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Hohenlauft

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Hohenlauft
Stadt Roßwein
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(68)&title=Hohenlauft 51° 4′ N, 13° 9′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(68) 51° 4′ 13″ N, 13° 9′ 0″ O
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Fläche: 2,06 km²
Einwohner: 68 (9. Mai 2011)<ref>Gliederung von Roßwein</ref>
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1875
Eingemeindet nach: Etzdorf
Postleitzahl: 04741
Vorwahl: 034322
Hohenlauft (Sachsen)
Hohenlauft (Sachsen)
Lage von Hohenlauft in Sachsen
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Hohenlauft ist ein Ortsteil der Stadt Roßwein im Landkreis Mittelsachsen im Freistaat Sachsen. Er gehörte ab 1875 zu Etzdorf, wurde aber am 1. Juli 1950 nach Niederstriegis umgegliedert, mit dem er am 1. Juli 2013 zur Stadt Roßwein kam. Mit anderen Ortsteilen bildet Hohenlauft heute die Ortschaft Niederstriegis.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Hauptsatzung Roßweins (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. Februar 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rosswein.de</ref> Der Ort trägt den Gemeindeteilschlüssel 150.<ref>Gliederung von Roßwein.</ref>

Geographie[Bearbeiten]

Geografische Lage und Verkehr[Bearbeiten]

Hohenlauft liegt westlich von der Altstadt Roßweins an der Einmündung der Striegis in die Freiberger Mulde, deren Täler den Ort im Westen und Norden umgeben. Auf dem nordöstlich des Orts im Tal der Freiberger Mulde verlaufenden Abschnitt Döbeln–Meißen der Bahnstrecke Borsdorf–Coswig findet seit 2015 kein planmäßiger Zugverkehr mehr statt. Die Bundesstraße 169 ist in westlicher Richtung über den Nachbarort Littdorf zu erreichen.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Parzelle Grunau Niederstriegis Ullrichsberg mit Troischau
Littdorf Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Roßwein
Grunau

Geschichte[Bearbeiten]

Hohenlauft ist ein ehemaliger Herrensitz und wurde urkundlich 1293 mit einem Eintrag Pezoldus dictus Holeufer erstmals erwähnt. Der Name ist mittelhochdeutschen Ursprungs und bedeutet Siedlung zum oder am hohen (Wasser-)Lauf.<ref>Ernst Eichler, Hans Walther (Hrsg.): Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Band I, Berlin 2001, ISBN 3-05-003728-8, S. 432f.</ref> Im 14. Jahrhundert ist der Ort urkundlich als Holoufer, das gut zum Hollauf und zumb Hohloufte belegt, mit Hohnlaufft im Jahr 1552 hatte der Ortsname bereits starke Ähnlichkeit mit der heutigen Form.<ref name="HOV">Hohenlauft im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref> Das Einzelgut mit Häuslerabbau gehörte bis zur Reformation 1540 zur Grundherrschaft des Klosters Altzella. Mit der durch die Reformation bedingten Säkularisation des Klosters Altzella gehörte Hohenlauft seitdem bis 1856 zur Grundherrschaft des Ritterguts Gersdorf<ref>Die Grundherrschaft Gersdorf bei Roßwein im Staatsarchiv Sachsen</ref><ref>Das Rittergut Gersdorf. In: www.sachsens-schloesser.de. Abgerufen am 2. August 2025.</ref> im kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Nossen.<ref>Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 70 f.</ref> Ab 1856 gehörte Hohenlauft zum Gerichtsamt Roßwein und ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Döbeln,<ref>Die Amtshauptmannschaft Döbeln im Gemeindeverzeichnis 1900. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Dezember 2022; abgerufen am 31. Juli 2025.</ref> welche 1939 in Landkreis Döbeln umbenannt wurde.<ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> Vor 1875 wurde Hohenlauft nach Etzdorf eingemeindet. Am 1. Juli 1950 erfolgte die Umgliederung nach Niederstriegis.<ref name="Gemeindeverzeichnis-1904">Statistisches Bureau des königlichen Ministeriums des Inneren (Hrsg.): Gemeinde- und Ortsverzeichnis für das Königreich Sachsen. 1904.</ref><ref name="Metzler-Poeschel">Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.</ref><ref name="Verzeichnisse-eingemeindeten-Gemeinden">Verzeichnisse der seit Mai 1945 eingemeindeten Gemeinden und Nachweis über die Aufgliederung der selbständigen Gutsbezirke und Staatsforstreviere. 1952, Herausgeber: Ministerium des Innern des Landes Sachsen.</ref>

Mit der zweiten Kreisreform in der DDR 1952 wurde Hohenlauft als Ortsteil der Gemeinde Niederstriegis dem neu gegründeten Kreis Döbeln im Bezirk Leipzig angegliedert, welcher ab 1990 als sächsischer Landkreis Döbeln fortgeführt wurde und 2008 im Landkreis Mittelsachsen aufging. Mit der Eingemeindung von Niederstriegis kam Hohenlauft am 1. Januar 2013 zur Stadt Roßwein.<ref>Niederstriegis im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Seitdem gehört er zur Ortschaft Niederstriegis.

Hohenlauft war der kleinste Ortsteil von Niederstriegis und gliederte sich aus dem alten Vorwerk, der alten Feldscheune Hohenlauft, zwei Neubauten und einigen Häusern, die kreisförmig um das alte Vorwerk angelegt sind. In einem der Häuser befand sich der Gasthof „Nonnenberg“. Er wurde jedoch schon vor Jahren geschlossen. Der Name könnte vom Flurnamen „Nonnenholz“ her kommen.<ref>Eduard Beyer: Das Cisterzienser-Stift und Kloster Alt-Zelle in dem Bisthum Meißen. Dresden 1855, S. 27, Anmerkung 5.</ref> Heute wohnen in Hohenlauft zwei Bauernfamilien, die sich für die Instandhaltung des alten Vorwerks und für die Bewirtschaftung der Ländereien rund um den Hohenlauft einsetzen.

Wirtschaft[Bearbeiten]

In Hohenlauft befindet sich die Kreisabfallanlage Hohenlauft.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Hohenlauft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Hohenlauft im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile von Roßwein