscher Kunstverlag, München 1966, DNB 457879262, S. 111.
Weblinks[Bearbeiten]
- Hochbach. In: burgbernheim.de. Abgerufen am 27. Mai 2025.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Hochbach in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Hochbach im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
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