Hof Buskmose
Der Hof Buskmose ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), oder auch kurz: Buskmose)<ref>Das dänische Wort „busk“ bedeutet übersetzt „Busch“; Vgl. dict.cc english-danish.</ref> liegt beim nordschleswigschen Rinkenis auf der Nordseite der Flensburger Förde in Dänemark. Der schon seit dem 15. Jahrhundert bestehende Hof besteht heute aus einer Villenburg, eine Villa in Burgform, aus dem 19. Jahrhundert,<ref>Martin Becker: Kulturlandschaft Flensburger Förde, 2006, S. 127.</ref><ref>Michael Losse: Kleine Burgkunde. Regionalia Verlag 2015, S. 111.</ref> sowie einigen neueren Hofgebäuden.
Hintergrund[Bearbeiten]
Der Hof fand erstmals 1475 Erwähnung, als er offenbar schon als Adelssitz diente.<ref>I Rinkenæs Sogn, vom: 27. August 2014; abgerufen am: 11. Mai 2018.</ref><ref>Skeel & Kannegaard Genealogy. Emmike Esbernsen Emmiksen (temmbaum der ersten erwähnten Besitzerin des Hofes), abgerufen am: 11. Mai 2018.</ref> Im Südwesten, in 500 Meter Entfernung, befindet sich die alte Rinkeniser Kirche, die 1158 errichtet wurde.<ref name="127ff">Martin Becker: Kulturlandschaft Flensburger Förde, 2006, S. 127 ff.</ref><ref>Die dänische Wikipedia besitzt einen Artikel zur Rinkenæs Gamle Kirke.</ref> Die alte Kirche war ursprünglich von einem Dorf umgeben, dass aber um 1300 verschwand.<ref name="127ff" />
Der Hof Buskmose wurde 1885 vom preußischen Landrat von Apenrade gekauft.<ref name="127ff" /> Baron Raphael von Uslar,<ref>Dänischsprachige Biografie von Rafael v. Uslar sowie: B.Z.: Berlin 1913. Unsere Stadt vor 100 Jahren., Berlin 2012, jeweils abgerufen am: 13. Mai 2018.</ref><ref name="127ff" /> ließ dort eine große Villenburg im neugotischen Stil errichten, welche dem Stil entsprechend, leichte Ähnlichkeiten zur etwas älteren Blomenburg bei Plön sowie dem Schloss Neuschwanstein zeigt. Der mittelalterlich wirkende, quadratische Bau beherbergt über dem Souterrain zwei hohe Vollgeschosse.
Der Bau zeichnet sich durch unterschiedliche bauliche Details, insbesondere zahlreiche Vorsprünge und Erker, aus. Das Mansardendach des Bauwerks trägt schwarze Dachziegel. Auf der Nordwestecke befindet sich ein Turm mit spitzem Dach. Auf der Südostecke steht ein hoher achtseitiger Turm,<ref name="127ff" /> dessen Helm vermutlich in jüngerer Zeit zwischen 2006 und 2018 rekonstruiert wurde.<ref>Vgl. Luftfotos — Buskmosevej 27, Rinkenæs, 6300 Gråsten sowie: Ein neueres Satellitenbild der Villenburg, jeweils abgerufen am: 13. Mai 2018 iVm. Martin Becker: Kulturlandschaft Flensburger Förde, 2006, S. 4 und 129.</ref> Die Adresse des Anwesens lautet heute Buskmosevej 27.<ref name="127ff" />
Auf der Nordseite der Villenburg schließt sich ein Park an, der bis zum nördlich angrenzenden Waldstück Buskmose Skow reicht, welches wiederum im Norden in den Wald Rinkenæs Skov übergeht, der sich bis zum Schloss Gravenstein erstreckt.<ref>Martin Becker: Kulturlandschaft Flensburger Förde, 2006, S. 129.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Koordinaten: 54° 54′ 33,1″ N, 9° 32′ 3,7″ O
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