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Hochfelden (Bas-Rhin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hochfelden
Datei:Blason ville fr Hochfelden (Bas-Rhin).svg
Hochfelden (Frankreich)
Hochfelden (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Bas-Rhin (67)
Arrondissement Saverne
Kanton Bouxwiller
Gemeindeverband Pays de la Zorn
Koordinaten 48° 46′ N, 7° 34′ OKoordinaten: 48° 46′ N, 7° 34′ O
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Höhe 155–222 m
Fläche –
Einwohner 4.038 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 67270
INSEE-Code 67202
Website www.hochfelden.fr
Datei:Hochfelden ( Bas-Rhin ), chapelle Saint-Wendelin.jpg
Gotische Wallfahrtskapelle St. Wendelin
Datei:Hochfelden ( Bas-Rhin ), hôtel de ville.jpg
Rathaus (Hôtel de ville)
Datei:Hochfelden ( Bas-Rhin ), rue du général Lebocq.jpg
Verkehrsader Rue du général Lebocq

Hochfelden ist eine französische Gemeinde mit 4.038 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie ist Verwaltungssitz der Communauté de communes du Pays de la Zorn. Am 1. Januar 2015 wechselte die Gemeinde vom Arrondissement Strasbourg-Campagne zum Arrondissement Saverne.<ref>legifrance.gouv.fr</ref>

Geographie[Bearbeiten]

Hochfelden liegt in der Kulturlandschaft des Elsass rund zehn Kilometer westlich von Brumath. Das Gemeindegebiet wird vom Fluss Zorn und seinen Zuflüssen Bachgraben (13 km) und Rohrbach (18 km) durchquert. Parallel zum Zorn verläuft auch der Schifffahrtskanal Canal de la Marne au Rhin.

Nachbargemeinden sind:

Geschichte[Bearbeiten]

Hochfelden wird das erste Mal erwähnt im Jahr 816 unter dem Namen Hocfeldis. Später finden sich auch die Schreibweisen Hoffelden und Hochfeld.

Bis zur Verbannung der Juden 1940 nach Südfrankreich besaß Hochfelden eine jüdische Gemeinde. Seit 1841 gab es in Hochfelden eine Synagoge. Damals zählte die Gemeinde über 200 Mitglieder. Während der deutschen Besatzungszeit wurden etwa dreißig ehemalige jüdische Einwohner Opfer der Endlösung.<ref>Hochfelden (Elsass). Aus der Geschichte der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum, aufgerufen am 23. Dezember 2024.</ref>

Am 13. Juli 1941, dem Vorabend des französischen Nationalfeiertages, demonstrierten etwa 200 junge Leute gegen die Besatzung durch das nationalsozialistische Deutschland, indem sie demonstrativ unter Absingen der Marseillaise vor der französischen Nationalflagge defilierten. In den folgenden Tagen wurden 108 von ihnen durch die Gestapo verhaftet und in das Sicherungslager Vorbruck-Schirmeck gebracht.<ref>Janine Doerry: NS-Zwangslager in Westdeutschland, Frankreich und den Niederlanden: Geschichte und Erinnerung. Schöningh, 2008, ISBN 978-3-506-76458-4, S. 70.</ref>

Am 1. Januar 2017 wurde die Gemeinde Schaffhouse-sur-Zorn nach Hochfelden eingegliedert.

Bevölkerungsverteilung und -fortschreibung[Bearbeiten]

Ortsteil ehemaliger
INSEE-Code
Fläche
(km²)
Höhenlage (m) Einwohnerzahlen (Census)
1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1 2008Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 2 2011Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1 2013Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 2 2016Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 3
Hochfelden 67202 12,09 155–222 2755 2895 2942 2877 2781 2944 3036 3195 3453 3516 3552
Schaffhouse-sur-Zorn 67439 3,67 158–214 291 270 249 307 307 349 383 393 392 405 406
Hochfelden 67202 15,76 3046 3165 3191 3184 3088 3293 3419 3588 3845 3921 3958

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1 
Daten von INSEE (RP2006, RP2011, RP2016)<ref>Populations légales 2006 & 2011 & 2016</ref>
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2 
Daten von INSEE (RP2008, RP2013)<ref>Populations légales 2013 & 2008</ref>
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3 
Daten von INSEE<ref>Volkszählung (Recensement de la population) 2016. (PDF) Département Bas-Rhin.</ref>
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• 
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RP: Recensement de la population (Volkszählung, Census)
Die (Gesamt-)Einwohnerzahlen der Gemeinde Hochfelden wurden durch Addition der einzelnen Ortsteile, d. h. der ehemaligen selbständigen Gemeinden ermittelt.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt den heiligen Petrus mit seinen Insignien Schlüssel und Buch.

Wirtschaft[Bearbeiten]

In Hochfelden wird seit 870 Bier gebraut. Die lokale Familienbrauerei Meteor betreibt eine Bierstube und ein Museum. Es werden Führungen angeboten.

Die Rohrbach Mülldeponie ist mit Lindan stark verseucht und muss vom Staat überwacht werden.<ref>BASOL (verseuchte Böden). Ministère du développement durable (französisch).</ref>

Partnergemeinden[Bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Ehemalige Synagoge und ehemaliges jüdisches Schulhaus, in dem sich heute das Heimatmuseum befindet.

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Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 507–510.
  • Hochfelden. In: Matthäus Merian: Topographia Alsatiae. Frankfurt am Main 1643–1644, S. 25; Volltext (Wikisource).

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Hochfelden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Adamswiller | Alteckendorf | Altenheim | Altwiller | Asswiller | Baerendorf | Berg | Berstett | Bettwiller | Bischholtz | Bissert | Bosselshausen | Bossendorf | Bouxwiller | Burbach | Bust | Buswiller | Butten | Dehlingen | Dettwiller | Diedendorf | Diemeringen | Dimbsthal | Dingsheim | Domfessel | Dossenheim-Kochersberg | Dossenheim-sur-Zinsel | Drulingen | Duntzenheim | Durningen | Durstel | Eckartswiller | Erckartswiller | Ernolsheim-lès-Saverne | Eschbourg | Eschwiller | Ettendorf | Eywiller | Fessenheim-le-Bas | Friedolsheim | Frohmuhl | Furchhausen | Furdenheim | Geiswiller-Zœbersdorf | Gœrlingen | Gottenhouse | Gottesheim | Gougenheim | Grassendorf | Griesheim-sur-Souffel | Gungwiller | Haegen | Handschuheim | Harskirchen | Hattmatt | Hengwiller | Herbitzheim | Hinsbourg | Hinsingen | Hirschland | Hochfelden | Hohfrankenheim | Hurtigheim | Ingenheim | Ingwiller | Issenhausen | Ittenheim | Keskastel | Kienheim | Kirrberg | Kirrwiller | Kleingœft | Kuttolsheim | Landersheim | La Petite-Pierre | Lichtenberg | Littenheim | Lixhausen | Lochwiller | Lohr | Lorentzen | Lupstein | Mackwiller | Maennolsheim | Marmoutier | Melsheim | Menchhoffen | Minversheim | Monswiller | Mulhausen | Mutzenhouse | Neugartheim-Ittlenheim | Neuwiller-lès-Saverne | Niedersoultzbach | Obermodern-Zutzendorf | Obersoultzbach | Oermingen | Ottersthal | Otterswiller | Ottwiller | Petersbach | Pfalzweyer | Pfulgriesheim | Printzheim | Puberg | Quatzenheim | Ratzwiller | Rauwiller | Reinhardsmunster | Reipertswiller | Reutenbourg | Rexingen | Rimsdorf | Ringendorf | Rohr | Rosteig | Saessolsheim | Saint-Jean-Saverne | Sarre-Union | Sarrewerden | Saverne | Schalkendorf | Scherlenheim | Schillersdorf | Schnersheim | Schœnbourg | Schopperten | Schwenheim | Schwindratzheim | Siewiller | Siltzheim | Sommerau | Sparsbach | Steinbourg | Struth | Stutzheim-Offenheim | Thal-Drulingen | Thal-Marmoutier | Tieffenbach | Truchtersheim | Uttwiller | Vœllerdingen | Volksberg | Waldhambach | Waldolwisheim | Waltenheim-sur-Zorn | Weinbourg | Weislingen | Weiterswiller | Westhouse-Marmoutier | Weyer | Wickersheim-Wilshausen | Willgottheim | Wilwisheim | Wimmenau | Wingen-sur-Moder | Wingersheim les Quatre Bans | Wintzenheim-Kochersberg | Wiwersheim | Wolfskirchen | Wolschheim | Zittersheim Vorlage:Klappleiste/Ende

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